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Studie "Generika in Deutschland: Wettbewerb fördern - Wirtschaftlichkeit stärken" (Oktober 2011)







"Biosimilars - Ein Handbuch" 2. aktualisierte Auflage (Juli 2011)




Peinliches Wort- und Zahlengetöse der AOK Rabatt-Knebelvertrag mit sehr bescheidenem Ergebnis


Berlin, 7.2.2007

Zu den heute veröffentlichten Äußerungen des AOK-Vorsitzenden Dr. Hans-Jürgen Ahrens erklärt Hermann Hofmann, Erster Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika:

„Herr Dr. Ahrens wird wahrscheinlich auch dann noch Arzneimittel als zu teuer bezeichnen, wenn Sie verschenkt werden würden. Deutschland ist nach den massiven Preissenkungen des vergangenen Jahres heute ein Niedrigpreisland für Generika. Hierzulande sind Generika deutlich preisgünstiger als beispielsweise in Frankreich, Großbritannien, Italien oder Spanien.

Mit seinem peinlichen Wort- und Zahlengetöse versucht Herr Dr. Ahrens von den mehr als bescheidenen Ergebnissen der gemeinsamen AOK-Ausschreibung abzulenken: 89 Wirkstoffe wurden ausgeschrieben. Lediglich für 43 sind Vertragspartner gefunden worden.

Der AOK-Vertrag in der heutigen Form wird zu einer Verunsicherung bei Ärzten, Apothekern und Patienten führen.

Die Behauptung, diese AOK-Ausschreibung entlaste den Patienten, ist die glatte Unwahrheit. Der AOK-Rabatt hat keine Auswirkungen auf den Preis in der Apotheke und somit auch keinen Einfluss auf die Höhe der Patientenzuzahlungen. Dieser AOK-Vertrag dient einzig und allein dem Schuldenabbau der AOKen.

Ruinöse Knebelverträge á la AOK haben keine Zukunft. Pro Generika hat sich stets für vertragliche Regelungen ausgesprochen, aber wenn Vertragswettbewerb funktionieren soll, darf es keine Nachfragekartelle geben. Zudem verweigert die AOK ihren Vertragspartnern jede Gegenleistung, wie zum Beispiel eine Mengengarantie.

download 07.02.2007 | Pressemitteilung (PDF) (28.1 KB)

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