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Zum Welt-Hyper­to­nie-Tag 2022

Herz-Kreislauf-Patient:innen wer­den fast aus­schließ­lich mit Gene­ri­ka behandelt

Jeder 12. Mensch in Deutsch­land erkrankt im Lau­fe sei­nes Lebens am Herz-Kreis­lauf-Sys­tem. Ursa­che ist meist ein zu hoher Blut­druck — ein Lei­den, gegen das in Deutsch­land haupt­säch­lich Gene­ri­ka zum Ein­satz kom­men. Genau wie gegen die ande­ren Erkran­kun­gen des Herz-Kreislauf-Systems.

Gene­ri­ka sind die Säu­le im Kampf gegen die gro­ßen Volkskrankheiten. 

Bei den Herz-Kreis­lauf-Wirk­stof­fen liegt ihr Anteil bei 96 Pro­zent. Das bedeu­tet für die Ver­sor­gung: Im ver­gan­ge­nen Jahr stell­ten Gene­ri­ka-Her­stel­ler für die­se größ­te Pati­en­ten­grup­pe Deutsch­lands mehr als 17 Mil­li­ar­den Tages­the­ra­pie­do­sen bereit.

Die Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung der gro­ßen Volks­krank­hei­ten ist eine Mam­mut­auf­ga­be für Gene­ri­ka-Unter­neh­men. Sie pro­du­zie­ren Mil­li­ar­den Tablet­ten für Mil­lio­nen von Men­schen und sor­gen dafür, dass alle Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten in Deutsch­land genau die The­ra­pie erhal­ten, die sie benötigen.

Die größ­ten Pati­en­ten­grup­pen wer­den mit Gene­ri­ka versorgt

Je mehr Betrof­fe­ne einer Erkran­kung es gibt, des­to grö­ßer ist der Gene­ri­ka-Anteil, der zum Ein­satz kommt. Das gilt etwa bei:

  • Lipid­sen­kern (z.B. zur Min­de­rung des Risi­kos einer Herz-Kreis­lauf-Erkran­kung): Hier waren im Jahr 2021 ins­ge­samt 98 Pro­zent der ver­schrie­be­nen Tages­the­ra­pie­do­sen generisch.
  • Arz­nei­mit­tel gegen säu­re­be­ding­te Erkran­kun­gen (z.B. Sod­bren­nen oder Reflux­krank­hei­ten): Hier stemm­ten Gene­ri­ka 99 Pro­zent der Versorgung.
  • Sys­te­mi­sche Anti­bio­ti­ka: Bei den Erkran­kun­gen, die ambu­lant mit einem Anti­bio­ti­kum behan­delt wer­den muss­ten, lag der Gene­ri­ka-Anteil bei 93 Prozent.

Dabei bie­ten Gene­ri­ka-Her­stel­ler viel Ver­sor­gung für gerin­ge Kos­ten. Wäh­rend ihr Ver­sor­gungs­an­teil über sämt­li­che Wirk­stof­fe bei knapp 80 Pro­zent liegt, geben die Kran­ken­kas­sen für Gene­ri­ka­her­stel­ler nur 8,4 Pro­zent ihrer Arz­nei­mit­tel­aus­ga­ben aus.

Herzpatient:innen mit Arz­nei­mit­teln zu ver­sor­gen, kos­tet 20 Cent pro Tag

Kon­kret für die Herz­pa­ti­en­ten und ‑pati­en­tin­nen bedeu­tet das, dass sie güns­tig ver­sorgt wer­den. Denn für die sechs Tablet­ten, die sie typi­scher­wei­se täg­lich neh­men, zah­len die Kran­ken­kas­sen an die Her­stel­ler nur 20 Cent. In Wahr­heit ist es noch deut­lich weni­ger, denn sie erhal­ten dar­auf hohe Rabatte.

Wie funk­tio­niert die­se Ver­sor­gung, bei der es fast nur auf Gene­ri­ka ankommt? Wel­che Pati­en­ten­grup­pen hän­gen davon ab – und was sind die Risi­ken, wenn das Prin­zip „Immer mehr Ver­sor­gung für immer gerin­ge­re Kos­ten“ lautet?

Zum Welt­tag der Hyper­to­nie legt Pro Gene­ri­ka das Mul­ti­me­dia-Fea­ture „Gesund­heit für alle“ vor, in dem Fra­gen wie die­se erklärt wer­den. Sie fin­den es unter www.progenerika.de/volkskrankheiten.

Für detail­lier­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Ver­sor­gungs­an­tei­len schau­en Sie auch in die von Pro Gene­ri­ka in Auf­trag gege­be­ne Stu­die Ver­sor­gungs­bei­trag von Gene­ri­ka in 2021 “ (IGES Institut).


17.05.2022