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Wirkstoff des Monats 2007



Wirkstoff des Monats September 2007: Citalopram

Wege aus dem Stimmungstief


Viele Menschen leiden heute unter depressiven Verstimmungen und Depressionen. Ob es sich dabei um ein eher harmloses Stimmungstief oder eine Krankheit handelt, sollte immer dann abgeklärt werden, wenn die Symptome länger andauern. Denn eine echte Depression bedarf unbedingt ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung. Die Betroffenen verlieren das Interesse an ihren gewohnten Aktivitäten, Kontakten und ihrer Umgebung. Deprimierte Menschen leiden unter Konzentrationsstörungen, Entscheidungsunfähigkeit, Energieverlust und Hoffnungslosigkeit. (...)



Wirkstoff des Monats Juli 2007: Ramipril

Zeitbombe Bluthochdruck


Der Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine chronische Volkskrankheit. An ihm leiden in den Industrieländern zwischen 10 Prozent und 20 Prozent der Bevölkerung. Da die Hypertonie als solche oft schmerzfrei verläuft, wird sie von den Betroffenen lange Zeit nicht wahrgenommen. Im Körper tickt dann eine Zeitbombe. Denn der Bluthochdruck ist ein klassischer Risikofaktor für die Entwicklung der Arteriosklerose. Und die kann wiederum ernsthafte Folgeerkran-kungen des Herzens, der Nieren und der Blutgefäße nach sich ziehen. So haben Hypertoniker z.B. ein 6 – 18fach höheres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden als Menschen mit normalem Blutdruck. (...)



Wirkstoff des Monats Juni 2007: Clotrimazol

Gut zu Fuß


Durch Pilze hervorgerufene Infektionskrankheiten werden medizinisch Mykosen genannt. Wird die Haut oder Schleimhaut befallen, spricht man auch von Dermatomykosen. Ursache sind verschiedene Pilze, die über Hautschüppchen infizierter Personen übertragen werden. Im Frühjahr und Sommer droht besondere Gefahr, sich mit Pilzerkrankungen zu infizieren. Denn Pilze mögen es feucht und warm. (...)



Wirkstoff des Monats Mai 2007: Enalapril

Wissen Sie über Ihren Blutdruck Bescheid?
Am 17. Mai ist Welthypertonietag


Der Kampf der Bundesregierung gegen die zunehmende Fettleibigkeit hat auch eine andere Tatsache in das öffentliche Interesse gerückt: Wenn es um den Bluthochdruck geht, hält Deutschland in Europa eine ungesunde Spitzenposition. Und die hat traurige Konsequenzen. Hierzulande sterben weitaus mehr Menschen an Schlaganfällen als in vielen anderen europäischen Ländern. Rund 20 Prozent der Bevölkerung nimmt Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks ein. Die Dunkelziffer der Erkrankten ist jedoch weit höher. Denn oft bleibt Bluthochdruck unerkannt und damit unbehandelt. (...)



Wirkstoff des Monats April 2007: Cetirizin

„Blüht Ihnen auch etwas?“


Eigentlich sollte ein Spaziergang in der freien Natur zu den schönsten Dingen der Welt gehören. Man bewegt sich, hat viel frische Luft und kann dazu noch die Sonne und den Geruch der Blüten genießen, die jetzt im Frühjahr besonders reichlich sprießen. Gerade darauf reagieren aber viele Deutsche allergisch. (...)



Wirkstoff des Monats März 2007: Fentanyl

Pfaster gegen chronische Schmerzen


Schmerz ist nicht nur eine Störung des Wohlbefindens, sondern hat auch eine Schutzfunktion. Denn Schmerz warnt zum Beispiel vor Gefahren wie Verletzungen und Verbrennungen. Viele Menschen leiden aber auch dauerhaft unter Schmerz. Dieser „chronische Schmerz“ ist oft eine eigenständige Krankheit. (...)



Wirkstoff des Monats Februar 2007: Omeprazol

Sodbrennen nicht verharmlosen


Protonenpumpenhemmer sind Arzneimittel, die Ärzte sehr häufig verordnen, um die Magensäureproduktion zu vermindern. Omeprazol war der erste Wirkstoff seiner Klasse und ist sehr gut verträglich. Er hemmt ein Enzym, das als „Protonenpumpe“ bezeichnet wird. Dieser Wirkmechanismus blockiert im Gegensatz zu Arzneimitteln, die nur einen Botenstoff unterdrücken, die komplette Säureproduktion. (...)

Januar 2007: Ambroxol


Wirkstoff des Monats Januar 2007: Ambroxol

Schnelle Hilfe bei Erkältungen


Seit über 25 Jahren hat sich Ambroxol als Schleimlöser bei Erkältungskrankheiten bewährt. Da der ursprünglich aus der südindischen Pflanze Adhatoda vasica entwickelte Wirkstoff patentfrei ist, sind in der Apotheke preiswerte Generika erhältlich. Die Medikamente sind rezeptfrei, werden aber auch von Ärzten verordnet. Laut Arzneiverordnungsreport setzen Deutschlands Ärzte jährlich etwa 29 Millionen so genannter Tagesdosen (DDD) Ambroxol bei Erkrankungen der Atemwege ein. (...)


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letzte Änderungen: 23.8.2010 9:30