Analyse der Nichtverfügbarkeit von rabattierten Arzneimitteln

Bei kaum einem anderen gesundheitspolitischen Thema wird derzeit so fieberhaft nach Ursachen gesucht wie bei Lieferengpässen von Arzneimitteln. Zwar betreffen die Fälle, in denen die Therapie aufgrund mangelnder Arzneimittel gefährdet ist – also ein Versorgungsengpass besteht – momentan nur kleine Patientengruppen und hauptsächlich die Versorgung im Krankenhaus. Dennoch kommt es auch in öffentlichen Apotheken immer häufiger vor, dass Arzneimittel nicht verfügbar sind. Dann wird es für Apotheker zunehmend schwer, ihren Patienten von Engpässen betroffene Arzneimittel zur Verfügung zu stellen.

Was aber sind das für Arzneimittel, die verstärkt knapp werden? Bei welchen Rabattvertragsmodellen kommt es zu Ausfällen – und:  Gibt es Krankenkassen, die regelmäßig auf bestimmte Vertragsarten setzen?

Diese Fragen sind erstmals Gegenstand einer wissenschaftlichen Studie, die das IGES Institut für den Branchenverband Pro Generika angefertigt hat. Die Analyse, die als erste überhaupt den gesamten GKV-Markt untersucht, offenbart, dass Rabattverträge mit einem einzigen Hersteller öfter zu versorgungskritischen Situationen führen als solche, die mit mehreren Unternehmen geschlossen werden.

IGES_Studie Nichtverfügbarkeit von rabattierten Arzneimiteln_Nov 19
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Zusammenfassung IGES-Studie Sonder_PZN_Presse
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