Adhä­renz (Adhe­rence)

Als Adhä­renz bezeich­net man in der Medi­zin die Ein­hal­tung der gemein­sam von Pati­ent und Behand­ler gesetz­ten The­ra­pie­zie­le im Rah­men des Behandlungsprozesses.

Im Deut­schen wird statt “Adhä­renz” häu­fi­ger der Begriff “Com­pli­an­ce” ver­wen­det, der jedoch nur die ein­sei­ti­ge Ein­hal­tung der The­ra­pie­vor­ga­ben durch den Pati­en­ten im Fokus hat (“The­ra­pie­treue”). Damit wird außer Acht gelas­sen, dass für den The­ra­pie­er­folg die Mit­ar­beit bei­der Behand­lungs­part­ner not­wen­dig ist.

Adhä­renz beschreibt hin­ge­gen das Ein­ver­ständ­nis des Pati­en­ten, die mit dem Arzt gemein­sam ver­ein­bar­ten The­ra­pie­emp­feh­lun­gen nach bes­ten Mög­lich­kei­ten ein­zu­hal­ten. Der Pati­ent nimmt eine akti­ve Rol­le inner­halb eines (Behandlungs-)Prozesses ein und wird geschul­ter Exper­te für sei­ne Erkran­kung, des­sen Ent­schei­dun­gen akzep­tiert und aus­ge­hal­ten wer­den müssen.

 

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