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Generikamarkt in Deutschland - Marktdaten Gesamtjahr 2011

Marktdaten - monatliche Auswertung






Studie "Generikawettbewerb in Deutschland: Marktkonzentration und Rabattverträge" (April 2012)





profil Nr. 01/2012 (April 2012)






"Biosimilars - Ein Handbuch" 2. aktualisierte Auflage (Juli 2011)




AKTUELLES



Pressemitteilung vom 23.05.2012

„Wer beobachten will, darf Fakten nicht ausblenden“


In einer Pressemeldung zur aktuellen Wirkstoffausschreibung hat Dr. Christopher Hermann von der AOK Baden-Württemberg gestern behauptet, die „Pharmalobby wolle eine Schonzeit für Hochpreise“ erwirken. Hingegen würden die Kassen die „Wettbewerbssituation nach Patentablauf genau beobachten“. Hierzu erklärt Pro Generika Geschäftsführer Bork Bretthauer:

„Wer beobachtet, darf Fakten nicht ausblenden und muss die richtigen Schlüsse ziehen. Denn dann würde auch die AOK Baden-Württemberg erkennen, dass die Praxis vieler Krankenkassen, in ‚Hinterzimmern‘ Rabattverträge mit Erstanbietern über den Patentablauf hinaus ‚auszukungeln‘, in der Konsequenz nicht anderes bedeutet als die Verlängerung der Schonzeit für hochpreisige Altoriginale“.

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Zahl des Monats Mai:

79:78 - Wettbewerb nur ohne Rabattvertrag


  • Im Januar lief das Patent des Augenmedikaments Xalatan® (Wirkstoff Latanoprost) aus. Mit Patentablauf sind mehr als zehn Generikahersteller mit Latanoprost-Generika auf den Markt gekommen.
  • Xalatan®-Rabattverträge des Erstanbieters für mehr als die Hälfte aller GKV-Versicherten behindern jedoch den Generikawettbewerb, weil der Rabattvertrag über den Patentablauf hinaus Bestand hat und dadurch das Altoriginal bevorzugt abgegeben wird. Entsprechend liegt der Marktanteil des Altoriginals bei diesen Krankenkassen noch immer bei bis zu 79 %.
  • Bei den Krankenkassen ohne entsprechenden Erstanbieterrabattvertrag funktioniert der intensive Generikawettbewerb hingegen. Hier haben Generika bereits einen Marktanteil von bis zu 78 %.

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Pressemitteilung vom 27.04.2012

Pro Generika zum bevorstehenden Patentablauf von Candesartan: Rabattvertrag behindert Wettbewerb in 200 Millionen Euro-Arzneimittelmarkt


Ende April 2012 läuft das Patent des bei Bluthochdruck verordneten Wirkstoffes Candesartan aus. Generikaunternehmen haben sich intensiv darauf vorbereitet. Sie stehen in den Startlöchern, um den Preiswettbewerb dann auch bei diesem Wirkstoff zu zünden. Davon würde vor allem die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) profitieren. Allein im vergangenen Jahr musste sie über 200 Millionen Euro für diesen patentgeschützten Wirkstoff ausgeben.
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Pressemitteilung vom 25.04.2012

Pro Generika zur aktuellen Ausschreibung der KKH-Allianz: KKH-Allianz setzt auf kurzfristige Einsparungen statt nachhaltigen Wettbewerb


Die KKH-Allianz hat aktuell zehn patentgeschützte Wirkstoffe ausgeschrieben, unter denen sich auch die Wirkstoffkombination Lamivusin + Zidovudin (Combivir®) befindet, die bei HIV-Patienten eingesetzt wird. Heute endet die Frist, bis zu der Pharmaunternehmen ihre Gebote einreichen können. Obgleich der Ablauf des Patentschutzes von Combivir® bereits absehbar ist, sollen die ausgeschriebenen Verträge jedoch bis zum Sommer 2014 gelten.
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Weitere Pressemeldungen 2012 können Sie hier einsehen


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letzte Änderungen: 23.5.2012 10:22