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profil Nr. 03/2011 (Dezember 2011)





Studie "Generika in Deutschland: Wettbewerb fördern - Wirtschaftlichkeit stärken" (Oktober 2011)







"Biosimilars - Ein Handbuch" 2. aktualisierte Auflage (Juli 2011)




Ergebnis der Koalitionsverhandlungen unverständlich


Berlin, 4.11.2005

Die heute bekannt gewordenen Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zur Gesundheitspolitik sind nach Auffassung des Verbandes Pro Generika unverständlich und sachlich nicht gerechtfertigt. „Es ist paradox, wenn ausgerechnet die Hersteller preiswerter Arzneimittel, die Jahr für Jahr den gesetzlichen Krankenkassen Ausgaben in Milliardenhöhe einsparen, zu einem Preisnachlass gezwungen und gleichzeitig die wahren Kostentreiber geschont werden“, erklärte Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann.

Es gebe für diese einseitige Maßnahme keinen sachlichen Grund. Die immer wieder aufgestellte Behauptung, das Generika-Preisniveau in Deutschland sei deutlich höher als in anderen Ländern, bezeichnete Hofmann als „falsch und längst widerlegt“. Begünstigt würden die Hersteller neuer patentgeschützter Arzneimittel. Diese Produkte, die in vielen Fällen lediglich als „Scheininnovation“ angesehen werden, treiben allerdings die Ausgaben der Krankenkassen in die Höhe.

Zum Naturalrabatt-Verbot sagte der Verbandsgeschäftsführer: „Damit wird den Unternehmen ein klassisches Wettbewerbsinstrument genommen. Das widerspricht dem ordnungspolitischen Ziel, mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen erreichen zu wollen. Leider ist das Naturalrabatt-Thema in der Vergangenheit fast ausschließlich verzerrt und teilweise polemisch behandelt worden. Das ist bedauerlich.“

download 04.11.05 | Pressemitteilung (PDF) (43.0 KB)

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