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Infopoint Generika

Generika sind Arzneimittel, die hinsichtlich des Arzneimittelwirkstoffs identisch mit den Erstanbieterpräparaten sind. Sie sind damit bioäquivalent und wirken auch genauso.

Grundsätzlich können Generika von den Unternehmen erst dann hergestellt werden, nachdem der Patentschutz der Erstanbieterpräparate erloschen ist. Sie unterscheiden sich in einem Punkt ganz grundlegend von den jeweiligen Erstanbieterpräparaten: Sie sind wesentlich günstiger (Kostenvorteil Generika).

Heute lassen sich mit Generika bereits die meisten Krankheiten behandeln. Nicht umsonst umfasst die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erarbeitete Liste der weltweit für die Gesundheitsversorgung wichtigsten Arzneimittel nahezu ausschließlich Generika (WHO List of Essential Medicines). In Deutschland decken Generikaunternehmen fast 77 Prozent des gesamten Arzneimittelbedarfs für die Versorgung der Patienten. Tendenz: weiter steigend.

Zulassungsverfahren:

In Deutschland kommt ein Arzneimittel erst dann auf den Markt, wenn es die Zulassung der zuständigen staatlichen Behörde, des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), erhalten hat. Das BfArM prüft nach strengsten Kriterien Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des Arzneimittels. Das gilt natürlich gleichermaßen für Generika. Viele Arzneimittel werden auch sofort für die gesamte Europäische Union von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen.