
Ein Jahr nach dem ersten Auftreten des Corona-Virus in Deutschland setzt die Medizin hauptsächlich auf Generika:
Der Großteil der Wirkstoffe, die auf den Intensivstationen für COVID-19-Patienten gebraucht werden, sind generisch.
Am 27. Januar 2020 wurde der erste COVID-19-Fall in Deutschland bestätigt. Auch ein Jahr später gibt es nur vereinzelt Arzneimittel gegen SARS-CoV-2. Während der Großteil der Welt auf die Impfung wartet, setzt die Medizin auf Generika: Der Erste-Hilfe-Koffer, mit dem COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen behandelt werden, besteht fast ausschließlich aus alt bewährten Wirkstoffen.
Bei den Wirkstoffen, die ein Beatmungspatient auf der Intensivstation benötigen kann, geht es zunächst um sogenannte Analgetika. Wie auch bei Relaxantien – das sind Arzneimittel, die bei einer Beatmung nötig werden – handelt es sich hier um generisch verfügbare Wirkstoffe. Das gleiche gilt für Antiobstruktiva und Anästhetika (z.B. Propofol oder Midazolam). Letztere sind bei einer invasiven Beatmung unerlässlich, weil sie die Patienten in Schlaf versetzen.
Fest steht: Die Geschichte des Kampfes gegen die Pandemie lässt sich nicht ohne Generika erzählen. Denn die COVID-19-Patienten, die die Intensivstationen unserer Krankenhäuser geheilt wieder verlassen, verdanken das zum großen Teil Generika. Und damit den Medikamenten, die den überwiegenden Anteil der Arzneimittel darstellen. Nicht nur, aber auch in der größten Gesundheitskrise unserer Zeit.
Januar 2021
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