Presse

Zah­len, Hin­ter­grün­de und Ana­ly­sen aus dem Jahr 2020

Aktu­el­le Bran­chen-Bro­schü­re von Pro Generika

  • So war das Jahr 2020 am Generika-Markt
  • So sind die Rah­men­be­din­gun­gen für patent­freie Arzneimittel
  • So haben Gene­ri­ka-Her­stel­ler Ver­sor­gungs­eng­päs­se wäh­rend der Pan­de­mie verhindert

(Ber­lin) Vier Fünf­tel aller Arz­nei­mit­tel, die täg­lich in Deutsch­land genom­men wer­den, sind Gene­ri­ka. Doch wäh­rend sich das Gesund­heits­sys­tem mehr und mehr auf die Ver­sor­gung mit patent­frei­en Arz­nei­mit­teln ver­lässt, geben die Kran­ken­kas­sen immer weni­ger Geld dafür aus. So gehen deut­lich weni­ger als 10 Pro­zent der Arz­nei­mit­tel­aus­ga­ben an patent­freie Medi­ka­men­te – ein Anteil, der seit Jah­ren sinkt.

Kann die­se Ent­wick­lung lang­fris­tig gut gehen?

Zur Dis­kus­si­on über die­se Fra­ge legt Pro Gene­ri­ka in der neu­en Aus­ga­be der „Gene­ri­ka in Zah­len“ aktu­el­le Daten, Hin­ter­grün­de und Ana­ly­sen vor. Gezeigt wird u.a., dass im Zeit­raum der letz­ten zehn Jahre,

  • die Ver­sor­gungs­an­tei­le von Gene­ri­ka von 70,7 auf 78,8 Pro­zent gestie­gen sind.
  • der Anteil an den Kos­ten von 15,5 auf 8,4 Pro­zent gesun­ken ist.
  • sich die Rabat­te, die die Unter­neh­men den Kran­ken­kas­sen gewäh­ren, von 1,3 auf 5 Mrd. Euro erhöht haben.
  • der Preis, den Her­stel­ler für die Tages­do­sis eines Gene­ri­kums erhal­ten, von 12 Cent auf nun­mehr 6 Cent geschrumpft ist.

Die Bro­schü­re unter­sucht auch die Hin­ter­grün­de die­ser Ent­wick­lung. Sie zeigt auf, dass Rabatt­ver­trä­ge und Fest­be­trä­ge die Hand­lungs­spiel­räu­me der Unter­neh­men immer wei­ter ein­ge­schränkt haben und auf dem Markt eine gefähr­li­che Markt­ver­en­gung ent­stan­den ist, bei der weni­ge Her­stel­ler das Gros der Pati­en­ten ver­sor­gen – was abseh­bar die Gefahr von Lie­fer­eng­päs­sen erhöht.

Dass es wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie trotz­dem nicht zu Ver­sor­gungs­eng­päs­sen kam, ist vor allem dem Enga­ge­ment der Gene­ri­ka­her­stel­ler zu ver­dan­ken. Die­se sahen sich – auch das beschreibt die Bro­schü­re – in der ers­ten Wel­le welt­weit gestör­ten Lie­fer­ket­ten und einer mas­si­ven Hams­ter­wel­le gegen­über gestellt, die Ver­sor­gungs­eng­päs­se bei den auf den Inten­siv­sta­tio­nen von COVID-19-Pati­en­ten benö­tig­ten Wirk­stof­fe zu einer rea­len Gefahr wer­den ließen.


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Pres­se­mit­te­lung vom 17.06.2021

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