
21.08.2025 Der Wirkstoff Rivaroxaban wird komplett patentfrei. Das bedeutet: Nun können auch Generika-Unternehmen Arzneimittel mit dem Wirkstoff Rivaroxaban auf den Markt bringen. Und das tun sie: Über 100 Anmeldungen neuer Präparate sind bereits registriert.
Der mit diesem intensiven Wettbewerb einhergehende Preisverfall wird bei den gesetzlichen Krankenkassen für Einsparungen in Höhe von circa einer halbe Milliarde Euro pro Jahr sorgen. Das zeigen langjährige Analysen des Generikawettbewerbs durch das IGES Institut.
Generika können aber noch mehr: Die Erfahrung zeigt, fallen Monopole, fallen nicht nur die Preise, sondern werden oft auch mehr Patient:innen ihrem medizinischen Bedarf entsprechend mit diesem Wirkstoff versorgt.
Für das ehemals patentgeschützte Rivaroxaban haben die Krankenkassen in den letzten zwölf Monaten über 700 Mio. Euro ausgegeben. Einen Patentablauf in dieser Größenordnung hatte es zuletzt 2018 beim Rheumamittel Adalimumab gegeben.
Dazu sagt Bork Bretthauer, Geschäftsführer von Pro Generika:
„Auf Basis von Analysen des IGES Instituts für Generika-Wettbewerb können wir von Einsparungen für die gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von circa 500 Mio. Euro pro Jahr ausgehen. Das Beispiel Rivaroxaban zeigt den gesamten wirtschaftlichen und medizinischen Nutzen von Generika: Der Preis für das umsatzstarke Mittel wird binnen weniger Monate massiv abschmelzen. Krankenkassen werden somit mehrere hundert Millionen Euro sparen – selbst wenn es in Zukunft häufiger verschrieben würde.”
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