Pro Generika e.V.
Unter den Linden 32-34
D-10117 Berlin
Tel: 030 - 81 61 60 9 - 0
Fax: 030 - 81 61 60 9 - 11
info@progenerika.de
logo

MemberNet-LOG IN

Seite drucken
Seite senden
Sitemap








































Wirkstoff des Monats 2009

Dezember 2009: Amlodipin


Wirkstoff des Monats Dezember 2009: Amlodipin

Blutgefäße erweitern


Übersteigt der Druck in den Arterien dauerhaft die Werte von 140mm Hg (Systole) bzw. 90 mm Hg (Diastole), liegt ein Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) vor. Diese Erkrankung sollte frühzeitig behandelt werden, weil dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte lebenswichtige Organe (Herz, Blutgefäße, Gehirn oder Nieren) schädigen und Folgeerkrankungen bis hin zum Herzinfarkt und Schlaganfall auslösen. Da die arterielle Hypertonie meist über Jahre und Jahrzehnte beschwerdefrei verläuft oder nur unspezifische Symptome aufweist, kann sie im Frühstadium allein durch regelmäßige Blutdruckmessungen entdeckt werden. (...)

November 2009: Metformin


Wirkstoff des Monats November 2009: Metformin

Überhöhten Blutzuckerspiegel normalisieren


Diabetes Typ II ist die häufigste Form der Zuckerkrankheit in Deutschland. Bei dieser Krankheitsvariante reagiert der Körper nicht mehr hinlänglich sensibel auf das „Anti-Zucker-Hormon“ Insulin. Die Folge: überhöhte Blutzuckerwerte. Die Erkrankung beruht in der Regel auf einen ungesunden Lebenswandel, sie trifft vor allem Menschen mit Übergewicht. Während sie früher meist erst im Erwachsenenalter auftrat, leiden heute auch immer mehr Kinder und Jugendliche an ihr. (...)

Oktober 2009: Methotrexat


Wirkstoff des Monats Oktober 2009: Methotrexat

Eine Waffe gegen den Krebs


Krebserkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Sie beruhen auf einer Schädigung des Erbguts, die meist im Laufe des Lebens erworben wird. An den Genen, die das Zellwachstum steuern, treten irreparable Schäden auf. Aus einer gesunden Zelle wird danach eine unkontrolliert wachsende Tumorzelle. Auslöser einer Krebserkrankung sind chemische Substanzen, Viren und Strahlen. (...)

September 2009: Tilidin und Naloxon


Wirkstoff des Monats September 2009: Tilidin und Naloxon

Schmerzantennen im Gehirn blockieren


Schmerzen sind lebenswichtige Warnsignale für den Körper, die ihm helfen, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei vielen Erkrankungen und Verletzungen dauern Schmerzen allerdings auch dann an, wenn ihre Ursache längst erkannt wurde. Dann haben sie ihre Schutzfunktion verloren und sollten medikamentös behandelt werden. (...)

August 2009: Torasemid


Wirkstoff des Monats August 2009: Torasemid

Ein Schleifendiuretikum schwemmt Wasseransammlungen im Körper aus


Ödeme sind Gewebeschwellungen, die durch Ansammlungen wässriger Flüssigkeit im Körper entstehen. Größere und dauerhafte Wasseransammlungen zeigen oft ernste Erkrankungen an. Zu diesen Krankheiten gehört die Herzinsuffizienz: Wegen der starken Verringerung der Pumpfunktion des Herzens staut sich das Blut in den Adern, Flüssigkeit wird aus ihnen ins umgebende Gewebe gepresst und sammelt sich dort. (...)

Juli 2009: Budesonid


Wirkstoff des Monats Juli 2009: Budesonid

Entzündungsprozesse hemmen


Asthmatiker leiden unter pfeifender Atmung, Husten und immer wiederkehrenden Anfällen von extremer Atemnot. Verursacht werden diese Beschwerden durch eine chronische Entzündung der Atemwege (Bronchien), die mit einer Überempfindlichkeit der Bronchialschleimhaut gegenüber äußeren Reizen einhergeht. In der Folge schwillt die Schleimhaut an und die Lunge produziert zähen Schleim. In Deutschland sind zirka zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen betroffen. Damit ist Asthma bronchiale die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. (...)

Juni 2009: Carvedilol


Wirkstoff des Monats Juni 2009: Carvedilol

Bluthochdruck effektiv senken


Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine chronische Volkskrankheit, an der schätzungsweise 20 Millionen Deutsche leiden. Eine arterielle Hypertonie liegt nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation dann vor, wenn der systolische und der diastolische Blutdruck auf Dauer die Schwellenwerte von 140 mmHg bzw. 90 mmHg überschreiten. Jeder zweite Hypertoniker weiß indes gar nicht, dass er krank ist. Denn der Bluthochdruck ist eine „stumme Krankheit“, die zumeist jahre- oder sogar jahrzehntelang beschwerdefrei verläuft bzw. nur unspezifische Symptome aufweist. (...)

Mai 2009: Pantoprazol


Wirkstoff des Monats Mai 2009: Pantoprazol

Schutz vor Magengeschwüren und Sodbrennen


Magensäure dient dazu, die Nahrung aufzuschließen und Bakterien in der Nahrung abzutöten. Normalerweise besteht ein Gleichgewicht zwischen der aggressiven Säure und den Schutzmechanismen der Magenschleimhaut. Wird diese Balance gestört, kommt es zur „Selbstverdauung“ des Magens. Die Schleimhaut entzündet sich, es können Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüre entstehen, deren schwerste Komplikationen Magenblutungen und -durchbrüche sind. Zudem erhöhen solche Geschwüre das Risiko für Magenkrebs. (...)

April 2009: Allopurinol


Wirkstoff des Monats April 2009: Allopurinol

Ein Enzymhemmer verhindert chronische Gichterkrankungen


Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der die erhöhte Konzentration von Harnsäure im Blut zur Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gewebe führt. Dies geschieht zuerst in den Gelenken. Das Gelenk ist gerötet, stark geschwollen und heiß, bei Berührung schmerzt es heftig. Bei der chronischen Gicht wird die Funktion des Gelenks dauerhaft stark eingeschränkt. Zudem lagern sich in der Niere Harnsäurekristalle ab. Die meisten Gichterkrankungen beruhen auf einem angeborenen Purin Stoffwechseldefekt. (...)

März 2009: Diclofenac


Wirkstoff des Monats März 2009: Diclofenac

Schnelle Hilfe bei Entzündungen und Schmerzen


Entzündungen gehören zu den Immunreaktionen. Mit ihnen antwortet der Körper auf spezifische schädliche Reize, die von innen oder außen auf ihn einwirken. Entzündungen sollen den Schädigungsreiz beseitigen, seine Ausbreitung verhindern und bereits eingetretene Schäden beseitigen. Sie beeinträchtigen unser Wohlbefinden allerdings oft massiv: Das betroffene Gewebe rötet sich, schwillt an und ist in seiner Funktion eingeschränkt. Zudem sind Entzündungen meist mit mehr oder minder heftigen Schmerzen verbunden. (...)

Februar 2009: Salbutamol


Wirkstoff des Monats Februar 2009: Salbutamol

Ein Krampflöser bei Asthma


Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege, deren Ursache eine Überempfindlichkeit der Bronchialschleimhaut auf verschiedene Reize ist. Die Schleimhaut schwillt an und die Lunge produziert zähen Schleim. Die Folgen sind immer wiederkehrende Anfälle von Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit. Allgemein bekannt ist der akute Asthmaanfall, bei dem der Kranke keine Luft mehr bekommt. Die plötzlich auftretende Atemnot wird durch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur ausgelöst. Dadurch entsteht ein Ventileffekt: Der Kranke kann zwar noch einatmen, aber das Ausatmen fällt ihm schwer. (...)

Januar 2009 - Methylphendiat


Wirkstoff des Monats Januar 2009: Methylphendiat

Informationsverarbeitung verbessern


Kinder mit dem Zappelphilippsyndrom ha­ ben es nicht leicht: Sie gelten als extrem anstrengend und haben Schwierigkeiten, Alltagsanforderungen zum Beispiel beim Lernen zu erfüllen. Dabei hat ihr auffälliges Verhalten nichts mit ihrer Persönlichkeit oder ihrer Erziehung zu tun. Sie leiden vielmehr an der so genannten Aufmerksamkeits­Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Diese Erkrankung wird durch eine Funktionsstörung im Gehirn ausgelöst. Betroffene haben Schwierigkeiten, alle auf sie einwirkenden Informationen zu verarbeiten. Dabei ist das Krankheitsbild bei jedem Patienten unterschiedlich. (...)


HOME | PRO GENERIKA | GENERIKA | PRESSE | PUBLIKATIONEN | LINKS | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ
Seite drucken
letzte Änderungen: 28.7.2010 13:54