Wirkstoff des Monats 2008
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Wirkstoff des Monats Dezember 2008: Venlafaxin
Ab und zu ist jeder von uns im umgangssprachlichen Sinne depressiv. Jeder von uns kennt Tage, an denen alles grau und sinnlos erscheint. Doch eine solche vorübergehende niedergedrückte Stimmung ist nicht mit einer depressiven Erkrankung im medizinischen Sinne vergleichbar. Der Leidensdruck, dem depressive Menschen ausgesetzt sind, erreicht oft Ausmaße, die sich ein Gesunder nur schwer vorstellen kann. Depressionen zählen nicht von ungefähr zu den zehn Krankheiten, die die Lebensqualität am stärksten beeinträchtigen. (...)
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Wirkstoff des Monats November 2008: Ciprofloxacin
Gäbe es keine Bakterien, könnten wir nicht leben. 10 Billionen bis 100 Billionen von ihnen leben allein im Darm eines gesunden Erwachsenen. Sie bilden die so genannte Darmflora, die eine Vielzahl essentieller Funktionen wahrnimmt. Bakterien sind aber nicht nur nützlich, sie können vielmehr schwere, ja sogar tödliche Infektionserkrankungen auslösen. Bekanntester und wirksamster Gegenspieler bakterieller Krankheitserreger sind Antibiotika. (...)
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Wirkstoff des Monats Oktober 2008: Somatropin
Die Körpergröße ist ein charakteristisches Merkmal eines Menschen, das sich stark auf das Selbstbewusstsein auswirken kann. Kleinwüchsige Menschen haben nicht nur Probleme, sich in der Welt zurechtzufinden, die auf Normalgröße zugeschnitten ist, sondern sie müssen oft auch mit sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung kämpfen. (...)
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Wirkstoff des Monats September 2008: Tramadol
Schmerzen können einem das Leben gründlich vermiesen. Schon leichte Schmerzen verringern die Lebensqualität erheblich. Starke Schmerzen, die etwa bei Tumorerkrankungen auftreten, können den Alltag zur Hölle machen. Hier helfen Schmerzmittel. (...)
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Wirkstoff des Monats August 2008: Glimepirid
Chronisch erhöhte Blutzuckerwerte (Diabetes) gehören zu den großen Zivilisationskrankheiten der Industrieländer. Im Jahr 2006 waren nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 246 Millionen Menschen betroffen, darunter 8 Millionen Deutsche. Da Diabetes nicht schmerzt, läuft die Krankheit in der Anfangsphase meist unbemerkt ab. Dabei können erhöhte Blutzuckerwerte dramatische Folgen haben. Verändern sich infolge der Überzuckerung die Blutgefäße, kann es zum Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und Erblinden kommen. (...)
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Wirkstoff des Monats Juli 2008: Mirtazapin
Depressionen weisen ein diffuses, schwer greifbares Krankheitsbild auf. Patienten klagen über emotionale Leere, gedrückte Stimmung und Antriebslosigkeit. Sie haben das Gefühl, in ein schwarzes Loch zu fallen und können alltägliche Aufgaben oft nicht mehr bewältigen. Die Angehörigen sind in der Regel überfordert. Traurigkeit kennt schließlich jeder. Warum hat sie bei Depressiven oft keine erkennbare Ursache? Weshalb verschwindet sie nicht mit der Zeit? Wieso verpuffen Ablenkung und Zuspruch? Selbst Fachleute haben manchmal Schwierigkeiten, Symptome richtig zu deuten. (...)
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Wirkstoff des Monats Juni 2008: Metoprolol
Das Herz schlägt ungefähr hunderttausendmal pro Tag, um das Blut durch den Körper zu pumpen und ihn mit Sauerstoff zu versorgen. Kommt es zu Funktionsstörungen, droht höchste Gefahr. Erhöhter Blutdruck ist einer der häufigsten Gründe für Herzerkrankungen. Da er lange Zeit keine Schmerzen verursacht, wird er oft erst spät erkannt. Das hat gefährliche Folgen. Denn Bluthochdruck kann zur Koronaren Herzkrankheit (Arterienverkalkung am Herzen) führen. Verengen sich aber die Arterien, die das Herz selbst mit Sauerstoff versorgen, steigt die Wahrscheinlichkeit von Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und Herzinfarkt. (...)
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Wirkstoff des Monats Mai 2008: Alendronsäure
Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung. In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Menschen an ihr. Ihre Symptome: Knochenschmerzen, Brüche, Abnahme der Körpergröße sowie „Rundrücken“. Sie sind auf eine Beschleunigung und Intensivierung des natürlichen altersbedingten Knochenabbaus zurück zu führen. Frauen sind häufiger als Männer von Osteoporose betroffen. (...)
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Wirkstoff des Monats April 2008: Ibuprofen
Schmerzen sind einerseits als Warnsignale für unseren Körper wichtig, andererseits beeinträchtigen sie unser Wohlbefinden. Häufig sogar recht massiv. Schmerzen treten in vielen Formen und Nuancen auf. Das Spektrum reicht von stechend bis dumpf und von schwach bis unerträglich. Dennoch entstehen Schmerzen zumeist auf dieselbe Weise: Rezeptoren, das sind spezielle Sinneszellen, registrieren in Art eines biologischen Sensors den Schmerz. Solche Schmerzrezeptoren befinden sich überall im Körper. Sie leiten das empfangene Signal an Rückenmark und Gehirn weiter, wo es registriert und verarbeitet wird. (...)
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letzte Änderungen: 28.7.2010 13:54
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