Veranstaltung zur EU-Ratspräsidentschaft „Für ein gesundes Europa“ am 7. Oktober 2020

Versorgung sichern und europäische Arzneimittel-Produktion stärken: Pro Generika bringt Politik, Industrie, Behörden, Kassen und Patienten zusammen

Veranstaltung als Teil des assoziierten Programms der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 am 7. Oktober 2020

Lieferengpässe bei Arzneimitteln waren bereits vor der Coronakrise in vielen Staaten Europas an der Tagesordnung. Seit Ausbruch der Pandemie hat sich die Lage aber weiter verschärft.
Die Ursachen für Engpässe sind vielfältig. Ebenso das Ausmaß, in dem die europäischen Gesundheitssysteme betroffen sind. Bisher haben die Länder mit individuellen Lösungen versucht, die Versorgungssituation zu verbessern – doch das geht nicht selten mit einer Verschlechterung für andere Staaten einher.

Das macht deutlich: Lieferengpässe erfordern gesamteuropäisches Handeln!
Welche Rahmenbedingungen sind für den Ausbau einer europäischen Arzneimittelproduktion nötig? Wie können gesamteuropäische Maßnahmen die Versorgungssicherheit verbessern? Und inwiefern hilft eine Stärkung der europäischen Wirkstoff- und Arzneimittelproduktion, das Problem der Lieferengpässe zu verringern?

Die Digitalkonferenz „Für ein gesundes Europa“, die von Pro Generika e.V. veranstaltet und der Frankfurt Business Media organisiert wird, will diese Fragen am 7. Oktober 2020  diskutieren und damit einen Prozess in Gang setzen, der ein internationales Handeln möglich macht.

Dabei werden einzelne Sprecher auf dem Podium, andere zugeschaltet sein. Die Teilnehmer können an der Veranstaltung in digitaler Form teilnehmen – und mitreden!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wird die Konferenz eröffnen. Weitere Sprecher sind u.a.:

  • Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen
  • Dr. Karl Broich, Präsident, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
  • Christoph Stoller, Präsident, Medicines for Europe
  • Dr. Christoph Straub,Vorstandsvorsitzender, BARMER
  • Tiemo Wölken, MdEP

Auf der Konferenz werden nationale Best-Practice-Modelle sowie einzelne Erfahrungen vorgestellt. Auch soll es um das Spannungsfeld zwischen Zugang und Bezahlbarkeit der Arzneimittelversorgung gehen. Vorgelegt wird seitens Pro Generika eine Studie, wo genau es auf der Welt und in Europa Wirkstoffproduktion gibt. Diskutiert werden soll, wie eine europäische Industriepolitik konkret aussehen kann und welche Möglichkeiten sie zur Verfügung hat.

Ort: Live aus dem F.A.Z. Atrium in Berlin
Beginn: 13:30 Uhr
Ende: 18:40 Uhr

Hier finden Sie alle Themen der Veranstaltung sowie ihre detaillierten Ablauf. Die Digitalkonferenz „Für ein gesundes Europa“ ist eine geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste. Sollten Sie keine Einladung erhalten und Interesse an einer Teilnahme haben, finden Sie dort auch die Möglichkeit, sich zu registrieren.