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Zahl des Monats 2009

Dezember 2009: 13,6 Prozent


Zahl des Monats Dezember 2009: 13,6 Prozent

Festbeträge garantieren hohe Einsparungen


Seit ihrer Einführung im Jahr 1989 haben Festbeträge (die Höchstpreise, bis zu denen die Krankenkassen die Kosten für Arzneimittel übernehmen) die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um 36,4 Milliarden Euro entlastet. Allein 2009 werden sie den Krankenkassen voraussichtlich Einsparungen von 4,3 Milliarden Euro bescheren. (...)

November 2009: 69,4 Prozent


Zahl des Monats November 2009: 69,4 Prozent

Rabattverträge dominieren Arzneimittelmarkt


Die Arzneimittelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird immer stärker durch Rabattverträge geprägt. Im September 2009 gaben die Apotheken im generikafähigen GKV-Markt 23,4 Millionen Packungen Arzneimittel ab, über die ein Rabattvertrag bestand. Damit erreichte die Rabattquote in diesem Marktsegment 69,4 Prozent. Der Absatz im GKV-Gesamtmarkt belief sich auf 54,2 Millionen Packungen. Der Anteil „rabattbegünstigter“ Arzneimittel lag im September 2009 mithin bei 43,1 Prozent. Dies geht aus Zahlen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes INSIGHT Health hervor. (...)

Oktober 2009: 46,8 Prozent


Zahl des Monats Oktober 2009: 46,8 Prozent

Rabattverträge gehen an die Substanz der Generikaindustrie


Im August 2009 gaben die Apotheken 22,7 Millionen Packungen „Rabattarzneimittel“ ab. Dies entspricht einem Absatzanteil von 46,8 Prozent im GKV-Markt. Der Umsatz dieser Produkte belief sich auf 545 Millionen Euro zu Apothekenverkaufspreisen. Davon gingen 253 Millionen Euro an die Hersteller (Wertschöpfungsanteil: 46,4 Prozent). Aus diesen Erlösen finanzieren die Unternehmen (auch) die Rabatte, die sie Krankenkassen eingeräumt haben. Die Kassen fühlen sich wegen der zusätzlichen Einnahmen, die sie aus Rabattverträgen erzielen, zurzeit als die großen Gewinner. Sie übersehen dabei allerdings, dass sie längerfristig draufzahlen. (...)

September 2009: 100 = 98 = 60 = 56


Zahl des Monats September 2009: 100 = 98 = 60 = 56

100 = 98 = 60 = 56


Die Apotheke ist gesetzlich verpflichtet, anstelle eines vom Arzt verordneten nicht unter Rabattvertrag stehenden Arzneimittels ein wirkstoffgleiches rabattbegünstigtes Arzneimittel abzugeben, wenn die Voraussetzungen für die Substitution vorliegen. Der Austausch setzt u.a. voraus, dass die Packungsgröße beider Medikamente identisch ist. (...)

August 2009: 5,1 Prozent


Zahl des Monats August 2009: 5,1 Prozent

Absatz rauf - Erlöse runter


Die Zahlen für das erste Halbjahr 2009 beweisen erneut: Generika sind mehr denn je das Rückgrat der Arzneimittelversorgung. Von Januar bis Juni haben die Apotheken gesetzlich krankenversicherte Patienten mit 210 Millionen Packungen Generika versorgt. Das sind fast zwei Drittel aller zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegebenen Arzneimittel. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht dies einem Zuwachs von 5,1 Prozent (11 Millionen Packungen). (...)

Juni/Juli 2009: 1,84


Zahl des Monats Juni/Juli 2009: 1,84

Kassen sparen bereits mit dem Markteintritt von Generika


Generika sorgen unmittelbar mit ihrem Markteintritt für erhebliche Einsparungen der Krankenkassen. Aktuelles Beispiel: Der „Blockbuster­Wirkstoff“ Pantoprazol hat am 7. Mai 2009 seinen Patentschutz verloren. Ende Mai 2009 kostete die Packung des Originalpräparates des Magensäurehemmers mit 98 Tabletten und einer Wirkstärke von 20 mg ab Werkstor 47 Euro. Der Herstellerabgabepreis der Pantoprazol­Generika belief sich zu diesem Zeitpunkt hingegen im Durchschnitt auf nur 25,55 Euro. Im Mittel kostete das Erstanbieterprodukt demnach fast doppelt so viel (genau: 1,84mal so viel) wie seine Generika. (...)

Mai 2009: 77 Prozent


Zahl des Monats Mai 2009: 77 Prozent

Pro Generika-Mitglieder liefern über drei Viertel aller GKV-Generika


Die 16 Generikahersteller, die sich im Branchenverband Pro Generika zusammengeschlossen haben, decken derzeit mehr als drei Viertel des gesamten deutschen Generikamarktes ab. In den ersten drei Monaten dieses Jahres waren 77 Prozent aller in Apotheken zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegebenen Generika Produkte, die eines der Mitgliedsunternehmen hergestellt hatte. (...)

April 2009: 2.268.210


Zahl des Monats April 2009: 2.268.210

Rabattverträge bleiben Domäne der Generikaindustrie


Im Februar 2009 bestanden 6.954 Rabattverträge, an denen 201 Krankenkassen und 121 pharmazeutische Unternehmer beteiligt waren. Damit hat die Zahl der Vereinbarungen nach § 130a Abs. 8 SGB V gegenüber dem Vorjahresmonat um das 2,2fache zugenommen. Im Februar 2008 bestanden 3.145 Rabattverträge, deren Partner 240 Krankenkassen und 90 pharmazeutische Unternehmer waren. Die Anzahl der pharmazeutischen Unternehmer, die mit Krankenkassen kontrahiert hatten, hat sich innerhalb eines Jahres um 34,4% erhöht. (...)

März 2009: 87 Prozent


Zahl des Monats März 2009: 87 Prozent

Neues Allzeithoch der Generikaquote im generikafähigen Markt


Die Zahl ist beeindruckend: Deutsche Apotheken gaben im Januar im generikafähigen Markt, dem Segment, in dem Ärzte entweder ein patentfreies Erstanbieterprodukt oder ein Generikum verordnen können, in 87 von 100 Fällen ein Generikum an gesetzlich Krankenversicherte ab. Das ist ein neuer Höchstwert. Die Generikaquote in diesem Teilmarkt stieg gegenüber dem Januar 2008 um zwei Prozentpunkte. Im GKV-Gesamtmarkt erreichte die Generikaquote im ersten Monat dieses Jahres mit 63 Prozent ebenfalls eine neue Rekordmarke. Sie lag damit um drei Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats. Der therapeutische Siegeszug der qualitativ hochwertigen und preisgünstigen Generika hält also an. (...)

Februar 2009: 10,999 Milliarden Euro


Zahl des Monats Februar 2009: 10,999 Milliarden Euro

Generika entlasten GKV­Versicherte um mehr als einen Beitragssatzpunkt


Der neue Einsparrekord durch Generika hat sich bereits seit längerem abgezeichnet. Die definitive Höhe der Einsparungen war dann aber auch für Experten überraschend. Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen nach Angaben des unabhängigen Marktforschungsinstitutes IMS HEALTH 10,999 Mrd. Euro allein deshalb weniger ausgegeben, weil Generika statt der deutlich teureren patentfreien Erstanbieterprodukte eingesetzt wurden. Dies entlastet auch die Beitragszahler. Denn die Einsparsumme entspricht etwas mehr als einem Beitragssatzpunkt. (...)

Februar 2009: 10,999 Milliarden Euro


Zahl des Monats Januar 2009: 2.020.344 Millionen

Generika tragen die Hauptlast der Rabattverträge


Im November 2008 bestanden 5.314 Rabattverträge, deren Partner 215 Krankenkassen und 110 pharmazeutische Unternehmer waren. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Anzahl der Hersteller, die mit Krankenkassen kontrahiert hatten, um 71,9% erhöht. Die Anzahl der Rabattverträge nahm um 2.265 Vereinbarungen (74,3%) zu. Insgesamt hatten die Vertragspartner im November auf der Produktebene (Pharmazentralnummer) 2.020.344 Rabatte vereinbart, die auf 27.906 Arzneimittel (aktive Handelsformen) gewährt wurden. 1.962.921 dieser Rabatte betrafen Generika. Dies geht aus Berechnungen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes INSIGHT Health hervor. Auf Generika entfiel also ein Anteil von 97,2% am Gesamtvolumen der Rabatte. Sie entlasten die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) also nicht nur durch ihre ohnehin schon sehr günstigen Listenpreise, sondern auch noch durch kassenindividuelle Preisnachlässe. (...)


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letzte Änderungen: 25.5.2010 11:21