Härtetest Corona - Brauchen wir neue Lieferketten für Arzneimittel?

Digitaler Pro Generika-Frühjahrstalk am 22.4. um 16 Uhr

Die COVID-19-Pandemie hat die Schwächen globalisierter Lieferketten schonungslos offengelegt. Ob bei Impfstoffen, Schutzausrüstungen oder Generika: Die Fragilität der Versorgungsketten und die Abhängigkeit Europas von anderen Teilen der Welt ist deutlich geworden – die Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit sind massiv. Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat die Bundesregierung die Diskussion über eine Stärkung der europäischen Wirkstoff- und Arzneimittelproduktion in Gang gebracht – und das Thema auf die europäische Bühne gehoben. Kurz darauf hat die EU-Kommission einen Pharmadialog gestartet, der Sollbruchstellen identifizieren und Lösungen für das Problem der dauergestressten Lieferketten finden soll.

Was genau sind die Schwächen der globalisierten Arzneimittelproduktion? Wie werden Lieferketten wieder resilienter? Und was können die einzelnen Akteure (Hersteller, Kassen, Politik etc.) jetzt schon für mehr Versorgungssicherheit tun?

Dr. Martin Schwarz (Lieferketten-Experte und Berater, SARTICON GmbH) wird die typische Lieferkette eines in Asien hergestellten Generikums skizzieren und ihre fragilen Passagen herausarbeiten. Anschließend wollen wir diskutieren mit:

  • Dr. Andrè Breddemann (Abteilungsleiter Arzneimittel, BARMER)
  • Kordula Schulz-Asche, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Prof. Dr. Andrew Ullmann, MdB (FDP)
  • Christoph Stoller (General Manager Teva Deutschland und Präsident Medicines for Europe)
  • Thomas Müller (Leiter der Abteilung 1, BMG) angefragt

Die Veranstaltung wird von Monika Jones (Deutsche Welle) moderiert.

Gern können Sie sich via info@progenerika.de anmelden.

Hier wird die Veranstaltung live aus der Landesvertretung Baden-Württemberg am 22.4.2021 ab 16 Uhr übertragen.

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