Was gegen Arzneimittelengpässe hilft

Derzeit berät der Deutsche Bundestag über das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG). Darin wird u. a. ein Vorschlag des Pharmadialogs, wie man künftig Arzneimittelengpässe innerhalb von Rabattverträgen besser begegnen kann, aufgegriffen. Demnach sollen Krankenkassen den Generikaunternehmen künftig sechs Monate Zeit für die Produktion und den Aufbau von Lagerbeständen einräumen.

Allerdings entstehen Engpässe nicht nur zu Beginn von Rabattverträgen. Daher engagieren wir uns ja gemeinsam dafür, dass Generika-Rabattverträge künftig immer an mehr als ein Unternehmen zu vergeben sind, um die Versorgung auf mehrere Schultern zu verteilen.

Darüber hinaus werden aber beim Thema Engpässe immer wieder Forderungen erhoben, die sich vor allem auf eine eingehende Information über auftretende Engpässe und auf das Management von Engpässen, wenn sie bereits eingetreten sind, beziehen Diese Maßnahmen haben allerdings eines gemein: Sie packen das Problem nicht an der Wurzel.

Unser Newsletter „profil“ stellt vor diesem Hintergrund die Vorschläge der verschiedenen Akteure auf den Prüfstand.

Newsletter Profil 2016_Arzneimittelengpaesse
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Infografik Arzneimittelengpaesse
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Infografik Arzneimittelproduktion
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