PRESSEMITTEILUNGEN 2010
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Zahl des Monats Dezember: 80.000 Oft sind es die wenig beachteten Gesetzesänderungen, die für die Betroffenen sehr große Auswirkungen haben. Beim Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) ist dies der Fall. Denn hier hat der Gesetzgeber eine Änderung der Packungsgrößenverordnung beschlossen, die zwar zum 1. Januar 2011 in Kraft treten wird, für die aber bislang klare Vorgaben zur Umsetzung fehlen.
Hintergrund ist ein Rabattarzneimittel, das 98 Kapseln enthält, obwohl die Regelgröße hier 100 Kapseln beträgt. Verordnet der Arzt nicht ausdrücklich diese Stückzahl, darf die Apotheke das rabattbegünstigte Arzneimittel also nicht abgeben. Um die Probleme mit nur einem einzigen Produkt zu lösen, muss jetzt eine Vielzahl von Arzneimittelpackungen umgestellt werden. (...)
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Wirkstoff des Monats Dezember 2010: Bicalutamid
Prostatakrebs (Prostatakarzinom) gehört in den westlichen Industrienationen zu den häufigsten Krebsleiden des Mannes. In Deutschland erkranken etwa 10 Prozent der männlichen Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Tumor dieses Organs. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 70 Jahren. Wird der Tumor rechtzeitig erkannt und behandelt, sind die Heilungschancen in der Regel gut. (...)
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19.11.2010: PRESSEMITTEILUNG
In der Sitzung der Mitgliederversammlung des Branchenverbandes Pro Generika am 18.11.2010 fanden Nachwahlen zum Vorstand statt. Dr. Sven Dethlefs, Geschäftsführer der ratiopharm-Gruppe, wurde neu in den Vorstand und zu dessen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt diese Position von Oliver Windholz (ratiopharm), der aus dem Vorstand ausgeschieden ist.
Außerdem wählte die Mitgliederversammlung Anne Demberg, Direktorin Strategisches Management/Verbandspolitik der STADA Arzneimittel AG und Geschäftsführerin der cell pharm GmbH/Nephrologie, als neue Beisitzerin in den Vorstand. Dr. Peter Kraus (STADA), der vorher den Posten bekleidet hatte, stand für das Amt nicht mehr zur Verfügung. (...)
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Zahl des Monats November 2010: 1,5 Prozent
Die Zahl klingt wie eine Erfolgsgeschichte für die Generikaindustrie: Um 1,5 Prozent konnten die qualitativ hochwertigen aber preiswerten Folgeprodukte der patentfrei gewordenen Erstanbieterpräparate - die Generika - gemessen am Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von Januar bis August 2010 zulegen. 280 Millionen der insgesamt mehr als 443 Millionen Arzneimittelpackungen, die in den ersten acht Monaten diesen Jahres von Apotheken auf Kassenrezept an Patienten abgegeben wurden, waren Generika. In 63 von 100 Fällen bekamen die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen Produkte der Generikahersteller. (...)
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12.11.2010: PRESSEMITTEILUNG
Generika sind erneut preisgünstiger geworden. Im August 2010 stieg ihr Absatz im Arzneimittelmarkt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zwar um 1,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres an. Dafür mussten die Krankenkassen aber nur 1,1 Prozent mehr ausgeben. Denn nach den neuesten verfügbaren Zahlen betrug der Durchschnittspreis für Generika in der Apotheke mit 19,89 Euro nicht einmal mehr die Hälfte des mittleren Preises für patentfreie Erstanbieterprodukte (40,29 Euro). Von dieser Entwicklung profitieren die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Versicherten in Euro und Cent. Weil 63 Prozent aller auf Kassenrezept abgegebenen Arzneimittel Generika waren, konnte die GKV in mehr als 6 von 10 Fällen bares Geld sparen. (...)
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11.11.2010: PRESSEMITTEILUNG
Zum heute verabschiedeten Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) erklärt der Branchenverband Pro Generika:
„Die Politik hat mit dem AMNOG die Chance vertan, die Therapiesicherheit zu stärken und verlässliche Rahmenbedingungen für die Generikahersteller in Deutschland zu schaffen. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist jetzt gefordert, das Gesetz mit Augenmaß umzusetzen. (...)
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Wirkstoff des Monats November 2010: Zolpidem
Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Dabei ist die Schlafdauer individuell sehr unterschiedlich und liegt bei Erwachsenen zwischen vier und zehn Stunden. Von Schlafstörungen spricht man erst dann, wenn Beeinträchtigungen in der Nachtruhe über einen längeren Zeitraum anhalten und zu einer spürbaren Verringerung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens führen. Umfragen zufolge leidet in Deutschland etwa jeder dritte Erwachsene gelegentlich an Ein- oder Durchschlafstörungen. Damit zählen diese Leiden zu den häufigsten psychosomatischen Beschwerden. (...)
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29.10.2010: PRESSEMITTEILUNG Bork Bretthauer (41) wird ab dem nächsten Jahr die Geschäftsführung des Branchenverbandes Pro Generika e.V. übernehmen. Er ist derzeit Mitglied der Geschäftsleitung des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (vfa), wo er für den Bereich Internationales und die Koordinierung der Lobbyarbeit zuständig ist. Zuvor war Bretthauer unter anderem drei Jahre als Büroleiter von Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer tätig.
Bretthauer folgt auf Anne Demberg (STADA), die die Geschäftsführung von Pro Generika ad interim übernommen hatte. Der Vorstand von Pro Generika dankt Frau Demberg für ihr Engagement und die geleistete erfolgreiche Arbeit.
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Zahl des Monats Oktober 2010: 2011
Wird das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) ab 1. Januar nächsten Jahres in seiner jetzigen Form umgesetzt, ist für AOK-Versicherte in 2011 möglichen Fällen Verunsicherung über ihr Arzneimittel vorprogrammiert. Dies ist das Ergebnis einer Datenbankanalyse, mit der die Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) im September 2010 diejenigen 143 Wirkstoffe untersucht hat, für die derzeit ein AOK-Rabattvertrag besteht. (...)
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22.10.2010: PRESSEMITTEILUNG
Ohne Berücksichtigung von Patientenzuzahlungen und Rückflüssen aus Rabattverträgen hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) von Januar bis Juli 2010 für Generika 4,9 Mrd. Euro ausgegeben. Das entspricht nur einem Anteil von 28 Prozent an den gesamten GKV-Arzneimittelausgaben. Die Menge der von Ärzten an Kassenpatienten verordneten Festbetragsmedikamente erreichte dagegen einen Absatzanteil von 63 Prozent. Dahinter verbergen sich 248 Millionen Generikapackungen. (...)
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Wirkstoff des Monats: Tolperison
Der aktive Teil des Bewegungsapparats wird von ungefähr 400 Einzelmuskeln gebildet. Jeder dieser Muskeln verfügt über die Fähigkeit zur Kontraktion (Anspannung) und Relaxation (Erschlaffung). Eine andauernde Muskelanspannung führt zu schmerzhaften Verspannungen und Krämpfen. Besonders häufig sind die Rücken- und Nackenmuskeln betroffen. Mögliche Ursachen dafür sind Verschleißerscheinungen und Überbelastung. Unbehandelt können diese Leiden chronisch werden. (...)
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30.09.2010: PRESSEMITTEILUNG
Im ersten Halbjahr 2010 waren 63 von 100 Arzneimitteln, die von Apotheken an Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben wurden, Generika. Die qualitativ hochwertigen aber preiswerten Folgeprodukte patentfrei gewordener Medikamente tragen damit nicht nur die Hauptlast der Arzneimittelversorgung. Sie helfen den Krankenkassen auch als einziges Segment dieses Marktes, ihre Kosten zu reduzieren. Denn obwohl Generika nach Absatz fast zwei Drittel des GKV-Arzneimittelmarktes ausmachen, müssen die Kassen nur 29 Prozent ihrer Gesamtausgaben in diesem Bereich für Generika aufwenden.(...)
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Zahl des Monats September 2010: 101
Bei 101 von 143 Wirkstoffen, für die derzeit ein AOK-Rabattvertrag besteht, kann es vorkommen, dass das in der Apotheke abgegebene Rabattarzneimittel nicht für die gleichen Anwendungsgebiete (Indikationen) zugelassen ist, wie das ursprünglich vom Arzt für den Patienten verordnete. Das ergab eine Datenbankanalyse, die die Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) im September 2010 durchführte. Damit steht fest: Es wird keine Ausnahme sein, dass ein AOK-Versicherter ein Arzneimittel bekommt, in dessen Packungsbeilage er keine Informationen zur Anwendung bei seiner Krankheit findet. Diesen Austausch in nicht zugelassene Anwendungsgebiete will die Bundesregierung ab 01.01.2011 mit einer entsprechenden Regelung im Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) ausdrücklich zulassen. (...)
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24.09.2010: PRESSEMITTEILUNG
In seiner heutigen 874. Sitzung hat der Deutsche Bundesrat den Gesetzgeber aufgefordert, beim Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) stärker auf die Arzneimittelsicherheit und die Patientenrechte Rücksicht zu nehmen. Nach dem Willen des Bundesrates sollen im Rahmen von Rabattverträgen Arzneimittel nur noch dann gegen die ursprünglich verordneten ausgetauscht werden dürfen, wenn das in der Apotheke abgegebene Präparat für alle Indikationen zugelassen ist, für die auch das vom Arzt verschriebene eingesetzt werden darf. (...)
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22.9.2010: Pressemitteilung
In der öffentlichen Diskussion um das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) sind bislang die geplanten Angriffe auf die Arzneimittel- und Patientensicherheit durch die vorgesehene Änderung der Packungsgrößenverordnung und die Aufweichung der aut-idem-Regelung weitgehend unbeachtet geblieben. In der jetzigen Form würden aber beide erhebliche negative Auswirkungen auf die Arzneimittelsicherheit und damit auf die Patienten haben. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Gutachten, die Professor Dr. Dr. med. Wilhelm Kirch, Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden und Professor Dr. rer. nat. Hartmut Morck, Fachbereich Pharmazie der Philipps-Universität Marburg, im Auftrag des Branchenverbandes Pro Generika erstellt haben. (...)
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Wirkstoff des Monats: Hydromorphon
Schmerzen sind als Warnsignal für Krankheiten, Unfallfolgen oder Abnutzungserscheinungen lebenswichtig. Bei vielen Erkrankungen und Verletzungen dauern Schmerzen aber auch dann an, wenn ihre Ursache erkannt wurde. Es besteht sogar das Risiko, dass Nervenzellen ein Schmerzgedächtnis entwickeln. In solchen Fällen erhält das Gehirn Schmerzimpulse, obwohl kein Reiz mehr vorhanden ist. (...)
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09.9.2010: Pressemitteilung
Was bereits von Experten vorausgesagt wurde, belegte am 6. September 2010 das Wirtschaftsmagazin „Markt“ des Westdeutschen Rundfunks an einem konkreten Fall: Arzneimittelrabattverträge schaden nicht nur der Einnah-metreue und damit der Gesundheit der Patienten – sie können sogar lebensbedrohliche Folgen haben. Nach Auffassung des Branchenverbandes Pro Generika müssen verantwortungsbewusste Gesundheitspolitiker jetzt handeln und die Rabattverträge abschaffen. (...)
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01.9.2010: Pressemitteilung
Mit Entschiedenheit weist der Branchenverband Pro Generika Falschmeldungen zurück, wonach die Generikahersteller durch Preisanhebungen für mehr Zuzahlungen durch Patienten verantwortlich sind. Richtig ist zwar, dass die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab dem 1. September 2010 wieder Zuzahlungen für viele bislang von dieser Selbstbeteiligung freigestellte Arzneimittel leisten müssen. Dies geht aber ausschließlich auf eine Entscheidung der GKV selbst zurück. (...)
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Wirkstoff des Monats: Formoterol
Die typischen Symptome beim Asthma bronchiale sind anfallsartig auftretende Atemnot, Hustenattacken und Kurzatmigkeit. Diese werden durch eine chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut verursacht, die mit einer Überempfindlichkeit der Atemwege (Bronchien) auf verschiedene Reize einhergeht. Auslöser eines Asthmaanfalls sind Allergene (etwa Tierhaare und Hausstaubmilben) oder Belastungssituationen. Dabei verengen sich die Atemwege krampfartig. Gleichzeitig bildet die Lunge zähen Schleim und die Schleimhaut schwillt an. (...)
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17.8.2010: Pressemitteilung
63 von 100 in Apotheken auf Kassenrezept abgegebene Arzneimittelpackungen sind Generika. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) muss jedoch nur 29 Prozent ihrer Arzneimittelausgaben für diese modernen, qualitativ hochwertigen und preiswerten Präparate aufwenden. Das geht aus den Marktdaten der Monate Januar bis Mai 2010 hervor, die der Branchenverband Pro Generika jetzt veröffentlichte. (...)
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Zahl der Monate Juli/August2010: 27.844
Im Mai 2010 wurden zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 27.844 unterschiedliche Generikapackungen abgerechnet. Dahinter stehen derzeit 607 patentfreie und generisch verfügbare Wirkstoffe. Pro Wirkstoff haben Ärzte also eine große Auswahl zwischen generischen Präparaten mit unterschiedlichen Packungsgrößen, Wirkstärken und Darreichungsformen. Neben dieser Vielfalt und der hohen Qualität haben Generika noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: ihren günstigen Preis. (...)
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14.7.2010: Pressemitteilung
Die Regierungskoalition hätte drastisch höhere Beiträge für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) beschließen müssen, würden nicht Generika zu signifikanten Einsparungen bei Arzneimitteln verhelfen. Nach den neuesten Pro Generika-Marktdaten haben Generika die GKV allein von Januar bis April 2010 um 2,636 Mrd. Euro entlastet. (...)
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Wirkstoff des Monats: Oxycodon
Starke Schmerzen stellen eine enorme seelische und körperliche Belastung für die Betroffenen dar. Werden Schmerzimpulse nicht frühzeitig durch eine geeignete Behandlung unterdrückt, besteht zusätzlich das Risiko, dass sie im zentralen Nervensystem eine Gedächtnisspur hinterlassen. In solchen Fällen hat das Schmerzempfinden seine ursprüngliche Warnfunktion verloren und wird chronisch. (...)
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Vielfalt, Wettbewerb und Wahlfreiheit im Arzneimittelmarkt
Vielfalt, Wettbewerb und Wahlfreiheit im Arzneimittelmarkt: Diese politischen Ziele der Bundesregierung verfolgen auch die 17 im Branchenverband Pro Generika zusammengeschlossenen Generikahersteller. Da der jetzt vom Kabinett beschlossene Entwurf eines Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) diese Vorgaben nicht erreichen wird, setzt sich Pro Generika dafür ein, den Gesetzesentwurf noch einmal zu überarbeiten. Vorlagen hierfür hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereits erarbeitet. Sie verabschiedete „Perspektiven für den Arzneimittelmarkt“, die wesentlich Erfolg versprechender waren. (...)
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Wirkstoff des Monats Juni: Ramipril und Hydrochlorothiazid
Mindestens ein Viertel aller Deutschen leidet an Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Da diese Erkrankung oft über Jahre oder Jahrzehnte keine typischen Symptome aufweist, weiß etwa jeder zweite Betroffene nicht, dass er krank ist. Dabei richten dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte Schäden an den Blutgefäßen an, wodurch ernste Folgeerkrankungen drohen. Rund zwei Drittel aller Schlaganfälle und die Hälfte aller Herzinfarkte sind auf die arterielle Hypertonie zurückzuführen. (...)
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11.6.2010: Pressemitteilung
Der Vorstand von Pro Generika hat den Verbandsgeschäftsführer Peter Schmidt mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden.
Der Verbandsvorstand widerspricht ausdrücklich der veröffentlichten Darstellung, wonach Pro Generika seine Haltung zu Rabattverträgen und Wirkstoff-Ausschreibungen der Krankenkassen geändert habe. Eine neue Verbandsstrategie hierzu gibt es nicht. (...)
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9.6.2010: Pressemitteilung
Professor Dr. Gerd Glaeske (Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen) hat sich am 09.06. in Berlin für die Einführung einer verpflichtenden Generikaquote ausgesprochen. Anlässlich der Vorstellung des BARMER GEK Arzneimittel-Reports 2010 betonte das Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, dass die Verordnung von Generika nach wie vor eine unverzichtbare Strategie für die Effizienzopti-mierung in der Arzneimittelversorgung sei. Hebe man den Anteil der qualitativ gleichwertigen aber deutlich preiswerteren Folgeprodukte von derzeit 81 auf 85 Prozent an, „bringt das 400 Millionen Euro“, erklärte Glaeske, der allerdings auch deutlich machte, dass er sogar für eine Generikaquote von 90 Prozent eintritt. (...)
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31.5.2010: Pressemitteilung
Zum Diskussionsentwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der Gesetzlichen Krankenversicherung erklärt Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika: (...)
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Wirkstoff des Monats Mai: Bisoprolol
Zurzeit geht fast die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland auf das Konto einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Einer der wichtigsten Risikofaktoren für gefährliche Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall ist ein chronisch erhöhter Blutdruck (arterielle Hypertonie). Denn wenn der Druck in den Arterien dauerhaft die Schwellenwerte von 140 mm Hg (Systole) bzw. 90 mm Hg (Diastole) übersteigt, verengen und verhärten sich diese Gefäße (Arteriosklerose): Die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung nimmt zu. Zudem kann Bluthochdruck Schäden an Nieren und Augen verursachen. (...)
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21.5.2010: Pressemitteilung
Im 1. Quartal 2010 hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ohne Berücksichtigung der Patientenzuzahlungen und der Rückflüsse aus Arzneimittelrabattverträgen netto rund 3 Mrd. Euro für patentfreie Arzneimittel ausgegeben. Auf Generika entfiel ein GKV-Umsatz von 2,04 Mrd. Euro. Ihr Umsatz wuchs um 1,3 Prozent, während ihr Absatz um 0,9 Prozent zurückging. Der Umsatz der patentfreien Erstanbieterprodukte schrumpfte hingegen um 11 Prozent, ihr Absatz sank sogar um 12,1 Prozent. (...)
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Zahl des Monats Mai 2010: 42 Cent
Man mag es kaum glauben: Es gibt einen Festbetrag für ein Arzneimittel, der auf der Ebene des einheitlichen Abgabepreises des pharmazeutischen Unternehmers (ApU) lediglich 42 Cent beträgt. Und das ist der ApU einer Packung mit 10 Tabletten mit dem Wirkstoff Doxycyclin. Dieses hoch wirksame Antibiotikum wird gegen eine Vielzahl bakterieller Infektionen eingesetzt. Der Apotheken-verkaufspreis (AVP) dieses Präparats beläuft sich auf 10,22 Euro. Wegen des intensiven Preiswettbewerbs im Generikamarkt bringen mehrere Hersteller es jedoch sogar für 38 Cent auf den Markt, wodurch sich der AVP auf 10,17 Euro reduziert. (...)
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18.5.2010: Pressemitteilung
Im Vorfeld der am 19. Mai 2010 stattfindenden Anhörung zum GKV-Änderungsgesetz erklärt Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika:
„Mit dem Preismoratorium soll ausweislich der Gesetzesbegründung sichergestellt werden, dass die vorgesehene Erhöhung des Herstellerabschlags nach § 130a Abs. 1 von 6 Prozent auf 16 Prozent den Krankenkassen tatsächlich zugute kommt. Pharmazeutische Unternehmen, die den erhöhten Zwangsrabatt abzuführen haben, könnten versucht sein, diese Mehrbelastung durch entsprechende Preisanhebungen ganz oder teilweise zu kompensieren. Einer solchen Strategie will die Koalition einen Riegel vorschieben, indem sie solche Preiserhöhungen durch einen speziellen Abschlag (§ 130a Abs. 3a SGB V) abschöpft. (...)
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28.4.2010: Pressemitteilung
Mit Unverständnis reagierte Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika auf ein dpa-Gespräch mit dem Vorsitzenden des Deutschen Apothekerverbandes, Fritz Becker. Unter der Überschrift „Kassen und Apotheker kämpfen für Rabattverträge“ wurde Becker hier unter anderem mit der Aussage zitiert, dass die Kassen durch Rabattverträge Kosten in Millionenhöhe einsparen könnten. (...)
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26.4.2010: Pressemitteilung
Im Zeitraum Januar/Februar 2010 hat die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nach Abzug der Hersteller- und Apothekenabschläge, aber ohne Berücksichtigung der Patientenzuzahlungen 4,55 Mrd. Euro für Arzneimittel ausgegeben. Der Anteil der Medikamente, die mit einem Festbetrag belegt sind, schrumpfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozentpunkte. Er betrug 37,5% (1,70 Mrd. Euro). Dagegen stieg der Umsatzanteil der Arzneimittel, die nicht unter Festbetrag stehen, im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,4% auf 2,85 Mrd. Euro. Da nur 8,7% davon auf Generika entfallen, sind einmal mehr die patentgeschützten Arzneimittel die ausgewiesenen Ausgabentreiber. (...)
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Zahl des Monats April 2010: 46,85 Prozent
Die Preisnachlässe, die Generikahersteller der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Arzneimittelrabattverträgen einräumen, werden gut zur Hälfte von den Vertriebskosten und der Mehrwertsteuer neutralisiert. Würde beispielsweise ein Unternehmen den Kassen die zugegeben unrealistische Höhe von 100% Rabatt für ein durchschnittliches Generikum einräumen, müssten diese dafür immer noch 10,40 € bezahlen. Ihr tatsächlicher Preisvorteil läge damit lediglich bei 46,85 %. (...)
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Wirkstoff des Monats April: Simvastatin
Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Naturstoff, der in den Membranen aller Körperzellen vorkommt. Zudem stellt es Vorstufen für Steroidhormone, Gallensäuren und Vitamin D dar. Man unterscheidet zwischen dem „schlechten“ LDL-Cholesterin und dem „guten“ HDL-Cholesterin. LDL-Cholesterin kann bei überhöhter Konzentration zu Ablagerungen an den Gefäßwänden führen. (...)
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26.3.2010: Pressemitteilung
Heute haben der Bundesminister für Gesundheit sowie CDU/CSU und FDP das Eckpunktepapier zur Umsetzung des Koalitionsvertrags für die Arzneimittelversorgung vorgelegt. Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, kommentiert die Vorschläge wie folgt:„Die Generikaindustrie lehnt die Vorschläge ohne Wenn und Aber ab. Sie sind teils nicht Ziel führend, teils reichlich nebulös und teils reine Mogelpackungen. Dass vom vollmundigen Versprechen der Koalition zur umfassenden Deregulierung fast nichts übrig geblieben ist, rundet das Bild eines komplett verfehlten Neuordnungsansatzes nur noch ab. Das Koalitionsprogramm folgt unter dem Strich der Devise, „wir müssen sparen, koste es, was es wolle.“ (...)
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25.3.2010: Pressemitteilung
Im Januar 2010 hat die GKV für die Arzneimittelversorgung netto, d.h. nach Abzug der Hersteller- und Apothekenabschläge, jedoch ohne Berücksichtigung von Patientenzuzahlungen und Rückflüssen aus Rabattverträgen, rund 2,314 Mrd. Euro ausgegeben. Das entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Rückgang um 38,6 Mio. Euro (-1,6%). Der Absatz im GKV-Gesamtmarkt ist gegenüber dem Januar 2009 um knapp 6,4 Mio. Packungseinheiten (PE) auf 54,2 Mio. Packungen gesunken. Dies entspricht einer Abnahme um 10,6%. (...)
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Wirkstoff des Monats März 2010: Losartan
Schätzungsweise 20 Millionen Deutsche leiden unter Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Da diese Volkskrankheit oft über Jahre oder sogar Jahrzehnte keine eindeutigen Symptome aufweist, weiß etwa die Hälfte der Betroffenen nicht, dass sie krank sind. Dabei gehören chronisch erhöhte Blutdruckwerte zu den wichtigsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. (...)
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Zahl des Monats März 2010: 52,7 Mrd. Euro
Bereits im vergangenen Jahr konnte die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) knapp 8 Milliarden Euro allein dadurch einsparen, dass Generika statt der deutlich teureren patentfreien Erstanbieterprodukte eingesetzt wurden. (...)
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5.3.2010: Pressemitteilung
Anfang Februar 2010 hat sich die AOK Schleswig-Holstein mit der Bitte an niedergelassene Ärzte gewandt, ihren Patienten die unter Rabattvertrag stehenden Omeprazol-Generika der Firma KSK zu verordnen. Dem einzelnen Arzt wird in diesem Schreiben eine Aufstellung übermittelt, die die von ihm im 3. Quartal 2009 verursachten Kosten von Omeprazol-Verordnungen auflistet, wobei die Verordnungswerte der rabattbegünstigten und der nicht rabattbegünstigten Omeprazol-Präparate gegenübergestellt werden. Er wird sodann darüber informiert, dass die rabattierten Omeprazol-Produkte nur dann abgegeben werden, wenn das Rezept die Stückzahlen 15, 28, 56 oder 98 ausweist. (...)
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26.2.2010: Pressemitteilung
Apotheken haben sich leidvoll daran gewöhnen müssen, dass die Umsetzung der Arzneimittelrabattverträge mit erheblichem bürokra-tischem Mehraufwand verbunden ist. Nun legte das BKK-Gemein-schaftsunternehmen spectrum|K noch die berühmte „Schippe drauf“. In einem Fax forderte es die Apotheken auf, „vorrangig das rabattierte Arzneimittel abzugeben, welches von dem wirtschaftlichsten Rabattvertragspartner angeboten wird.“ (...)
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Zahl des Monats Februar 2010: 74,5 Prozent
Tag für Tag profitieren deutsche Patienten vom intensiven Wettbewerb im generikafähigen Markt. Denn Generika sind nicht nur besonders sichere und bewährte Arzneimittel, sondern sie zeichnen sich auch durch sehr günstige Preise aus. So gaben die Hersteller 74,5 Prozent aller Generika im Dezember vergangenen Jahres für höchstens 10 Euro an den Großhandel oder die Apotheken ab. (...)
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22.2.2010: Pressemitteilung
Generika haben die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im vergangenen Jahr um 7,915 Mrd. Euro entlastet. Dieser Einspar-beitrag entspricht 0,8 Beitragssatzpunkten. Die für die Kassen positive Entwicklung ist auf zwei Gründe zurückzuführen. Zum einen vertrauen Ärzte mehr denn je auf Generika. 2009 waren 62 von 100 auf ärztliches Rezept in Apotheken zu Lasten der GKV abgegebenen Arzneimittel Generika. Das ist ein Prozentpunkt mehr als im Jahr 2008. (...)
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Wirkstoff des Monats Februar 2010: Gabapentin
Die Epilepsie macht sich durch chronisch wiederkehrende Anfälle bemerkbar. Dabei reichen die Symptome von kurzen Bewusstseinstrübungen bis hin zu abnormen motorischen Reaktionen (Krämpfe, Zuckungen) und schweren Bewusstseinsstörungen. Verursacht wird das Leiden, das in der Antike als Gunst der Götter galt, durch eine übersteigerte Erregungsbildung im Gehirn, in deren Folge es zu elektrischen Entladungen größerer Hirnzellverbände kommt. (...)
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5.2.2010: Pressemitteilung
„Niemand - auch nicht der Deutsche Apothekerverband – weiß, wie viel die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) tatsächlich durch Rabattverträge einspart. Außer den einzelnen Krankenkassen selbst kennt niemand die Preisnachlässe, die ihnen die Generikahersteller einräumen müssen, um überhaupt im Markt zu bleiben. Und es bleibt bislang auch ihr wohl gehütetes Geheimnis, wie viel von diesem Geld allein durch die erheblichen Transaktionskosten wieder aufgefressen wird. (...)”
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29.1.2010: Pressemitteilung
In ihrer gestrigen Tagung hat die Mitgliederversammlung von Pro Generika den Vorstand des Branchenverbandes der deutschen Generikaindustrie für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Wolfgang Späth (Vorstand Marketing & Vertrieb, HEXAL AG) wurde erneut zum Vorsitzenden des Vorstandes gewählt, Oliver Windholz (Vorsitzender der Geschäftsführung der ratiopharm Gruppe) wird auch in der nächsten Amtsperiode das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden wahrnehmen. (...)
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28.1.2010: Pressemitteilung
Zu dem Interview von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbands Pro Generika:
„Der Minister irrt in zwei Punkten. (...)”
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26.1.2010: Pressemitteilung
Professor Dr. Karl Lauterbach ist immer für eine Überraschung gut. Dies bewies der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion in dieser Woche einmal mehr in einem Interview mit der Deutschen Apothekerzeitung (DAZ). Auf den Hinweis, dass sich kleine und mittlere Generikaunternehmen aufgrund der Ausschreibung von Rabattverträgen der Krankenkassen um ihre Existenz sorgen, antwortete er unter anderem: „Wenn wir wirklich innovative Arzneimittel gut bezahlen würden, dann würde auch der Forschungsstandort gestärkt werden. Dann müssten wir uns keine Sorgen machen, um den einen oder anderen kleinen Anbieter von Generika, der wegen eines Rabattvertrages aufgeben muss.“ (...)
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Zahl des Monats Januar 2010: 15 Prozent
Die Zahlen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes IMS HEALTH sprechen eine unmissverständliche Sprache: Die patentgeschützten Arzneimittel haben die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mehr denn je in die Höhe getrieben. Von Januar bis November 2009 verordneten die Ärzte rund 50,3 Millionen Packungen dieser Medikamente an GKV-Versicherte. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Absatzsteigerung von 6,4 Prozent. (...)
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15.1.2010: Pressemitteilung
Die 17 Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes Pro Generika unterstützen das Soforthilfsprogramm für Haiti. „Derzeit laufen bei unseren Mitgliedern die Arbeiten auf Hochtouren, um schnellstmöglich die kostenfreien Lieferungen mit dringend benötigten Notfallmedikamenten für die Erdbebenopfer zusammenzustellen“, erklärt Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt. (...)
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13.1.2010: Pressemitteilung
Obwohl mehr denn je Generika von Ärzten verordnet und in Apotheken abgegeben werden, haben die qualitativ hochwertigen aber preiswerten Folgeprodukte patentfrei gewordener Arzneimittel erneut Umsatzanteile im Arzneimittelmarkt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verloren. Von Januar bis November 2009 waren 62 Prozent aller an GKV-Versicherte auf ärztliches Rezept abgegebenen Arzneimittel Generika. Dies entspricht einer Zunahme von 2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. (...)
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Wirkstoff des Monats Januar 2010: Morphin
Starke Schmerzen verringern die Lebensqualität dramatisch. Daher sind Menschen, die unter starken Schmerzen leiden (Beispiele: postoperative Schmerzen, Tumorschmerzen) auf eine Schmerz-therapie angewiesen, die rasch, zuverlässig und anhaltend wirkt. (...)
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letzte Änderungen: 26.1.2012 9:13
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