
Gut ein Jahr ist es her, dass Gesundheitsminister Karl Lauterbach das Problem der Lieferengpässe für beendet erklärte. Wiederholt betonte er, man werde die Wirkstoff- und Krebsmittel-Produktion in Europa innerhalb kurzer Zeit stärken und ausweiten.
Jetzt zeigen die Antworten auf eine Kleine Anfrage der CDU / CSU-Fraktion, dass die Effekte des ALBVVG allenfalls marginal sind. Deutlich wird:
Das ALBVVG führt nicht dazu,
Auch die geplante Entlastung der Hersteller von Kinderarzneimittel läuft in vielen Fällen ins Leere. Einige Anbieter sind seit der Reform nicht besser, sondern schlechter gestellt als zuvor. Doch statt vernünftig gegenzusteuern, schreibt das Bundesgesundheitsministerium Briefe an die Hersteller. Darin fragt sie, ob sie nicht lieber in den Zustand vor Inkrafttreten des ALBVVG zurückkehren wollen.
Dazu sagt Bork Bretthauer, Geschäftsführer von Pro Generika: „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Das ALBVVG vermag das Problem der Lieferengpasse nicht lösen. Durch Flickschusterei kann sich die Lage nicht verbessern. Die Politik muss nachlegen und endlich beim Preisdumping bei Generika vernünftig gegensteuern. Ansonsten wird bereits die kommende Erkältungssaison offenbaren, dass die angekündigten Besserungen ausgeblieben sind.“
05.09.2024
Immer wieder fehlen Antibiotika, Kinderarzneimittel oder Blutdrucksenker. Was die Hersteller gegen die Engpässe bei Medikamenten tun, was das ALBVVG bringt und was noch geschehen muss, lesen Sie hier.

Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen