PRESSEMITTEILUNGEN 2009
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22.12.2009: Pressemitteilung
Es ist schon irritierend, wenn ausgerechnet die Apotheker, die bislang immer vehement die negativen Auswirkungen der Rabattverträge auf die Therapietreue der Patienten betont hatten, eben diese Vereinbarungen nunmehr kritiklos als Erfolgsstory bezeichnen. Erst im Oktober hatte der Geschäftsführer Wirtschaft und Soziales der ABDA, Karl Heinz Resch, während einer Podiumsveranstaltung in Berlin in aller Deutlichkeit auf die pharmazeutischen Risiken der Rabattverträge hingewiesen. (...)
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Zahl des Monats Dezember 2009: 13,6 Prozent
Seit ihrer Einführung im Jahr 1989 haben Festbeträge (die Höchstpreise, bis zu denen die Krankenkassen die Kosten für Arzneimittel übernehmen) die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um 36,4 Milliarden Euro entlastet. Allein 2009 werden sie den Krankenkassen voraussichtlich Einsparungen von 4,3 Milliarden Euro bescheren. (...)
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18.12.2009: Pro Generika-Marktdatenservice
Von Januar bis Oktober 2009 hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für die Arzneimittelversorgung netto, d. h. nach Abzug der Hersteller- und Apothekenabschläge, jedoch ohne Berücksichtigung von Patientenzuzahlungen und Rückflüssen aus Rabattverträgen, rund 23,657 Mrd. Euro ausgegeben. Das entspricht einem Zuwachs von 988 Mio. Euro (+4,4 %) gegenüber der Vorjahresperiode. (...)
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14.12.2009: Generika bewahren Kassen vor noch größerem Defizit
Ohne Generika würde das Defizit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 2010 um weitere 8 Milliarden Euro höher ausfallen. Denn 2008 und 2009 wurde bzw. wird die GKV durch den Einsatz der qualitativ hochwertigen, aber preiswerten Generika nach Berechnungen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes IMS HEALTH um diesen Betrag entlastet. (...)
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Wirkstoff des Monats Dezember 2009: Amlodipin
Übersteigt der Druck in den Arterien dauerhaft die Werte von 140mm Hg (Systole) bzw. 90 mm Hg (Diastole), liegt ein Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) vor. Diese Erkrankung sollte frühzeitig behandelt werden, weil dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte lebenswichtige Organe (Herz, Blutgefäße, Gehirn oder Nieren) schädigen und Folgeerkrankungen bis hin zum Herzinfarkt und Schlaganfall auslösen. Da die arterielle Hypertonie meist über Jahre und Jahrzehnte beschwerdefrei verläuft oder nur unspezifische Symptome aufweist, kann sie im Frühstadium allein durch regelmäßige Blutdruckmessungen entdeckt werden. (...)
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Zahl des Monats November 2009: 69,4 Prozent
Die Arzneimittelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird immer stärker durch Rabattverträge geprägt. Im September 2009 gaben die Apotheken im generikafähigen GKV-Markt 23,4 Millionen Packungen Arzneimittel ab, über die ein Rabattvertrag bestand. Damit erreichte die Rabattquote in diesem Marktsegment 69,4 Prozent. Der Absatz im GKV-Gesamtmarkt belief sich auf 54,2 Millionen Packungen. Der Anteil „rabattbegünstigter“ Arzneimittel lag im September 2009 mithin bei 43,1 Prozent. Dies geht aus Zahlen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes INSIGHT Health hervor. (...)
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20.11.2009: Arzneimittelrabattverträge
In einer aktuellen Studie an 135 Patienten hat die Hochschule Fresenius in Idstein nachgewiesen, dass 49 Prozent der Patienten nach der Umstellung auf Rabattarzneimittel über neue Nebenwirkungen klagten. Ein Viertel von ihnen gab an, starke Nebenwirkungen festgestellt zu haben. (...)
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17.11.2009: Pro Generika Marktdatenservice
Im September 2009 gaben die deutschen Apotheken bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln in 62 von 100 Fällen Generika an Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab. Mit einem Verordnungsanteil von knapp zwei Dritteln des GKV-Gesamtmarktes decken Generika somit die Grundlast der Arzneimittelversorgung von etwa 90 Prozent der Bevölkerung unseres Landes ab. (...)
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Wirkstoff des Monats November 2009: Metformin
Diabetes Typ II ist die häufigste Form der Zuckerkrankheit in Deutschland. Bei dieser Krankheitsvariante reagiert der Körper nicht mehr hinlänglich sensibel auf das „Anti-Zucker-Hormon“ Insulin. Die Folge: überhöhte Blutzuckerwerte. Die Erkrankung beruht in der Regel auf einen ungesunden Lebenswandel, sie trifft vor allem Menschen mit Übergewicht. Während sie früher meist erst im Erwachsenenalter auftrat, leiden heute auch immer mehr Kinder und Jugendliche an ihr. (...)
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26.10.2009: Pro Generika-Marktdatenservice
Im August 2009 zahlten die Krankenkassen für ein Generikum im Durchschnitt brutto 19,71 Euro. Hiervon entfielen 9,02 Euro (45,8 Prozent) auf den Großhandels- und den Apothekenzuschlag sowie 3,15 Euro (16 Prozent) auf die Mehrwertsteuer. Mit 7,53 Euro erlösten die Generikahersteller einen Wertschöpfungsanteil von 38,2 Prozent. (...)
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Zahl des Monats Oktober 2009: 46,8 Prozent
Im August 2009 gaben die Apotheken 22,7 Millionen Packungen „Rabattarzneimittel“ ab. Dies entspricht einem Absatzanteil von 46,8 Prozent im GKV-Markt. Der Umsatz dieser Produkte belief sich auf 545 Millionen Euro zu Apothekenverkaufspreisen. Davon gingen 253 Millionen Euro an die Hersteller (Wertschöpfungsanteil: 46,4 Prozent). Aus diesen Erlösen finanzieren die Unternehmen (auch) die Rabatte, die sie Krankenkassen eingeräumt haben. Die Kassen fühlen sich wegen der zusätzlichen Einnahmen, die sie aus Rabattverträgen erzielen, zurzeit als die großen Gewinner. Sie übersehen dabei allerdings, dass sie längerfristig draufzahlen. (...)
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23.10.2009: Pro Generika zu Koalitionsverhandlungen über Gesundheitswesen
Die schwarz-gelbe Koalition hat sich auf die Grundzüge ihrer Arzneimittelpolitik verständigt. Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, erklärt dazu:
„Die Ankündigung, dass die neue Bundesregierung die hochgradige Überregulierung im GKV-Arzneimittelmarkt abbauen will, ist ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung. Die Durchforstung des wild wuchernden Regulierungsdschungels ist längst überfällig...” (...)
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Wirkstoff des Monats Oktober 2009: Methotrexat
Krebserkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Sie beruhen auf einer Schädigung des Erbguts, die meist im Laufe des Lebens erworben wird. An den Genen, die das Zellwachstum steuern, treten irreparable Schäden auf. Aus einer gesunden Zelle wird danach eine unkontrolliert wachsende Tumorzelle. Auslöser einer Krebserkrankung sind chemische Substanzen, Viren und Strahlen. (...)
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8.10.2009: Prognose des Schätzerkreises für die GKV
Laut Prognose des Schätzerkreises für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) droht dem Gesundheitsfonds und damit den Krankenkassen 2010 ein Defizit von etwa 7,5 Milliarden Euro. Die demnächst aus ihrem Amt scheidende Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt forderte in ihrer gestrigen Pressekonferenz, dieser Entwicklung mit gesetzlichen Maßnahmen zur Kostendämpfung bei den Arzneimittelausgaben entgegenzutreten. Der Pharmaindustrie gehe es gut, sie solle deshalb zur Entlastung der GKV zur Kasse gebeten werden. (...)
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07.10.2009: Beschluss des Landgerichts Hamburg über Packungsgrößen:
Die Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, anstelle eines vom Arzt verordneten nicht unter Rabattvertrag stehenden Arzneimittels ein wirkstoffgleiches rabattbegünstigtes Arzneimittel abzugeben, wenn die Voraussetzungen für die Substitution vorliegen. Der Austausch setzt u. a. voraus, dass die Packungsgröße verordneten mit der des rabattbegünstigten Medikaments identisch ist. Bislang gilt, dass eine 100er Packung nur gegen eine 100er Packung ausgetauscht werden darf. (...)
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01.10.2009: Verband
Mit der Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Bad Homburg, und der in Cuxhaven ansässigen TAD Pharma GmbH begrüßt der Branchenverband Pro Generika heute zwei neue Mitglieder. Damit vertritt der Verband nunmehr die Interessen von 17 großen, mittleren und kleinen Unternehmen, die Generika und Biosimilars entwickeln produzieren und vermarkten. (...)
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28.09.2009: Pro Generika zur Bundestagswahl
Als Chance für die überfällige Neuausrichtung der Pharmapolitik bewertet der Branchenverband Pro Generika den Ausgang der Bundestagswahl. „In der Großen Koalition haben wir eine Gesundheitspolitik erleben und erleiden müssen, die im Kern Generika feindlich und einseitig kassenorientiert war“, erklärt Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt. (...)
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Zahl des Monats September 2009: 100 = 98 = 60 = 56
Die Apotheke ist gesetzlich verpflichtet, anstelle eines vom Arzt verordneten nicht unter Rabattvertrag stehenden Arzneimittels ein wirkstoffgleiches rabattbegünstigtes Arzneimittel abzugeben, wenn die Voraussetzungen für die Substitution vorliegen. Der Austausch setzt u.a. voraus, dass die Packungsgröße beider Medikamente identisch ist. (...)
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Wirkstoff des Monats September 2009: Tilidin und Naloxon
Schmerzen sind lebenswichtige Warnsignale für den Körper, die ihm helfen, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei vielen Erkrankungen und Verletzungen dauern Schmerzen allerdings auch dann an, wenn ihre Ursache längst erkannt wurde. Dann haben sie ihre Schutzfunktion verloren und sollten medikamentös behandelt werden. (...)
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17.09.2009: Arzneiverordnungsreport
Die Serie von Ungereimtheiten, durch die sich der Arzneiverordnungsreport (AVR) in den letzten Jahren auszeichnete, setzt sich auch bei der aktuellen Ausgabe fort. In der Konsequenz stellt der AVR nun sogar das System der Arzneimittelversorgung durch Apotheken in seiner jetzigen Form in Frage. (...)
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16.09.2090: Pro Generika-Marktdatenservice
Zum 31. Juli 2009 waren 11.390 Arzneimittel von der Zuzahlung freigestellt. Damit hat sich die Anzahl dieser Produkte gegenüber dem Vorjahresmonat um 1.722 Präparate (17,8 %) erhöht. Bemerkenswert ist: Bei fast allen von der Zuzahlung freigestellten Arzneimitteln handelt es sich um Generika. Auf sie entfallen mit 11.045 Medikamenten satte 97 % der zuzahlungsfreien Arzneimittel. (...)
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14.09.2009: Der Wirkstoff hinter dem Streit um Packungsgrößen
In der juristischen Debatte um die Rabattverträge sorgt der Arzneistoff Omeprazol im Augenblick für Verwirrung. Denn die AOK hat einen Rabattvertrag zu Omeprazol mit einem Hersteller abgeschlossen, der die so genannte N3-Packung mit 98 Kapseln anbietet. Weitaus üblicher sind 100er Packungen. Um den Austausch in der Apotheke vornehmen zu dürfen, müssen die Apotheker aber die Vorgaben der Aut-idem-Regelung beachten. (...)
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31.08.2009: Aut-idem und identische Packungsgröße
Dass die Mathematik nicht zu den Stärken der Rechtswissenschaftler gehört, ist hinlänglich bekannt und wird auch von den Juristen selbst nicht bestritten. Das Rechtsgutachten von Prof. Dr. Kingreen im Auftrage der AOK tritt dafür den Beweis an. „Iudex non calculat“: Folgt man Kingreens Argumentation, wäre eine Packung mit 56 Tabletten von der Größe her identisch mit einer, die 100 beinhaltet. (...)
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Zahl des Monats August 2009: 5,1 Prozent
Die Zahlen für das erste Halbjahr 2009 beweisen erneut: Generika sind mehr denn je das Rückgrat der Arzneimittelversorgung. Von Januar bis Juni haben die Apotheken gesetzlich krankenversicherte Patienten mit 210 Millionen Packungen Generika versorgt. Das sind fast zwei Drittel aller zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegebenen Arzneimittel. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht dies einem Zuwachs von 5,1 Prozent (11 Millionen Packungen). (...)
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Wirkstoff des Monats August 2009: Torasemid
Ödeme sind Gewebeschwellungen, die durch Ansammlungen wässriger Flüssigkeit im Körper entstehen. Größere und dauerhafte Wasseransammlungen zeigen oft ernste Erkrankungen an. Zu diesen Krankheiten gehört die Herzinsuffizienz: Wegen der starken Verringerung der Pumpfunktion des Herzens staut sich das Blut in den Adern, Flüssigkeit wird aus ihnen ins umgebende Gewebe gepresst und sammelt sich dort. (...)
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17.08.2009: Pro Generika Marktdatenservice
Im Juni 2009 war ein patentfreies Erstanbieterprodukt ab Werkstor im Mittel 2,5mal so teuer wie sein qualitativ absolut ebenbürtiges generisches Pendant. In jedem Fall, in dem die Apotheke ein Generikum abgibt, sparen Krankenkassen bei unverändert hohem Qualitätsniveau der Arzneimittelversorgung mithin bares Geld. (...)
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03.08.2009: Substitution
In seinem jüngsten Statement zur Substitution von Arzneimitteln vom 31.07.2009 wirft der AOK-Verhandlungsführer, Dr. Christopher Hermann, Generikaherstellern „gezielte Falschinformationen“ vor und krönt seinen Rundumschlag mit dem Satz „Und die Aussage vom BMG ist mehr wert als die von irgendeinem gekauften Gutachter“. (...)
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27.7.2009: Pro Generika Marktdatenservice
Im Mai 2009 bestanden 7.632 Rabattverträge, an denen 196 Krankenkassen und 125 pharmazeutische Unternehmer beteiligt waren. Demnach hat sich die Anzahl der pharmazeutischen Unternehmer, die mit Krankenkassen kontrahiert hatten, gegenüber dem Vorjahresmonat um 37,4 Prozent erhöht. Die Anzahl der Rabattverträge nahm um 129 Prozent (4.299 Vereinbarungen) zu. (...)
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24.7.2009: aut idem und gleicher Indikationsbereich
Heute hat die AOK eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie erneut behauptet, dass das verordnete Arzneimittel beim Vorliegen aller sonstigen gesetzlichen Voraussetzungen für eine Substitution in der Apotheke durch ein wirkstoffgleiches Medikament ersetzt werden könne, wenn beide Präparate im gemeinsamen Indikationsbereich auch nur ein gemeinsames Anwendungsgebiet aufwiesen. (...)
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Zahl des Monats Juni/Juli 2009: 1,84
Generika sorgen unmittelbar mit ihrem Markteintritt für erhebliche Einsparungen der Krankenkassen. Aktuelles Beispiel: Der „BlockbusterWirkstoff“ Pantoprazol hat am 7. Mai 2009 seinen Patentschutz verloren. Ende Mai 2009 kostete die Packung des Originalpräparates des Magensäurehemmers mit 98 Tabletten und einer Wirkstärke von 20 mg ab Werkstor 47 Euro. Der Herstellerabgabepreis der PantoprazolGenerika belief sich zu diesem Zeitpunkt hingegen im Durchschnitt auf nur 25,55 Euro. Im Mittel kostete das Erstanbieterprodukt demnach fast doppelt so viel (genau: 1,84mal so viel) wie seine Generika. (...)
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20.07.2009: Gemeinsame Pressekonferenz von BAH, BPI, Pro Generika und vfa
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG), der GKV-Spitzenverband und die AOK streben eine Ausweitung der Austauschbarkeitsregelungen im Arzneimittelrecht an. Der Arzneimittelrechtler Prof. Dr. Dr. Christian Dierks widerspricht: „Eine Verpflichtung des Apothekers zur Substitution im Rahmen der Aut-idem-Regelung besteht nur dann, wenn das abgegebene Arzneimittel in allen Anwendungsgebieten des verordneten Ausgangspräparates arzneimittelrechtlich zugelassen ist.“ (...)
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Wirkstoff des Monats Juli 2009: Budesonid
Asthmatiker leiden unter pfeifender Atmung, Husten und immer wiederkehrenden Anfällen von extremer Atemnot. Verursacht werden diese Beschwerden durch eine chronische Entzündung der Atemwege (Bronchien), die mit einer Überempfindlichkeit der Bronchialschleimhaut gegenüber äußeren Reizen einhergeht. In der Folge schwillt die Schleimhaut an und die Lunge produziert zähen Schleim. In Deutschland sind zirka zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen betroffen. Damit ist Asthma bronchiale die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. (...)
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8.7.2009: Pharma-Sektorenuntersuchung der EU-Kommission
Der Endbericht der Pharmasektorenuntersuchung enthält zahlreiche Kernforderungen, die den Wettbewerb durch und mit Generika zugunsten eines bezahlbaren Gesundheitssystems stimulieren und sichern sollen. Pro Generika hat bei der Erarbeitung des Berichtes eng mit der EU-Kommission zusammengearbeitet. Der Bericht zeigt überdeutlich Regelungslücken auf, die einen fairen Wettbewerb verhindern. (...)
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Substitution
Zur heutigen Stellungnahme des AOK-Verhandlungsführers für die Rabattverträge, Dr. Christopher Hermann, erklärt Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika:
„Die Art und Weise, mit der die AOK versucht, ihre Rechtsauffassung zur Austauschbarkeit von Rabattarzneimitteln durchzusetzen, ist ein bislang einzigartiger Angriff auf die Arzneimittelsicherheit und die Versorgungsqualität der Patienten.” (...)
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18.6.2009: Pro Generika Marktdatenservice:
Im April 2009 lag der durchschnittliche Herstellerabgabepreis für Generika bei 9,40 Euro. Die Hersteller der patentfreien Erstanbieterprodukte erzielten hingegen im Mittel einen Erlös von 28,46 Euro pro Packung. Damit waren diese Produkte ab Werkstor dreimal so teuer, wie ihre wirkstoffgleichen und qualitativ absolut ebenbürtigen generischen Nachfolgepräparate. Der Preisvorteil, den die Generika bieten, nutzt den Krankenkassen und ihren Versicherten. Allein dadurch, dass Generika von Ärzten verordnet und in Apotheken an die Patienten abgegeben wurden, konnte die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bereits in den ersten vier Monaten des Jahres 3,632 Milliarden Euro einsparen. (...)
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16.6.2009: Arzneimittelrabattverträge
Einige Generikahersteller haben Apotheken darauf aufmerksam gemacht, dass ihre vom Arzt verordneten nicht rabattbegünstigten Arzneimittel deshalb nicht gegen Rabattarzneimittel ausgetauscht werden dürfen, weil die jeweiligen arzneimittelrechtlich zugelassenen Anwendungsgebiete der Medikamente nicht übereinstimmen. Die AOK hat diesen Hinweis als „Manipulationsversuche unterlegener Generikahersteller“ bezeichnet. (...)
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Wirkstoff des Monats Juni 2009: Carvedilol
Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine chronische Volkskrankheit, an der schätzungsweise 20 Millionen Deutsche leiden. Eine arterielle Hypertonie liegt nach der Definition der Weltgesund-
heitsorganisation dann vor, wenn der systolische und der diastolische Blutdruck auf Dauer die Schwellenwerte von 140 mmHg bzw. 90 mmHg überschreiten. Jeder zweite Hypertoniker weiß indes gar nicht, dass er krank ist. Denn der Bluthochdruck ist eine „stumme Krankheit“, die zumeist jahre- oder sogar jahrzehntelang beschwerdefrei verläuft bzw. nur unspezifische Symptome aufweist. (...)
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9.6.2009: GEK-Report
Zur heutigen Vorstellung des GEK-Arzneimittel-Reports 2009 erklärt Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt:
„Der GEK-Arzneimittel-Report brandmarkt zu Recht die völlige Überregulierung des deutschen Arzneimittelmarktes. Ebenfalls zu Recht bemängelt der Report das Nebeneinander unkoordinierter zentraler gesetzlicher und kollektivvertraglicher Mechanismen zur Ausgabensenkung im Arzneimittelbereich einerseits und der Arzneimittelrabattverträge andererseits. Er macht überdies die zentrale Rolle deutlich, die die bewährten und preisgünstigen Generika für eine effiziente Arzneimittelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) spielen. Der GEK-Arzneimittel-Report steht unter der unsichtbaren Überschrift: Nicht an, sondern mit Generika sparen!“ (...)
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2.6.2009: Preiswettbewerb statt Regulierung
Der Branchenverband Pro Generika legt seinen Vorschlag für eine strukturelle Neuordnung des generikafähigen Arzneimittelmarktes vor. Das Ziel dieser Initiative besteht zum einen darin, die dauerhafte Entlastung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch Generika sicherzustellen. Zum anderen soll die Neukonzeption die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Generikaindustrie gewährleisten, die durch das Nebeneinander zahlreicher unkoordinierter zentraler gesetzlicher und kollektivvertraglicher einerseits und der Arzneimittelrabattverträge andererseits ernsthaft bedroht ist. (...)
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29.5.2009: AOK-Rabattverträge treten am 1. Juni 2009 in Kraft
Der Pfingstmontag bringt für rund 40 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland erhebliche Veränderungen. Denn am 1. Juni treten die neuen Arzneimittelrabattverträge in Kraft, die das AOK-System über 63 Wirkstoffe geschlossen hat. Betroffen sind vor allem chronisch kranke Menschen. Diese müssen ab dem 1. Juni (erneut) millionenfach auf neue Arzneimittel umgestellt werden. (...)
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25.5.2009: AOK Bayern
Mit dem Vertrag gesteht die AOK Bayern zu, dass ihren Versicherten die neuen Rabattarzneimittel „schmackhaft“ gemacht werden müssen. Die Kasse geht also selbst davon aus, dass ihre Versicherten die von ihr kontrahierten Arzneimittel nicht ohne weiteres akzeptieren. Sie instrumentalisiert damit die 3.000 bayerischen Apotheken, die pro abgegebenem Rabattvertragsarzneimittel zusätzlich zum Apothekenzuschlag eine gesonderte Vergütung erhalten. Damit verstoßen die Beteiligten unserer Meinung nach gegen das Heilmittelwerbegesetz, das die Gewährung und die Annahme von Zuwendungen für die Abgabe eines bestimmten Arzneimittels ausdrücklich verbietet. Hier wird mit viel Geld ein offensichtlich stotterndes System auf Kosten des AOK-Versicherten geschmiert. (...)
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25.5.2009: Pressemitteilung
Von jedem Euro, den die Krankenkassen für eine Generikaver-ordnung ausgeben, bekommen die Hersteller deutlich weniger als die Hälfte. Im März 2009 mussten die Kassen für ein Generikum im Durchschnitt 18,85 Euro bezahlen. Davon bekam der pharmazeutische Hersteller – zumindest auf Basis des Listenpreises - im Mittel 8,96 Euro. Die restliche Summe verteilte sich auf die Apotheken, den pharmazeutischen Großhandel und den Staat, der auch auf rezeptpflichtige Arzneimittel den vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent erhebt. (...)
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Zahl des Monats Mai 2009: 77 Prozent
Die 16 Generikahersteller, die sich im Branchenverband Pro Generika zusammengeschlossen haben, decken derzeit mehr als drei Viertel des gesamten deutschen Generikamarktes ab. In den ersten drei Monaten dieses Jahres waren 77 Prozent aller in Apotheken zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegebenen Generika Produkte, die eines der Mitgliedsunternehmen hergestellt hatte. (...)
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19.5.2009: Pressemitteilung
Zum heute verkündeten Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Frage des deutschen Verbotes von Fremdbesitz an Apotheken erklärt Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt:
„Die deutsche Generikaindustrie begrüßt das klare und eindeutige Urteil des Europäischen Gerichtshofes, der das deutsche Verbot von Fremdbesitz an Apotheken als europarechtskonform bewertet hat. Damit ist ein lange schwelender Rechtsstreit höchstrichterlich entschieden. Die Generikahersteller sehen sich in ihrer Überzeugung bestätigt, ohne Wenn und Aber auf die inhabergeführte Apotheke zu setzen. Nur unabhängige Apotheken bieten die unabhängige Beratung, die ihre Kunden im Zusammenhang mit dem besonderen Gut Arzneimittel dringend benötigen. Dieser Überzeugung sind auch die deutsche Bundesregierung und der deutsche Bundesrat. (...)”
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Wirkstoff des Monats Mai 2009: Pantoprazol
Magensäure dient dazu, die Nahrung aufzuschließen und Bakterien in der Nahrung abzutöten. Normalerweise besteht ein Gleichgewicht zwischen der aggressiven Säure und den Schutzmechanismen der Magenschleimhaut. Wird diese Balance gestört, kommt es zur „Selbstverdauung“ des Magens. Die Schleimhaut entzündet sich, es können Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüre entstehen, deren schwerste Komplikationen Magenblutungen und -durchbrüche sind. Zudem erhöhen solche Geschwüre das Risiko für Magenkrebs. (...)
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7.5.2009: Pressemitteilung
In der gestrigen Sitzung der Mitgliederversammlung des Branchen-verbandes Pro Generika fanden Nachwahlen zum Vorstand statt. Oliver Windholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der ratiopharm Gruppe, wurde neu in den Vorstand und zu dessen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt diese Position von Anne Demberg (STADA), die aus dem Vorstand ausgeschieden ist. Außerdem wählte die Mitgliederversammlung Dr. Peter Kraus, Direktor Gesundheitspolitik der STADA Arzneimittel AG, als neuen Beisitzer. Vorstand und Mitgliederversammlung dankten Anne Demberg für ihren engagierten und erfolgreichen Einsatz für den Verband. (...)
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Zahl des Monats April 2009: 2.268.210
Im Februar 2009 bestanden 6.954 Rabattverträge, an denen 201 Krankenkassen und 121 pharmazeutische Unternehmer beteiligt waren. Damit hat die Zahl der Vereinbarungen nach § 130a Abs. 8 SGB V gegenüber dem Vorjahresmonat um das 2,2fache zugenommen. Im Februar 2008 bestanden 3.145 Rabattverträge, deren Partner 240 Krankenkassen und 90 pharmazeutische Unternehmer waren. Die Anzahl der pharmazeutischen Unternehmer, die mit Krankenkassen kontrahiert hatten, hat sich innerhalb eines Jahres um 34,4 % erhöht. (...)
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15.4.2009: Pressemitteilung
In den ersten beiden Monaten dieses Jahres hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) durch Generika bereits 1,823 Milliarden Euro eingespart. Dies geht aus dem neuesten Marktdatenservice des Branchenverbandes Pro Generika hervor. Damit haben Generika die gesetzlichen Krankenkassen – und damit auch deren Versicherte – bereits von Januar bis Februar 2009 um 0,2 Beitragssatzpunkte entlastet. Nach Hochrechnungen von Pro Generika zeichnet sich damit schon jetzt mindesten die Einstellung des Einspar-Rekordergebnisses aus dem Vorjahr ab. (...)
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Wirkstoff des Monats April 2009: Allopurinol
Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der die erhöhte Konzentration von Harnsäure im Blut zur Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gewebe führt. Dies geschieht zuerst in den Gelenken. Das Gelenk ist gerötet, stark geschwollen und heiß, bei Berührung schmerzt es heftig. Bei der chronischen Gicht wird die Funktion des Gelenks dauerhaft stark eingeschränkt. Zudem lagern sich in der Niere Harnsäurekristalle ab. Die meisten Gichterkrankungen beruhen auf einem angeborenen Purin Stoffwechseldefekt. (...)
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Zahl des Monats März 2009: 87 Prozent
Die Zahl ist beeindruckend: Deutsche Apotheken gaben im Januar im generikafähigen Markt, dem Segment, in dem Ärzte entweder ein patentfreies Erstanbieterprodukt oder ein Generikum verordnen können, in 87 von 100 Fällen ein Generikum an gesetzlich Krankenversicherte ab. Das ist ein neuer Höchstwert. Die Generikaquote in diesem Teilmarkt stieg gegenüber dem Januar 2008 um zwei Prozentpunkte. Im GKV-Gesamtmarkt erreichte die Generikaquote im ersten Monat dieses Jahres mit 63 Prozent ebenfalls eine neue Rekordmarke. Sie lag damit um drei Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats. Der therapeutische Siegeszug der qualitativ hochwertigen und preisgünstigen Generika hält also an. (...)
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18.03.2009: Pressemitteilung
Die Entlastung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch Generika hat auch im Januar 2009 weiter an Fahrt aufgenommen. Allein im ersten Monat des neuen Jahres konnten die Krankenkassen fast eine Milliarde Euro (947 Millionen Euro) dadurch einsparen, dass Generika anstelle teurerer patentfreier Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in der Apotheke abgegeben wurden. (...)
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Zahl des Monats Februar 2009: 10,999 Milliarden Euro
Der neue Einsparrekord durch Generika hat sich bereits seit längerem abgezeichnet. Die definitive Höhe der Einsparungen war dann aber auch für Experten überraschend. Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen nach Angaben des unabhängigen Marktforschungs-institutes IMS HEALTH 10,999 Mrd. Euro allein deshalb weniger ausgegeben, weil Generika statt der deutlich teureren patentfreien Erstanbieterprodukte eingesetzt wurden. Dies entlastet auch die Beitragszahler. Denn die Einsparsumme entspricht etwas mehr als einem Beitragssatzpunkt. (...)
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Wirkstoff des Monats Februar 2009: Salbutamol
Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege, deren Ursache eine Überempfindlichkeit der Bronchialschleimhaut auf verschiedene Reize ist. Die Schleimhaut schwillt an und die Lunge produziert zähen Schleim. Die Folgen sind immer wiederkehrende Anfälle von Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit. Allgemein bekannt ist der akute Asthmaanfall, bei dem der Kranke keine Luft mehr bekommt. Die plötzlich auftretende Atemnot wird durch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur ausgelöst. Dadurch entsteht ein Ventileffekt: Der Kranke kann zwar noch einatmen, aber das Ausatmen fällt ihm schwer. (...)
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16.2.2009: Pressemitteilung
Im Streit um die Rabattverträge der AOK hat die Vergabekammer des Bundes die Anhörung in einigen Nachprüfungsverfahren auf Anfang März 2009 terminiert. Ihre Entscheidung will die Kammer bis Ende März 2009 treffen. Die AOK hat bei der Vergabekammer den Antrag gestellt, ihr bereits vor der Entscheidung über den Nachprüfungsantrag zu gestatten, den Zuschlag zu erteilen (Vorabzuschlag). Selbst wenn die Vergabekammer des Bundes diesem Antrag stattgeben sollte, könnte ein Vorabzuschlag nicht mehr bis zum 2. März 2009 erfolgen. An diesem Tag endet jedoch die Frist, innerhalb derer die pharmazeutischen Unternehmer an ihr Rabattangebot gebunden sind. (...)
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12.2.2009: Pressemitteilung
Die deutsche Generikaindustrie hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im vergangenen Jahr um mehr als 11 Mrd. Euro entlastet. Dies geht aus den Marktdaten für das Jahr 2008 hervor, die der Branchenverband Pro Generika am 12. Februar in Berlin vorstellte. „Diese enorme Summe belegt erneut eindrucksvoll, wie unverzichtbar Generika für eine hochwertige und bezahlbare Arzneimittelversorgung in Deutschland sind“, erklärte Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt hierzu. (...)
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28.1.2009: Pressemitteilung
In letzter Zeit schließen Krankenkassen und forschende Arzneimittelhersteller immer öfter langfristige Rabattverträge über Präparate ab, deren Patentschutz in Kürze ausläuft. Diese Praxis kommentiert Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt wie folgt: „Krankenkassen, die solche Vereinbarungen treffen, bringen sich selbst schon auf kurze Sicht um beträchtliche Einsparpotenziale. Denn mit dem Abschluss von Rabattverträgen über patentgeschützte Arzneimittel, deren Laufzeit über den Patentablauf hinausgeht, schotten sie ihren Markt für längere Zeit gegen generische Konkurrenzprodukte ab. (...)”
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Zahl des Monats Januar 2009: 2.020.344 Millionen
Im November 2008 bestanden 5.314 Rabattverträge, deren Partner 215 Krankenkassen und 110 pharmazeutische Unternehmer waren. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Anzahl der Hersteller, die mit Krankenkassen kontrahiert hatten, um 71,9% erhöht. Die Anzahl der Rabattverträge nahm um 2.265 Vereinbarungen (74,3%) zu. Insgesamt hatten die Vertragspartner im November auf der Produktebene (Pharmazentralnummer) 2.020.344 Rabatte vereinbart, die auf 27.906 Arzneimittel (aktive Handelsformen) gewährt wurden. 1.962.921 dieser Rabatte betrafen Generika. Dies geht aus Berechnungen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes INSIGHT Health hervor. Auf Generika entfiel also ein Anteil von 97,2% am Gesamtvolumen der Rabatte. Sie entlasten die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) also nicht nur durch ihre ohnehin schon sehr günstigen Listenpreise, sondern auch noch durch kassenindividuelle Preisnachlässe. (...)
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21.1.2009: Pressemitteilung
Von Januar bis November 2008 hat die Gesetzliche Krankenver-sicherung (GKV) in Deutschland 9,144 Milliarden Euro allein dadurch eingespart, dass Generika statt der teureren patentfreien Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in Apotheken abgegeben wurden. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr konnten die Krankenkassen damit fast zehn Milliarden Euro (9,976 Milliarden) nur durch den Einsatz von Generika einsparen. In dieser Summe sind die Preisnachlässe, die aus Rabattverträgen resultieren, noch nicht einmal eingerechnet. (...)
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Wirkstoff des Monats Januar 2009: Methylphendiat
Kinder mit dem Zappelphilippsyndrom ha ben es nicht leicht: Sie gelten als extrem anstrengend und haben Schwierigkeiten, Alltagsanforderungen zum Beispiel beim Lernen zu erfüllen. Dabei hat ihr auffälliges Verhalten nichts mit ihrer Persönlichkeit oder ihrer Erziehung zu tun. Sie leiden vielmehr an der so genannten AufmerksamkeitsHyperaktivitätsstörung (ADHS). Diese Erkrankung wird durch eine Funktionsstörung im Gehirn ausgelöst. Betroffene haben Schwierigkeiten, alle auf sie einwirkenden Informationen zu verarbeiten. Dabei ist das Krankheitsbild bei jedem Patienten unterschiedlich. (...)
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letzte Änderungen: 14.7.2010 12:22
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