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Was PFAS, Ethanol und KARL für Generika-Hersteller bedeuten

Umwelt- und Gesundheitsschutz sind beides hohe Güter. Doch die aktuellen umweltpolitischen Vorhaben rund um PFAS, Ethanol und Abwasser stellen die Generika-Branche vor enorme Herausforderungen.

Generika werden unter extremem Kostendruck produziert. Die geplanten Umweltauflagen können Produktionsstandorte gefährden, Investitionen verhindern und die Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln unter Druck setzen.

Es braucht praxistaugliche Regeln, die beides ermöglichen: Eine sichere Umwelt und die Produktion von Generika in Europa.

Ein Überblick, was geplant ist – und was die Folgen sind.

PFAS-Verbot: Nichts gewonnen, viel verloren

Ein pauschales Verbot von PFAS würde die europäische Produktion von Generika in weiten Teilen unwirtschaftlich machen. Profitieren würden vor allem chinesische Hersteller. Damit unterläuft das Verbot gleich zwei zentrale politische Ziele: eine verlässliche Versorgung mit wichtigen Arzneimitteln und mehr europäische Souveränität.

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Infektionsschutz in Gefahr

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) wird Ende 2026 darüber entscheiden, ob Ethanol in der Anwendung als Desinfektionsmittel als gefährlicher Stoff einzustufen ist – mit unüberschaubaren Folgen für Infektionsschutz, Arzneimittelproduktion und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller.

 

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Neue Engpässe wegen EU-Abwasserrichtlinie?

Die Kommunale Abwasserrichtlinie kann die Medikamentenknappheit drastisch verschärfen. Die ohnehin unter Druck stehende europäische Produktion von Krebs-Medikamenten, Diabetes-Mitteln und Antibiotika droht nicht mehr rentabel zu werden. Die Folgen könnten massiv sein.

 

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