März 2010
Kurzanalyse Entwicklung im GKV-Arzneimittelmarkt
im März 2010
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Auswertung Marktdaten März 2010 (pdf) (499.9 KB)
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1. Umsatz (Netto-Apothekenverkaufspreis) - Datenbasis: IMS HEALTH
Im 1. Quartal 2010 hat die GKV für die Arzneimittelversorgung netto, d. h. nach Abzug der Hersteller- und Apothekenabschläge, jedoch ohne Berücksichtigung von Patientenzuzahlungen und Rückflüssen aus Rabattverträgen, rund 7,16 Mrd. Euro ausgegeben. Das entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Zuwachs von 304 Mio. Euro (+4,4 %). Der Umsatz der patentgeschützten Arzneimittel stieg gegenüber dem Zeitraum vom Januar zum März 2009 um 388 Mio. Euro (10,1 %) auf 4,23 Mrd. Euro. Der Umsatz im generikafähigen Markt ist hingegen um -84 Mio. Euro (-2,8 %) auf 2,94 Mrd. Euro geschrumpft. Der moderate Umsatzanstieg im Generikamarkt von 26,8 Mio. Euro (1,3 %) auf 2,04 Mrd. Euro wird durch den Umsatzabsturz der patentfreien Erstanbieterprodukte von -110,9 Mio. Euro (-11,0 %) auf 895,4 Mio. Euro verstärkt. Der Umsatzanteil der patentgeschützten Arzneimittel betrug im 1. Quartal 2010 59 %. Dieser Entwicklung korrespondierend betrug der Wertanteil der generikafähigen Arzneimittel 41 %.
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Umsatzverteilung_Netto-AVP_Jan-Mrz10 (pdf) (103.4 KB)
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Umsatzentwicklung einzelne Segmente_Jan-Mrz10 (77.2 KB)
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2. Absatz - Datenbasis: IMS HEALTH
Der Absatz im GKV-Gesamtmarkt ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um knapp 3,8 Mio. Packungseinheiten (PE) auf 169,3 Mio. PE zurückgegangen. Dies entspricht einer Abnahme um 2,2 %. Der Rückgang beruht zum einen auf dem Minderabsatz von 4,3 Mio. PE (-3,2 %) im generikafähigen Markt. In diesem Marktsegment wurden im Untersuchungszeitraum 131,7 Mio. PE verordnet und abgegeben. Dabei schrumpfte der Generikaabsatz um 0,95 Mio. PE (-0,9 %) auf 107,4 Mio. PE, während bei den patentfreien Erstanbieterprodukten erneut ein Mengeneinbruch zu verzeichnen. Der Absatz dieser Arzneimittel ging um ungefähr 3,3 Mio. PE (-12,1 %) auf 24,3 Mio. PE zurück. Der Absatz der patentgeschützten Arzneimittel stieg gegenüber dem Januar bis März 2009 um 0,5 Mio. PE (1,4 %) auf 37,7 Mio. PE. Der Absatzanteil der patentgeschützten Arzneimittel belief sich im Zeitraum vom Januar bis zum März 2010 auf 22 %. Der Absatzanteil der generikafähigen Arzneimittel betrug 78 %.
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Absatzverteilung_Jan-Mrz10(pdf) (101.2 KB)
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3. Generikaquoten - Datenbasis: IMS HEALTH
a) Absatz
Die Generikaabsatzquote hat im GKV-Gesamtmarkt im Zeitraum vom Januar bis zum März 2010 64 % erreicht. Das entspricht dem Vorjahreszeitraum. Im generikafähigen Markt beträgt die Generikaabsatzquote 82 % (Januar bis März 2009: 80 %). Dies entspricht einer Steigerung von 2 Prozentpunkten.
b) Umsatz
Der Wertanteil der Generika hat sich im Analysezeitraum gegenüber dem 1. Quartal 2009 nicht verändert. Er beläuft sich auf 29 % zum Netto-Apothekenverkaufspreis (Netto-AVP). Der Wertanteil zum Netto-Herstellerabgabepreis (Netto-HAP) beträgt 21 % und liegt damit einen Prozentpunkt unter der Vorjahresperiode.
Stagnierende bzw. sinkende Umsatzquoten gehen also mit steigenden Absatzquoten einher.
Generika decken mit ihrem Verordnungsanteil von knapp zwei Dritteln die „Grundlast“ der GKV-Arzneimittelversorgung. Aus Finanzsicht verursachen Generika hingegen weniger als ein Drittel der Ausgaben, welche die Krankenkassen für die Pharmakotherapie ihrer Versicherten aufwenden.
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Generikaquote_Jan-Mrz10 (pdf) (59.4 KB)
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4. Einsparvolumina - Datenbasis: IMS HEALTH
Generika haben die GKV allein von Januar bis März 2010 um 1,916 Mrd. Euro entlastet. Dieser Einsparbeitrag entspricht 0,2 Beitragssatzpunkten. Die nicht ausgeschöpfte Effizienzreserve betrug 0,434 Mrd. Euro.
Im theoretischen Fall der kompletten Substitution patentfreier Erstanbieterprodukte durch Generika würde die GKV 2010 mithin um insgesamt 9,401 Mrd. Euro (0,9 Beitragssatzpunkte) entlastet. Der Effizienzgewinn der GKV im Generikamarkt beruht auf der stetigen Zunahme der Verordnung und Abgabe von Generika einerseits (vgl. Tz. 2) und der Preisdifferenz zwischen patentfreien Erstanbieterprodukten und Generika andererseits (vgl. Tz. 5).
Das Einsparvolumen von 1,916 Mrd. Euro im Analysezeitraum wurde auf der Basis der Listenpreise ermittelt. Die tatsächliche Entlastung der GKV durch Generika geht indes deutlich darüber hinaus. Denn die GKV profitiert zudem von Rabattverträgen, die Krankenkassen nach § 130a Abs. 8 SGB V mit pharmazeutischen Unternehmern geschlossen haben. Sie zahlt letztlich Preise, die die Listen-preise generell (Sortimentsverträge) oder partiell (Wirkstoffverträge) unterschreiten. Rabatt-vertragspartner der Krankenkassen sind aber fast durchweg Generikahersteller. 96,2 % der Arzneimittel, die im Rahmen von Rabattverträgen verordnet und abgegeben werden, sind nämlich Generika (vgl. Tz 9).
Die zusätzlichen Einsparungen, die die GKV durch Rabattverträge erzielt hat, können derzeit jedoch nicht beziffert werden. Die Rabattkonditionen werden von den Vertragspartnern aus guten Gründen geheim gehalten, die die Rabatte deshalb auch bilateral und direkt miteinander abrechnen. Nach einer zum 01.07.2008 in Kraft getretenen Änderung des Kontenrahmens der GKV ist aber sichergestellt, dass zumindest das Gesamtvolumen der Rückflüsse aus den Rabatt-verträgen ab dem 2. Halbjahr 2008 auf den Tisch kommt. Valide und belastbare Daten über die Einnahmen der Krankenkassen aus den Vereinbarungen nach § 130a Abs. 8 SGB V liegen bisher jedoch noch nicht vor (Stand Mai 2010). Einzelne Pressemitteilungen zu diesem Thema, in denen Einsparungen in der Höhe von 310 Mio. Euro kommuniziert wurden, hat das BMG nicht offiziell bestätigt.
Fest steht indes gleichwohl: Die stetig steigenden Arzneimittelausgaben der Krankenkassen sind nicht den preisgünstigen Generika geschuldet. Wer sie in den Griff bekommen will, muss den Hebel im Segment der patentgeschützten Medikamente ansetzen.
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Einsparvolumina_Jan-Mrz10 (pdf) (116.2 KB)
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5. Durchschnittspreise - Datenbasis: IMS HEALTH
Der Netto-Durchschnitts-AVP der patentgeschützten Arzneimittel lag im März 2010 bei 113,35 Euro. Der durchschnittliche Netto-HAP dieser Produkte belief sich auf 80,78 Euro. Der Netto-Durchschnittspreis patentfreier Erstanbieterprodukte betrug 36,71 Euro (AVP) bzw. 22,49 Euro (HAP). Generika kosteten in der Apotheke im Mittel 19,01 Euro, ihre Hersteller erlösten durchschnittlich 9,05 Euro. Der durchschnittliche Netto-Preisabstand zwischen patentfreien Erstanbieterprodukten und Generika betrug im März 2010 17,70 Euro (AVP) bzw. 13,44 Euro (HAP). Der Netto-AVP eines patentfreien Erstanbieterproduktes war demnach im Durchschnitt doppelt so hoch wie der eines Generikums. Betrachtet man den Herstellerabgabepreis, beläuft sich der Steigerungsfaktor sogar auf 2,5.
Der durchschnittliche Netto-AVP einer GKV-Verordnung lag im März 2010 bei 42,39 Euro. Trotz des hohen Absatzanteils niedrigpreisiger Generika bewirken die hochpreisigen Produkte der anderen Segmente eine deutliche Verschiebung zuungunsten der GKV. So liegt der durchschnittliche Netto-AVP einer GKV-Verordnung um 26,82 Euro oder den Faktor 2,2 über dem durchschnittlichen Netto-AVP der zu Lasten der GKV abgegebenen Generika.
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AVP und HAP einzelne Segmente_Mrz10 (pdf) (68.9 KB)
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Umsatzverteilung_Netto-HAP_Jan-Mrz10 (pdf) (101.4 KB)
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6. Entwicklung der Erlöse (Preisbasis: Netto-HAP) - Datenbasis: IMS HEALTH
Der Nettoumsatz oder Nettoerlös errechnet sich aus der Summe der mit dem Netto-HAP (Herstellerabgabepreis) bewerteten Absatzmengen von Arzneimittelpackungen. Der Netto-HAP entspricht dem HAP (Listenpreis) ohne Umsatzsteuer nach Abzug der Herstellerabschläge. Im GKV-Markt erzielten die pharmazeutischen Unternehmen im 1. Quartal 2010 einen Umsatz von 4,530 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,7 %. Mit 3,01 Mrd. Euro (66 %) kassierten die Hersteller patentgeschützter Arzneimittel wiederum den Löwenanteil dieses Betrages. Sie konnten ihren Erlös gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres dabei um 10,7 % (290 Mio. Euro) steigern. Den Herstellern patentfreier Erstanbieterprodukte flossen 549 Mio. Euro zu. Ihr Erlös schrumpfte somit gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um -11 % (-68 Mio. Euro). Die Generikahersteller nahmen von Januar bis März 2010 zu Listenpreisen rund 971 Mio. Euro ein. Ihre Erlöse erhöhten sich um 20 Mio. Euro (2,1 %). Die von der Generikaindustrie mit den Krankenkassen abgeschlossenen Rabattverträge sind nicht berücksichtigt.
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Erlösentwicklung_Jan-Mrz10 (pdf) (74.2 KB)
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7. Wertschöpfungsanteile im Generikamarkt – Datenbasis: eigene Berechnungen
Ohne Berücksichtigung des Hersteller- und Apothekenabschlags sowie der Arzneimittelzuzahlungen der Patienten haben die Krankenkassen für ein Generikum im März 2010 im Mittel 21,51 Euro bezahlt (durchschnittlicher Brutto-AVP nach der aktuellen IMS HEALTH-Segmentierung des Generikamarktes). Wenn es sich bei diesem Durchschnittswert um den Preis eines einzelnen Produktes handelte, erlöste der Hersteller brutto 8,89 Euro. Sein Wertschöpfungsanteil beliefe sich demnach auf 41,3 %. Von den verbleibenden 12,62 Euro entfielen 9,19 Euro auf den Großhandels- und den Apothekenzuschlag (Wertschöpfungsanteil: 42,7 %) sowie
3,43 Euro auf die Mehrwertsteuer (Wertschöpfungsanteil: 16,0 %).
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Wertschöpfungsanteile_März10 (pdf) (79.5 KB)
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8. Festbetragsmarkt
Von Januar bis März 2010 haben die Krankenkassen für Festbetragsarzneimittel 2,677 Mrd. Euro ausgegeben. Das entspricht einem Anteil von 37,4 % an den GKV-Arzneimittelausgaben. Ihr Absatzanteil beträgt 72,1 % (122, Mio. PE). Mithin bilden Festbetragsarzneimittel das Rückgrat der Arzneimittelversorgung.
Die Generika dominieren diesen Markt mit Anteilen von 61 % (1,65 Mrd. Euro) nach Umsatz und 79 % nach Absatz (96,5 Mio. PE) eindeutig.
Im Untersuchungszeitraum entfallen 80,7 % des GKV-Generikaumsatzes auf unter Festbetrag stehende Produkte; nur 19,3 % des Generikaumsatzes im GKV-Markt ist festbetragsfrei. Beim Absatz ist der Anteil der festbetragsgebundenen Generika mit 89,9 % sogar noch höher, festbetragsfrei sind lediglich 9,1 % des Absatzes.
Im Generikamarkt beträgt der Anteil der Festbetragsstufe 1 (FBS) nach Umsatz 36,8 % und nach Absatz 44,6 %; in der FBS 2 sind es nach Umsatz 36,1 % und nach Absatz 36,6 %. Für die FBS 3 lauten die entsprechenden Werte 7,8 % bzw. 8,7 %. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass das Gros der Arzneimittelrabatte (82,3 %) Generika betrifft, die mit einem Festbetrag belegt sind (vgl. 10).
Jede Änderung von Festbeträgen hat somit gravierende Auswirkungen auf die Generikaindustrie. Die Zuzahlungsfreistellungen, die es nur im Festbetragsmarkt gibt, haben den Preisverfall im Generikamarkt extrem beschleunigt. Bei Festbetragsanpassungen sinkt der Festbetrag auf bzw. sogar unter die bisherige Zuzahlungsfreistellungsgrenze, die neue Zuzahlungsfrei-stellungsgrenze liegt danach um mindestens 30 % unter dem früheren Limit. Die GKV kann das für sie kurzfristig lohnende Spiel, den Festbetrag immer wieder auf die Höhe der jeweiligen Zuzahlungsfreistellungsgrenze zu senken, in jeder Festbetragsgruppe aber nur sehr wenige Male spielen. Will sie zuviel, läuft sie Gefahr, wenig oder gar nichts zu bekommen, da die Unternehmen ihre Preise aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht auf die neuen Festbeträge bzw. Zuzahlungsfreistellungsgrenzen senken können. Die Zeche für eine solche verfehlte Preispolitik zahlen allerdings nicht die Krankenkassen, sondern die Patienten (wegfallende Zuzahlungsfreistellungen bzw. Aufzahlungen).
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Umsatzverteilung_GKV-FB-Markt Gesamt_Jan-Mrz10 (pdf) (86.4 KB)
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Umsatzverteilung_GKV-FB-Markt Generika_Jan-Mrz10 (pdf) (86.5 KB)
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Absatzverteilung_GKV-FB-Markt Gesamt_Jan-Mrz10 (pdf) (83.8 KB)
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Absatzverteilung_GKV-FB-Markt Generika_Jan-Mrz10 (pdf) (84.2 KB)
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Generikaanteile am FB-Markt_März10 (pdf) (124.0 KB)
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Anteil der FB-AM Generikamarkt_März10 (pdf) (124.5 KB)
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9. Zuzahlungsfreistellungen - Datenbasis: INSIGHT Health
Im März 2010 waren 12.586 Arzneimittel von der Zuzahlung freigestellt. Damit hat sich die Anzahl dieser Produkte gegenüber dem Vorjahresmonat um 1.749 Präparate (15,9 %) erhöht. Auf von der Zuzahlung freigestellte Medikamente entfiel im März 2010 ein Absatzanteil von 21,5 % des GKV-Marktes. Das waren 3 Prozentpunkte mehr als im März 2009. Von der Zuzahlung freigestellte Arzneimittel erzielten im GKV-Markt Umsatzanteile von 12,1 % (AVP) bzw. 9,3 % (HAP). Dies entspricht einer Zunahme von 14,3 Prozentpunkten (AVP) bzw. 11,2 Prozentpunkten (HAP) gegenüber dem Vorjahresmonat.
Bei fast allen von der Zuzahlung freigestellten Arzneimitteln handelte es sich um Generika; auf sie entfielen mit 12.181 freigestellten Produkten satte 96,8 % der zuzahlungsfreien Arzneimittel. Trotz des Anstiegs der von der Zuzahlung freigestellter Generika im März 2010 liegt das Gesamtvolumen gegenüber dem Vorjahr noch immer um 321 Präparate unter dem Stand vom Mai 2008 (12.907 freigestellte Präparate). Derzeit fast ein Drittel (29,1 %) aller aktiven generischen Handelsformen zuzahlungsfrei, im Mai 2008 waren es 32,1 %. Die pharmazeutisch hochwertigen, sicheren, bewährten und preisgünstigen Generika entlasten also nicht nur die GKV in einem bislang nie da gewesenen Umfang (vgl. Tz 4), sondern sie schonen nach wie vor auch noch den Geldbeutel der Versicherten.
Da die Patienten ihre Zuzahlung auf den Listenpreis leisten, die Krankenkasse aber einen geringeren Preis für rabattbegünstigte Arzneimittel bezahlt, fließen ihr die höheren Zuzahlungen auf den Bruttopreis zu, wenn die Produkte nicht gemäß § 31 Abs. 3 Satz 4 oder 5 SGB V von der Zuzahlung freigestellt sind oder der Patient nach § 62 Abs. 1 SGB V von der Zuzahlung befreit ist.
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Zuzahlungsfreie AM_März10 (pdf) (71.8 KB)
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10. Rabattverträge - Datenbasis: INSIGHT Health
a) Rabattvertragsvolumen, Vertragspartner
Im März 2010 bestanden 11.936 Rabattverträge, an denen 169 Krankenkassen und 138 pharmazeutische Unternehmer beteiligt waren. Demnach hat sich die Anzahl der pharmazeutischen Unternehmer, die mit Krankenkassen kontrahiert hatten, gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,8 % erhöht. Die Anzahl der Rabattverträge nahm im Vergleich zur Vorjahresperiode um 65,7% (4.304 Vereinbarungen) zu.
Gegenstand der 11.936 Rabattverträge waren 31.587 aktive Handelsformen, deren Anzahl sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2.443 Produkte (9,7 %) erhöhte. Auf der Basis der Pharmazentralnummer (PZN) waren im März 2010 2.474.250 Rabatte zu verzeichnen, was einem leichten Rückgang von 9.710 Rabatten (3,3 %) gegenüber dem März 2009 entspricht. Mithin existierten im März 2010 für jede aktive Handelsform durchschnittlich 78 Rabatte (März 2009: 85).
b) Rabatte auf Generika
2.379.296 Rabatte betrafen Generika, das waren 20.752 Rabatte weniger als im März 2009. Der Generikaanteil am Rabattgesamtvolumen liegt bei 96,2 %. Mit 1.958.956 Rabatten entfiel das Gros der Rabatte (82,3 %) auf Generika, die mit einem Festbetrag belegt waren. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergab sich bei diesen Produkten ein leichter Rückgang von 40.894 Rabatten
(-2 %).
c) Rabatte auf patentfreie Erstanbieterprodukte
Im März 2010 waren auf PZN-Basis 37.368 Rabatte auf patentfreie Erstanbieterprodukte vereinbart. Dies entspricht einem verschwindend geringen Anteil von 1,5 % am Rabattgesamt-olumen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Anzahl dieser Rabatte allerdings 1,2fach so hoch. Auch bei den patentfreien Erstanbieterprodukten betraf der Großteil der Rabatte (26.082) den Festbetragsmarkt; der Anteil der rabattierten festbetragsgebundenen patentfrei-en Erstanbieterprodukte lag mit 69,8 % jedoch deutlich unter dem der festbetragsgebundenen rabattierten Generika.
d) Rabatte auf patentgeschützte Arzneimittel
Auf PZN-Basis gab es im März 2010 20.773 Rabatte auf patentgeschützte Arzneimittel. Ihre Anzahl ist dem Vorjahresmonat gegenüber um 4.089 auf das 1,3fache gestiegen. Ihr Anteil am Rabattgesamtvolumen beträgt wie im Vorjahresmonat 0,8 %.
e) Ab- und Umsatz rabattierter Arzneimittel
Im März 2010 gaben die Apotheken 29.379.956 rabattierte Arzneimittel ab. Dies entspricht einem Absatzanteil von 47,6 % im GKV-Gesamtmarkt. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist der Absatz rabattierter Arzneimittel um 4,3 Prozent, das sind 3.684.731 Packungen gestiegen. Der Umsatz von Rabattarzneimitteln belief sich im März 2010 auf 720 Mio. Euro zu AVP bzw. 342 Mio. Euro zu HAP. Dies entspricht Zuwachsraten von 15,9 % bzw. 24,5 %.
f) Rabattverträge im Generikamarkt
Die Daten des Monats März 2010 belegen erneut, dass Rabattverträge nur im Generikamarkt auf breiter Front Fuß gefasst haben. Arzneimittelrabattverträge mit Marktexklusivität sind prima facie ein Paradebeispiel für wettbewerbliches Verhalten. Bei näherem Hinsehen zeigt sich allerdings, dass sie den Wettbewerb zum einen auf die Preiskomponente verkürzen. Versorgungsrelevante qualitative Aspekte – wie etwa die galenikbedingte bessere Verträg-lichkeit eines Produkts – werden komplett ausgeblendet. Den Zuschlag erhält der Anbieter mit dem niedrigsten Preis für Arzneimittel mit dem ausgeschriebenen Wirkstoff. Ein Wettbewerb, der allein auf den Produktpreis fokussiert und produktspezifische Vorteile völlig außer Acht lässt, ist jedoch destruktiv und innovationsfeindlich.
Zum anderen wird der Wettbewerb um Arzneimittelrabattverträge auf den Zeitpunkt der Angebotsabgabe konzentriert. Hersteller, die bei der Vergabe von Rabattverträgen nicht zum Zuge kommen, haben während der Laufzeit der Vereinbarungen keine Chance, das verlorene Terrain durch Marketingmaßnahmen (Beispiel: aggressive Preispolitik) zurück zu gewinnen. Denn der oder die „Ausschreibungsgewinner“ erhält bzw. erhalten ein Belieferungsprivileg (Liefermonopol / Lieferoligopol), während die „Ausschreibungsverlierer“ wegen der Verknüpfung der Rabattverträge mit der Substitution (Verpflichtung der Apotheke zur Abgabe rabattbegünstigter Arzneimittel, wenn die pharmazeutischen Voraussetzungen eines Austausches vorliegen und der Arzt den Austausch in § 129 Abs. Satz 2 SGB V und § 4 des Rahmenvertrages nach § 129 Abs. 2 SGB nicht ausgeschlossen hat), einem faktischen Verlaufs- und Belieferungsverbot unterliegen (vgl. § 129 Abs. 1 Satz 3 SGB V). Arzneimittelrabattverträge riegeln den jeweiligen Kassenmarkt mithin ab, sie stellen einen rigiden Marktausschluss dar.
Arzneimittelrabattverträge, die einem Anbieter oder einer begrenzten Anzahl von Anbietern ein befristetes Belieferungsprivileg einräumen, entfesseln in einem Markt homogener Güter zwangsläufig einen ruinösen Unterbietungswettbewerb. Für die Generikahersteller geht es bei jeder Ausschreibung um das Prinzip „alles oder nichts“. Den Zuschlag muss sich ein erfolgreicher Bieter mit Preisen erkaufen, die sich in Grenzkostennähe, des Öfteren sogar unter den Herstellungskosten bewegen. In der Generikaindustrie gibt es bei Rabattverträgen mit Markt-exklusivität daher keine Gewinner. Der einzige Unterschied zwischen einem Hersteller, der einen Zuschlag erhält, und einem Hersteller, der bei einer Ausschreibung leer ausgeht, besteht darin, dass der Ausschreibungsgewinner weniger verliert als der Ausschreibungsverlierer.
Rabattverträge ziehen tief greifende Weiterungen für die Patienten, die Krankenkassen und die Generikaindustrie selbst nach sich:
- Die Versorgungsqualität sinkt deshalb, weil verfügbare Optimierungen patentfreier Arzneimittel den Patienten aus Kostengründen nicht mehr zur Verfügung stehen.
- Das generische Geschäftsmodell als solches wird deshalb gefährdet, weil die Originatoren bei Ausschreibungen kurz nach Patentablauf die günstigsten Grenzkosten haben.
- Das Angebot neuer Generika wird deshalb ausgedünnt, weil die Generikahersteller sich auf um- und absatzstarke Substanzen konzentrieren.
- Die „generische Innovation“ wird deshalb zu Lasten der Patienten und der Versorgungsqualität unterbunden, weil sich ihre Mehrkosten bei Ausschreibungen nicht amortisieren.
- Die Entwicklung weiterer Biosimilars wird deshalb gefährdet, weil diese Produkte aus dem klassischen Generikageschäft quersubventioniert werden müssen.
- Der extrem hohe Preisdruck beschleunigt den Konzentrationsprozess in der Branche massiv, der zu einem Anbieteroligopol führen wird. Der pharmazeutische Mittelstand wird über kurz oder lang aus dem Markt katapultiert. Schon mittelfristig drohen den Krankenkassen Preisdiktate des Anbieteroligopols.
- Der Innovationsdruck, den Generika auf die forschenden Arzneimittelhersteller ausüben, sinkt.
- Der Generikastandort Deutschland steht auf dem Spiel.
Die politisch diskutierte Unterwerfung der Krankenkassen unter das Kartellrecht kann die skizzierte Entwicklung nicht aufhalten. Denn der ruinöse Unterbietungswettbewerb im Generikamarkt wird durch die schiere Marktmacht einzelner Krankenkassen induziert, von kartellrechtswidrigem Marktmissbrauch kann bisher nicht die Rede sein.
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AM-Rabatte_März10 (pdf) (73.1 KB)
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11. Strukturkomponente - Datenbasis: IMS HEALTH
a) Methodik
Die IMS HEALTH-Strukturkomponentenstudie wird auf der Grundlage des Brutto-AVP berechnet, Hersteller- und Apothekenabschläge werden mithin ebenso nicht herausgerechnet wie die Arzneimittelzuzahlungen der Patienten. Ausgeklammert sind zudem die Entlastungen, die für die Krankenkassen aus Rabattverträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V resultieren. Für die Studie hat IMS HEALTH den GKV-Markt in vier Segmente gegliedert (Segment 1: patentgeschützte Arzneimittel ohne Festbetrag; Segment 2: patentfreie Arzneimittel ohne Generikakonkurrenz und ohne Festbetrag; Segment 3: patentfreie Arzneimittel mit Generikakonkurrenz, aber ohne Festbetrag; Segment 4: Festbetragsarzneimittel). Die Analyse untersucht sowohl den Intramedikamenteneffekt (Umsatzveränderungen, die auf Verordnungsveränderungen beruhen, die die Packungsgröße, die Dosis/Wirkstärke oder die Darreichungsform identischer Präparate betreffen) als auch den Intermedikamenteneffekt (Umsatzveränderungen, die auf die Verordnung anderer Arzneimittel zurückzuführen sind; IMS HEALTH untersucht dabei Verschiebungen innerhalb der vier Marktsegmente, zwischen den vier Marktsegmenten sowie zwischen Indikationsgruppen).
b) im 1. Quartal 2010 (Preisbasis: Brutto-AVP)
GKV-Gesamtmarkt:
Auf der Basis des Brutto-AVP sind die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahr per Saldo um 0,312 Mrd. Euro (4,2 %) auf 7.720 Mrd. Euro gestiegen. Dieser Saldo schlüsselt sich wie folgt auf:
- Die Strukturkomponente, deren Steigerungsrate 5,6 % beträgt, hat Mehrausgaben von 413. Mio. Euro bewirkt. Der Ausgabenanstieg geht mithin weit überwiegend auf ihr Konto.
- Die Packungsanzahl (Menge) schrumpfte um -2,2 % und führte zu Minderausgaben von 163,6 Mio. Euro.
- Im Untersuchungszeitraum stieg die Preiskomponente um moderate 0,8 %. Die Mehrkosten für die GKV betrugen 62,6 Mio. Euro.
- Die nachstehenden Detailanalysen der vier Marktsegmente belegen, dass der größte Druck auf die Arzneimittelausgaben der GKV (auch) im ersten Quartal 2010 von den patentgeschützten Arzneimitteln und den patentfreien Arzneimitteln ohne Generikakonkurrenz und ohne Festbetrag ausgegangen ist.
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Marktentwicklung GKV gesamt_1. Quartal 2010 (pdf) (75.0 KB)
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Segment 1: Patentgeschützte Arzneimittel ohne Festbetrag:
Die Ausgaben in diesem Marktsegment sind um 270 Mio. Euro (15,4 %) auf 2,025 Mrd. Euro nach oben geschnellt. Dieser Zuwachs basiert sowohl auf der Struktur- als auch auf der Preis- als auch auf der Mengenkomponente. Die Strukturkomponente ist um 2,1 % gestiegen, was zu Mehrausgaben von 37,4 Mio. Euro geführt hat. Der Verordnungsmengenzuwachs um 186 Mio. PE (10,7 %) hat ein Ausgabenplus von 186 Mio. Euro bewirkt. Er war damit der Hauptausgabentreiber in diesem Teilmarkt. Die um 2,6 % gewachsene Preiskomponente hat die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen um 45,8 Mio. Euro erhöht. In diesem Marktsegment machen sich nach wie vor vor allem die kontinuierlich steigenden Ausgaben für die besonders teuren Spezialpräparate und das Mengenwachstum bemerkbar.
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Marktentwicklung Segment 1_1. Quartal 2010 (pdf) (80.5 KB)
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Segment 2: Patentfreie Arzneimittel ohne Festbetrag und ohne Generikakonkurrenz:
Der Umsatz in diesem Teilmarkt ist um -11 Mio. Euro (-3,1 %) auf 0,317 Mrd. Euro zurückgegangen. Die Strukturkomponente weist in diesem Marktsegment eine Wachstumsrate von 7,4 % auf, was einem Ausgabenanstieg von 24,3 Mio. Euro entspricht. Der Absatz ist um - 4,8 % (-4,4 Mio. PE) rückläufig, woraus Minderausgaben von -40,6 Mio. Euro resultieren. Der Anstieg der Preiskomponente um 1,6 % spiegelt einen Ausgabenzuwachs von 5,3 Mio. Euro wider.
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Marktentwicklung Segment 2_1. Quartal 2010 (pdf) (74.3 KB)
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Segment 3: Patentfreie Arzneimittel mit Generikakonkurrenz, aber ohne Festbetrag:
Der Umsatz in diesem Marktsegment betrug 2,025 Mrd. Euro, wobei die Ausgaben per Saldo um 140 Mio. Euro (6,4 %) wuchsen. Hauptursache des Ausgabenanstiegs war ein Wachstum der Strukturkomponente von 105,1 Mio. Euro (4,8 %). Die vom Faktor „Preis“ ausgehende Mehrbelastung der GKV belief sich auf 50,6 Mio. Euro (2,3 %), die um 0,8 % reduzierte Menge auf 31,9 Mio. PE bewirkten Minderausgaben von 15,7 Mio. Euro. Die Daten dieses Teilmarktes indizieren die Marktdynamik: Denn dieser zum generikafähigen Markt gehörende Teilmarkt stellt eine Übergangsphase dar, die um- und absatzstarke Arzneimittel nach Patentablauf und vor Festsetzung eines Festbetrages durchlaufen. Einige Erstanbieter erhöhen ihre Preise nach Patentablauf, die meisten behalten ihre Preise aber entweder bei oder senken sie nur leicht, während der Preiswettbewerb im Generikamarkt noch seiner höchsten Intensität entgegen strebt. Der Zuwachs in der Strukturkomponente deutet darauf hin, dass im ersten Quartal 2010 einige Umsatzstarke und hochpreisige Arzneimittel ihren Patentschutz verloren haben.
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Marktentwicklung Segment 3_1. Quartal 2010 (pdf) (75.9 KB)
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Segment 4: Festbetragsmarkt:
Als Ausgabenbremse fungierte hingegen einmal mehr der Festbetragsmarkt. Hier ist der Umsatz im ersten Quartal 2010 nämlich unter dem Strich um -86 Mio. Euro (-1,9 %) auf 3,055 Mrd. Euro gesunken. Die wesentliche Ursache dafür ist das um -2,9 % rückläufige Mengenniveau (-3,7 Mio. Packungen), das Minderausgaben von -90,3 Mio. Euro nach sich gezogen hat. Diese gravierende Entlastung hat den Ausgabenanstieg von 43,3 Mio. Euro überkompensiert, die der Strukturzuwachs um 1,4% verursacht hat. Preisverschiebungen haben gegenüber dem Vorjahr zu Minderausgaben von -39,1 Mio. Euro (-1,2 %) geführt. Da der Festbetragsmarkt die angestammte Domäne der Generika ist, sind die dargestellten Entlastungen fast ausschließlich ihnen zu verdanken.
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Marktentwicklung Segment 4_1. Quartal 2010 (pdf) (74.2 KB)
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letzte Änderungen: 17.1.2012 17:09
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