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Kostenvorteil Generika

Generika unterscheiden sich in einem ganz wesentlichen Punkt von Erstanbieterpräparaten: Sie sind deutlich günstiger. Ab Werk kosten sie im Durchschnitt weniger als ein Drittel der entsprechenden Erstanbieterpräparate.

Viele Generika sind sogar noch preiswerter. Der Grund: Sie müssen nicht komplett neu entwickelt werden. Daher fallen die Kosten der Generikaunternehmen für Forschung und Entwicklung auch geringer aus. Generikaunternehmen geben diese Kostenvorteile an die Patienten, die Verbraucher und das Gesundheitssystem weiter.

Zudem sorgen Generika für Wettbewerb auf dem Arzneimittelmarkt: Ist nach 20 Jahren der Patentschutz für ein Arzneimittel beendet, kann dieses Arzneimittel nicht mehr länger nur von einem, dem Erstanbieter, sondern auch von anderen Unternehmen angeboten werden.

Häufig bieten mehrere Generikaunternehmen das entsprechende Generikum gleichzeitig an. Diese Vielfalt der Generikaanbieter führt in der Folge zu rasch sinkenden Preisen – und damit zu einer deutlichen Kostenersparnis. Vor dem Hintergrund weiter steigender Gesundheitsausgaben ermöglichen Generika eine Versorgung mit modernen Arzneimitteln, die wirksam, sicher und dabei auch noch deutlich günstiger sind als Erstanbieterpräparate.

Zusammengefasst bedeutet das: Die Vielfalt der Generikaunternehmen führt zu Wettbewerb und Wettbewerb führt zu sinkenden Arzneimittelpreisen.