Parlamentarisches Frühlingsfest 12.04.2016

Am 12. April 2016 war Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, MdB, Gast unseres Pro Generika Podiumstalks. Das Timing konnte für das gewählte Thema nicht besser sein: „Ergebnisse des Pharmadialogs – eine erste Bewertung“.

v.l.n.r.: Wolfgang Späth (VV Pro Generika), Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Dr. med. Markus Leyck Dieken (Stv. VV Pro Generika)

v.l.n.r.: Wolfgang Späth (VV Pro Generika), Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Dr. med. Markus Leyck Dieken (Stv. VV Pro Generika)

Nach der Einleitung durch Wolfgang Späth, Vorstandsvorsitzender von Pro Generika, verfolgten die rund 150 Gäste den von Andreas Mihm, Frankfurter Allgemeine Zeitung, moderierten kurzweiligen Podiumstalk mit Hermann Gröhe und dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden von Pro Generika Dr. med. Markus Leyck Dieken.

Wolfgang Späth, VV Pro Generika

Wolfgang Späth, VV Pro Generika

Herr Späth dankte allen am Dialog Beteiligten für die breite und offene Diskussion, bei der Pro Generika Vorschläge unter dem Gesichtspunkt eingebracht habe, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern und sie dauerhaft bezahlbar zu machen. Er bezeichnete die Ergebnisse des Pharmadialogs als gute Grundlage für die Umsetzung weiterer Maßnahmen, die jetzt beherzt angepackt werden müssten.

Frühlingsfest Pro Generika 2016

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Die Ergebnisse des Pharmadialogs wurden im anschließenden Podiumstalk von Herrn Leyck Dieken generell positiv bewertet. Generika und Biosimilars würden in ihrer grundlegenden Bedeutung für die Versorgung in Deutschland anerkannt. Gleichwohl machte er auf den enormen Kostendruck aufmerksam, der vor allem für die Produktion von Generika in Deutschland eine gewaltige Herausforderung darstelle. So hätten einige Mitgliedsunternehmen von Pro Generika im vergangenen Jahr Arbeitsplätze in der Arzneimittelproduktion abbauen müssen.

Frühlingsfest Pro Generika

Bundesgesundheitsminister Gröhe stellte heraus, dass die Bundesregierung gerade den Generikaunternehmen bessere Planbarkeit für die Produktion ermöglichen wolle. So sollen den Unternehmen bei Ausschreibungen der Krankenkassen sechs Monate Zeit für die Produktion und den Aufbau von Lagerbeständen eingeräumt werden. Auch sei die Mehrfachvergabe bei Rabattverträgen Ziel der Bundesregierung. BM Gröhe setzt hier jedoch vor allem auf die Kraft des Wortes: Das BMG wolle Gespräche mit den Kassen führen und sich für eine stärkere Anwendung der Mehrfachvergabe einsetzen. Schließlich könne dadurch verhindert werden, dass sich Lieferausfälle eines einzelnen Unternehmens negativ auf die Versorgung der Patienten auswirke.

Frühlingsfest Pro Generika

Einig waren sich Gröhe und Leyck Dieken, dass es jetzt auf Taten bzw. auf das bevorstehende Gesetzgebungsverfahren ankomme. Der Minister kündigte an, sein Haus werde dieses noch vor der Sommerpause des Bundestages vorlegen.

Frühjahrsfest Pro Generika 2016 -------

Frühjahrsfest Pro Generika 2016 ——-