Krankenkassen schreiben einen sehr großen Teil ihres Bedarfs an Generika europaweit aus. Wenn Generikaunternehmen dann die Versicherten dieser Krankenkasse mit Arzneimitteln versorgen wollen, müssen sie an diesen Ausschreibungen teilnehmen. Bei diesen Ausschreibungen erhält derjenige Hersteller den Zuschlag und damit den Versorgungsauftrag, der den niedrigsten Preis (bzw. den höchsten Rabatt) bietet. Der Apotheker ist dann durch die so genannte Aut-idem-Regel bei der Rezeptvorlage des Patienten gesetzlich dazu verpflichtet, ausschließlich das Arzneimittel abzugeben, für das ein solcher Rabattvertrag zwischen einer Krankenkasse und einem Hersteller abgeschlossen worden ist.