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Zahl des Monats 2012

2012-05


Zahl des Monats Mai:

79:78 - Wettbewerb nur ohne Rabattvertrag


  • Im Januar lief das Patent des Augenmedikaments Xalatan® (Wirkstoff Latanoprost) aus. Mit Patentablauf sind mehr als zehn Generikahersteller mit Latanoprost-Generika auf den Markt gekommen.
  • Xalatan®-Rabattverträge des Erstanbieters für mehr als die Hälfte aller GKV-Versicherten behindern jedoch den Generikawettbewerb, weil der Rabattvertrag über den Patentablauf hinaus Bestand hat und dadurch das Altoriginal bevorzugt abgegeben wird. Entsprechend liegt der Marktanteil des Altoriginals bei diesen Krankenkassen noch immer bei bis zu 79 %.
  • Bei den Krankenkassen ohne entsprechenden Erstanbieterrabattvertrag funktioniert der intensive Generikawettbewerb hingegen. Hier haben Generika bereits einen Marktanteil von bis zu 78 %.

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2012-04


Zahl des Monats April:

8 Milliarden Euro - Mit Biosimilars aus der Kostenfalle


  • Hochpreisige biopharmazeutische Arzneimittel lassen die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigen.
  • Im vergangenen Jahr lag der Umsatz der Biopharmazeutika zu Lasten der GKV bereits bei 5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Biosimilars, die Folgeprodukte patentfrei gewordener Biopharmazeutika, hatten daran lediglich einen Anteil von 60 Millionen Euro. Grund dafür sind auch bestehende Marktzugangsbarrieren für Biosimilars wie z. B. Rabattverträge von Erstanbietern nach Patentablauf.
  • Durch Biosimilars könnte die GKV jedoch bis 2020 über 8 Milliarden Euro einsparen und mehr Versicherten Zugang zu dieser Hightech-Medizin ermöglichen.

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2012-03


Zahl des Monats März:

4 Milliarden Euro - Überschüsse der GKV entsprechen einem Jahr Generikaversorgung in Deutschland!


  • Rund vier Milliarden Euro hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) allein im vergangenen Jahr an Überschuss erzielt.
  • Dieser Überschuss entspricht in etwa den 4,2 Milliarden Euro Umsatz, für den Generikaunternehmen in Deutschland 2011 eine nachhaltige Arzneimittelversorgung der GKV-Versicherten sicherstellten.
  • Darüber hinaus haben die Rabattverträge der Krankenkassen nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zu zusätzlichen Einsparungen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro geführt. Der überwiegende Teil davon entfällt dabei auf die Generikarabattverträge.

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2012-02


Zahl des Monats Februar:

12,922 Mrd. Euro - Generikawettbewerb entlastet Krankenkassen 2011 in Rekordhöhe


  • 2011 haben sich die Ärzte im patentfreien Markt in 81 von 100 Fällen für eine effiziente Arzneimitteltherapie entschieden, in dem sie Generika verordneten und die Apotheken diese auf Kassenrezept abgaben.
  • Im Durchschnitt kostete ein generisches Arzneimittel 2011 ab Werk nur ein Drittel des wirkstoffgleichen patentfreien Erstanbieterprodukts.
  • Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wurde im vergangenen Jahr durch den Generikawettbewerb um 12,922 Milliarden Euro entlastet.

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2012-01


Zahl des Monats Januar:

973 Euro


  • Eines der umsatzstärksten Arzneimittel in der Gesetzlichen Krankenversicherung, Zyprexa® (Wirkstoff: Olanzapin), ist im September 2011 aus dem Patent gelaufen.
  • Der Patentablauf ermöglicht intensiven Preiswettbewerb auf diesem für die Krankenkassen so ausgabenrelevanten Wirkstoffmarkt. Dafür sorgen die Generikaunternehmen, die ihre wirkstoffgleichen Arzneimittel jetzt auf diesem Markt anbieten können.
  • Das patentfreie Altoriginal Zyprexa® kostet je nach Packungsgröße im Januar 2012 bis zu 973 Euro (Apothekenverkaufspreis). Doch obgleich Generika bereits mehr als 80 Prozent günstiger sind, verpflichtet das Gesetz die Apotheken in Deutschland, vielfach das teure Altoriginal abzugeben.

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letzte Änderungen: 22.5.2012 9:44