Podiumstalk & Frühlingsfest am 07.05.2019

Das Frühlings-Fest von Pro Generika in der Landesvertretung Baden-Württemberg: Im Anschluss an eine muntere Podiumsdiskussion feierten rund 130 Gäste bei Steak und Würstchen. Leider drinnen – denn draußen herrschten frische Temperaturen.

Pro Generika-Podiumstalk & Frühlingsfest
Foto: ©Svea Pietschmann

„Hält das GSAV, was es verspricht?“

So lautete die zentrale Frage des Abends. In seiner kurzen Anmoderation unterstrich Pro Generika-Geschäftsführer Bork Bretthauer die Relevanz der Arzneimittelsicherheit für den Gesetzgeber.  Nach all den Gesetzen zur Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelpunkt werte er es, als „gutes Omen“, das nunmehr die Sicherheit im Mittelpunkt eines Gesetzes stehe.

Bork Bretthauer, Geschäftsführer Pro Generika e.V.
Foto: ©Svea Pietschmann

Diskussion auf dem Podium

Foto: ©Svea Pietschmann

Auf der Bühne diskutierten Michael Hennrich (CDU, 2.v.l.), Kordula Schulz-Asche (Grüne, 2.v.r.) Christoph Stoller (r.), stellv. Vorstandsvorsitzender von Pro Generika unter der Moderation von Rebecca Beerheide über das GSAV.

„Guter erster Aufschlag“

Michael Hennrich, MdB, CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Foto: ©Svea Pietschmann

Michael Hennrich zeigte sich mit dem, was Eingang ins GSAV gefunden hat, sehr zufrieden. Das Gesetz sei ein „sehr guter erster Aufschlag“.

„Strengere Kontrollen“

Kordula Schulz-Asche, MdB, Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktion
Foto: ©Svea Pietschmann

Kordula Schulz-Asche sprach sich vor allem für strengere Kontrollen und mehr Befugnisse für das BfArM aus. Ihre Kritik: „Wir müssen sichergehen können, dass die Produktion unter Bedingungen stattfindet, die unseren Ansprüchen genügt.“

„Verträge mit Mehrfachvergabe“

Christoph Stoller, Stv. Vorstandsvorsitzender Pro Generika e.V., General Manager Teva ratiopharm
Foto: ©Svea Pietschmann

Christoph Stoller sprach sich dafür aus, in das Gesetz eine Verpflichtung der Kassen zum Mehrpartnermodell aufzunehmen – am besten mit drei unterschiedlichen Wirkstofflieferanten als Vorgabe. Er wies vor allem auf die Abhängigkeit der Branche von außer-europäischen Produktionsstätten hin: „1990 sind noch 80 Prozent der Wirkstoffe in Europa produziert worden“, sagte Stoller. „Heute sind es nur noch 20 Prozent.“