
09.07.2026 Pro Generika begrüßt das Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion zur Arzneimittelversorgung. Es ist ein wichtiges und überfälliges Signal, dass die Fraktion die Abhängigkeit von China bei wichtigen Arzneimitteln ausdrücklich als Gefahr benennt. Richtig ist auch, die Arzneimittelversorgung als Teil der Daseinsvorsorge und der Sicherheit unseres Landes zu begreifen.
In Zeiten geopolitischer Umbrüche zeigt sich: Versorgungssicherheit lässt sich nicht erst im Krisenfall organisieren. Sie muss im Alltag entstehen – durch diversifizierte Lieferketten, mehrere Hersteller im Markt und eine resiliente Generika Produktion wichtiger Arzneimittel in Europa. Lagerhaltung ist nur begrenzt eine Lösung. Sie kann das Fehlen resilienter Strukturen nicht ersetzen.
„Es ist gut, dass die SPD die strategische Relevanz unserer Arzneimittelversorgung benennt und hier offenbar in die Verantwortung geht“, sagt Bork Bretthauer, Geschäftsführer von Pro Generika. „Wer im Krisenfall sicher versorgt sein will, muss in normalen Zeiten die Voraussetzungen dafür schaffen.“
In genau diese Richtung weist der Masterplan von Pro Generika. Dieser liefert Instrumente, die gezielt Hersteller versorgungskritischer Arzneimittel im Markt halten und neue Abhängigkeiten vermeiden sollen. Bretthauer dazu: „Es ist Zeit für Maßnahmen, die unserer Resilienz steigern. Sowohl die Pharmastrategie als auch das Gesundheitssicherstellungsgesetz bieten zeitnah einen guten Rahmen dafür.“
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