Zahl des Monats 2010
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Zahl des Monats Dezember: 80.000 Oft sind es die wenig beachteten Gesetzesänderungen, die für die Betroffenen sehr große Auswirkungen haben. Beim Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) ist dies der Fall. Denn hier hat der Gesetzgeber eine Änderung der Packungsgrößenverordnung beschlossen, die zwar zum 1. Januar 2011 in Kraft treten wird, für die aber bislang klare Vorgaben zur Umsetzung fehlen.
Hintergrund ist ein Rabattarzneimittel, das 98 Kapseln enthält, obwohl die Regelgröße hier 100 Kapseln beträgt. Verordnet der Arzt nicht ausdrücklich diese Stückzahl, darf die Apotheke das rabattbegünstigte Arzneimittel also nicht abgeben. Um die Probleme mit nur einem einzigen Produkt zu lösen, muss jetzt eine Vielzahl von Arzneimittelpackungen umgestellt werden. (...)
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Zahl des Monats November 2010: 1,5 Prozent
Die Zahl klingt wie eine Erfolgsgeschichte für die Generikaindustrie: Um 1,5 Prozent konnten die qualitativ hochwertigen aber preiswerten Folgeprodukte der patentfrei gewordenen Erstanbieterpräparate - die Generika - gemessen am Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von Januar bis August 2010 zulegen. 280 Millionen der insgesamt mehr als 443 Millionen Arzneimittelpackungen, die in den ersten acht Monaten diesen Jahres von Apotheken auf Kassenrezept an Patienten abgegeben wurden, waren Generika. In 63 von 100 Fällen bekamen die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen Produkte der Generikahersteller. (...)
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Zahl des Monats Oktober 2010: 2011
Wird das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) ab 1. Januar nächsten Jahres in seiner jetzigen Form umgesetzt, ist für AOK-Versicherte in 2011 möglichen Fällen Verunsicherung über ihr Arzneimittel vorprogrammiert. Dies ist das Ergebnis einer Datenbankanalyse, mit der die Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) im September 2010 diejenigen 143 Wirkstoffe untersucht hat, für die derzeit ein AOK-Rabattvertrag besteht. (...)
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Zahl des Monats September 2010: 101
Bei 101 von 143 Wirkstoffen, für die derzeit ein AOK-Rabattvertrag besteht, kann es vorkommen, dass das in der Apotheke abgegebene Rabattarzneimittel nicht für die gleichen Anwendungsgebiete (Indikationen) zugelassen ist, wie das ursprünglich vom Arzt für den Patienten verordnete. Das ergab eine Datenbankanalyse, die die Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) im September 2010 durchführte. Damit steht fest: Es wird keine Ausnahme sein, dass ein AOK-Versicherter ein Arzneimittel bekommt, in dessen Packungsbeilage er keine Informationen zur Anwendung bei seiner Krankheit findet. Diesen Austausch in nicht zugelassene Anwendungsgebiete will die Bundesregierung ab 01.01.2011 mit einer entsprechenden Regelung im Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) ausdrücklich zulassen. (...)
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Zahl der Monate Juli/August 2010: 27.844
Im Mai 2010 wurden zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 27.844 unterschiedliche Generikapackungen abgerechnet. Dahinter stehen derzeit 607 patentfreie und generisch verfügbare Wirkstoffe. Pro Wirkstoff haben Ärzte also eine große Auswahl zwischen generischen Präparaten mit unterschiedlichen Packungsgrößen, Wirkstärken und Darreichungsformen. Neben dieser Vielfalt und der hohen Qualität haben Generika noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: ihren günstigen Preis. (...)
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Zahl des Monats Mai 2010: 42 Cent
Man mag es kaum glauben: Es gibt einen Festbetrag für ein Arzneimittel, der auf der Ebene des einheitlichen Abgabepreises des pharmazeutischen Unternehmers (ApU) lediglich 42 Cent beträgt. Und das ist der ApU einer Packung mit 10 Tabletten mit dem Wirkstoff Doxycyclin. Dieses hoch wirksame Antibiotikum wird gegen eine Vielzahl bakterieller Infektionen eingesetzt. Der Apothekenver-kaufspreis (AVP) dieses Präparats beläuft sich auf 10,22 Euro. Wegen des intensiven Preiswettbewerbs im Generikamarkt bringen mehrere Hersteller es jedoch sogar für 38 Cent auf den Markt, wodurch sich der AVP auf 10,17 Euro reduziert. (...)
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Zahl des Monats April 2010: 46,85 Prozent
Die Preisnachlässe, die Generikahersteller der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Arzneimittelrabattverträgen einräumen, werden gut zur Hälfte von den Vertriebskosten und der Mehrwertsteuer neutralisiert. Würde beispielsweise ein Unternehmen den Kassen die zugegeben unrealistische Höhe von 100% Rabatt für ein durchschnittliches Generikum einräumen, müssten diese dafür immer noch 10,40 € bezahlen. Ihr tatsächlicher Preisvorteil läge damit lediglich bei 46,85 %. (...)
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Zahl des Monats März 2010: 52,7 Mrd. Euro
Bereits im vergangenen Jahr konnte die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) knapp 8 Milliarden Euro allein dadurch einsparen, dass Generika statt der deutlich teureren patentfreien Erstanbieterprodukte eingesetzt wurden. (...)
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Zahl des Monats Februar 2010: 74,5 Prozent
Tag für Tag profitieren deutsche Patienten vom intensiven Wettbewerb im generikafähigen Markt. Denn Generika sind nicht nur besonders sichere und bewährte Arzneimittel, sondern sie zeichnen sich auch durch sehr günstige Preise aus. So gaben die Hersteller 74,5 Prozent aller Generika im Dezember vergangenen Jahres für höchstens 10 Euro an den Großhandel oder die Apotheken ab. (...)
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Zahl des Monats Januar 2010: 15 Prozent
Die Zahlen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes IMS HEALTH sprechen eine unmissverständliche Sprache: Die patentgeschützten Arzneimittel haben die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mehr denn je in die Höhe getrieben. Von Januar bis November 2009 verordneten die Ärzte rund 50,3 Millionen Packungen dieser Medikamente an GKV-Versicherte. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Absatzsteigerung von 6,4 Prozent. (...)
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letzte Änderungen: 24.1.2012 11:24
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