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Zahl des Monats 2008

Dezember 2008: 9,876


Zahl des Monats Dezember 2008: 9,876

Generika ohen Zuzahlung


Für die Verbraucher ist das eine gute Nachricht: Nach Angaben des unabhängigen Marktforschungsinstituts INSIGHT Health waren im Oktober 2008 9.876 Generika von der Zuzahlung freigestellt. Patienten, denen ihr Arzt eines dieser Medikamente verordnet hat, müssen in der Apotheke keine Zuzahlung leisten. Bei jeder Verordnung und Abgabe eines dieser Arzneimittel sparen sie demnach mindestens 5 € und höchstens 10 €. Die qualitativ hochwertigen und preisgünstigen Generika leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Entlastung der gesetzlich Krankenversicherten. (...)

November 2008: 16,5 Prozent


Zahl des Monats November 2008: 16,5 Prozent

Generika entlasten jeden Kassenpatienten


Ohne Generika beliefe sich der allgemeine Beitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab 1. Januar nicht auf 15,5 Prozent, sondern auf mindestens 16,5 Prozent des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens. Der Grund ist einfach: In diesem Jahr wird die GKV fast 10 Milliarden Euro allein dadurch einsparen, dass Generika statt der teureren patentfreien Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in Apotheken abgegeben wurden. Und diese noch nie da gewesene Ersparnis entspricht ziemlich genau einem Beitragssatzpunkt. (...)

Oktober 2008: 1 Milliarde Euro


Zahl des Monats Oktober 2008: 1 Milliarde Euro

AOK-Rabattvertrag: Sparen am falschen Ende


1 Milliarde Euro will die AOK mit den jetzt ausgeschriebenen Rabattverträgen über 64 Wirkstoffe in den Jahren 2009 und 2010 einsparen. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 erzielten alle Generikahersteller zusammen mit diesen Substanzen im AOK-Markt einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro.
Die AOK erwartet von den Generikaherstellern also Preisnachlässe von durchschnittlich knapp 42 Prozent auf den Herstellerabgabepreis. Ein Umsatzrückgang in dieser Größenordnung hätte indes verheerende Auswirkungen auf die Ertragslage und damit die Leistungsfähigkeit der Unternehmen. Die Folgen hätten mittel- und langfristig sowohl die Patienten als auch die Krankenkassen auszubaden. (...)

August 2008: 3,868 Milliarden


Zahl des Monats August 2008: 3,868 Milliarden

Einsparungen weiterhin nur durch Generika


Im ersten Halbjahr 2008 haben die gesetzlichen Krankenkassen allein durch den Einsatz von Generika bereits 3,868 Milliarden Euro eingespart. Dies geht aus den Halbjahreszahlen hervor, die das unabhängige Marktforschungsinstitut IMS Health jetzt veröffentlichte. Eine weitere Erkenntnis des Institutes: Nur im Marktsegment „Festbetragsarzneimittel“ – einer Domäne der Generika – waren die Umsätze der Krankenkassen mit –0,3 Prozent leicht rückläufig. In allen anderen Bereichen mussten sie mehr ausgeben als im Vorjahreshalbjahr. (...)

Juli 2008: 41,3 Prozent


Zahl des Monats Juli 2008: 41,3 Prozent

Generika im Preisdschungel


Auf ihrem Weg vom Werkstor zum Patienten werden verschreibungspflichtige Generika in Deutschland um mehr als das Doppelte teurer. Der Grund hierfür liegt in der Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente, die in der Arzneimittelpreisverordnung gesetzlich festgelegt ist. Während die Herstellerabgabepreise (HAP) von den Unternehmen frei gebildet werden können, sind sämtliche Handelszuschläge durch diese Verordnung geregelt. (...)

Juni 2008: 98,1 Prozent


Zahl des Monats Juni 2008: 98,1 Prozent

Rabattverträge fast nur mit Generikaherstellern


Im April 2008 hatten pharmazeutische Unternehmer und Krankenkassen auf der Produktebene (Pharmazentralnummer) 1.303.336 Rabatte vereinbart, die auf 25.058 Arzneimittel (aktive Handelsformen) gewährt wurden. Im Durchschnitt war jedes dieser Arzneimittel Gegenstand von 52 Rabattvereinbarungen. 1.278.070 dieser Rabatte betrafen Generika. Dies geht aus Berechnungen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes INSIGHT HEALTH hervor. Auf Generika entfiel also ein Anteil von 98,1 Prozent am Gesamtvolumen der Rabatte. Generika entlasten die Arzneimittelausgaben der Kassen also nicht nur durch ihre ohnehin schon sehr günstigen Listenpreise, sondern auch noch durch kassenindividuelle Preisnachlässe. (...)

Mai 2008: 29 Prozent


Zahl des Monats Mai 2008: 29 Prozent

Hoher Nutzen für wenig Geld


In 60 Prozent aller Fälle, in denen sie medikamentös behandelt wurden, sind gesetzlich Krankenversicherte im I. Quartal 2008 mit einem Generikum versorgt worden. Dafür haben die Krankenkassen 1,9 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind nur 29 Prozent der GKV-Arzneimittelausgaben von insgesamt 6,5 Milliarden Euro. Der Grund dafür liegt in den sehr niedrigen deutschen Generikapreisen. Im März 2008 kostete die Krankenkassen ein Generikum im Durchschnitt netto 18,87 Euro. Für ein in puncto Wirkstoff, Dosierung und Darreichungsform identisches patentfreies Erstanbieterprodukt gaben sie dagegen durchschnittlich 37,40 Euro aus. Mit Durchschnittskosten von 81,71 Euro je Verordnung lagen die patentgeschützten Arzneimittel an der Spitze. (...)

April 2008: 1,1 Milliarden


Zahl des Monats April 2008: 1,1 Milliarden

Patentabläufe: Die Einsparungen von morgen


Bis 2010 läuft der Patentschutz für insgesamt 59 Wirkstoffe aus, mit denen die Hersteller dieser noch patentgeschützten Substanzen jährlich einen Umsatz von rund 2 Mrd. Euro erzielten. Die Patentabläufe werden zu neuen Einsparungen führen. Denn nach einer Untersuchung des Marktforschungsinstitutes Accenture liegt der durchschnittliche Generikapreis bereits wenige Monate nach Markteinführung um 55 Prozent unter dem des Erstanbieterproduktes direkt vor Patentablauf. Zudem senken die Hersteller der Erstanbieterprodukte innerhalb eines Jahres nach Einführung des ersten Generikums ebenfalls ihre Abgabepreise – in der Regel um 15 Prozent. (...)

März 2008: 373 Millionen


Zahl des Monats März 2008: 373 Millionen

Von Generika profitieren alle Beteiligten


Im vergangenen Jahr wurden gesetzlich Krankenversicherte 373 Millionen Mal mit Generika versorgt. Damit sind 57 von 100 Packungen, die zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Apotheken abgegeben wurden, preiswerte Medikamente mit Wirkstoffen, deren Patentschutz abgelaufen ist (in der Regel 10 Jahre nach Markteinführung). Generika sind den Erstanbieterprodukten in Qualität und Sicherheit absolut ebenbürtig. Sie haben nicht nur den gleichen Wirkstoff, sondern auch die gleiche Wirkstärke, Darreichungsform und Packungsgröße. Allerdings sind sie deutlich preiswerter als die Erstanbieterprodukte. (...)

Februar 2008: 57 Prozent


Zahl des Monats Februar 2008: 57 Prozent

Generika sind mehr denn je das Rückgrat der GKV-Arzneimittelversorgung

Der Anteil der Generika an der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist so hoch wie nie zuvor. Im Jahr 2007 waren 57 von 100 aller zu ihren Lasten abgegebenen Arzneimittel Generika. Die so genannte Generikaquote ist damit gegenüber dem Jahr 2006 um drei Prozentpunkte gestiegen. Noch stärker ist der Zuwachs im generikafähigen Markt, dem Segment der Arzneimittelversorgung, in dem patentfreie Erstanbieterprodukte im direkten Wettbewerb mit Generika stehen. Hier übertraf die Generikaquote die bisherige Rekordmarke aus dem Jahr 2006 um vier Prozentpunkte und erreichte das neue Allzeithoch von 82 Prozent. (...)

Januar 2008: 13,33 Euro


Zahl des Monats Januar 2008: 13,33 Euro

Generika immer preiswerter


Der Preisunterschied zwischen Generika und patentfreien Erstanbieterprodukten ist so hoch wie noch nie. Im Oktober 2007 kostete ein patentfreies Erstanbieterprodukt ab Werkstor im Durchschnitt 22,39 Euro. Das sind 6,51 Euro (41 Prozent) mehr als im Oktober 2006. Gleichzeitig verbilligte sich der Herstellerabgabepreis von Generika um 14,1 Prozent auf durchschnittlich 9,06 Euro. Patentfreie Erstanbieterprodukte waren also im Schnitt 13,33 Euro teurer als Generika. (...)


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letzte Änderungen: 24.1.2012 11:24