PRESSEMITTEILUNGEN 2006
|
29.12.2006: Pressemitteilung
Die Behauptung der Krankenkassen, dass der Erfolg des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) durch zeitlich befristete, moderate Preiserhöhungen bei einzelnen Produkten gefährdet wäre, ist falsch. "Die Wirkung des AVWG besteht darin, den ohnehin harten Preiswettbewerb auf dem Generikamarkt noch einmal verschärft zu haben. Allein im letzten Jahr haben die Generika-Hersteller Preissenkungen mit einem jährlichen Gesamtvolumen von 650 Millionen Euro vorgenommen", erklärte Hermann Hofmann, Erster Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, am Freitag in Berlin. (...)
|
14.12.2006: Pressemitteilung
Durch teils drastische Preissenkungen und einen zusätzlichen Rabatt entlasten die Generika-Hersteller das deutsche Gesundheitssystem jährlich um rund eine Milliarde Euro. Diese Zahl gab der Branchenverband Pro Generika am Donnerstag in Berlin bekannt. Allein durch die Preissenkungen in diesem Jahr spart die Generikaindustrie den Krankenkassen rund 650 Millionen Euro jährlich ein. (...)
|
23.11.2006: Pressemitteilung
Das Bundeskartellamt hat den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) für ihre gemeinsame Ausschreibung von Arzneimittel-Wirkstoffen eine schallende Ohrfeige verpasst. Das Schreiben des Kartellamts an den Branchenverband Pro Generika lässt an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig. So befürchtet das Kartellamt das Entstehen und den Missbrauch von Nachfragemacht. Es sei zu befürchten, heißt es in dem Schreiben, „dass durch den gemeinsamen Einkauf der AOKen der funktionsfähige Wettbewerb auf den betroffenen Arzneimittelmärkten strukturell und erheblich beschädigt wird“. (...)
|
15.11.2006: Pressemitteilung
Der Branchenverband Pro Generika hat Bundeswirtschaftsminister Glos aufgefordert, sich stärker in die Diskussion um die Gesundheitsreform einzuschalten. „Die Große Koalition will Ausschreibungen von Arznei- und Hilfsmitteln, will Rabattverträge zwischen Arzneimittelherstellern und Krankenkassen entwirft aber dafür keinen Ordnungsrahmen; hier ist das Wirtschaftsministerium zum Handeln geradezu gezwungen“, erklärte Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann. (...)
|
12.11.2006: Pressemitteilung
Berlin. Einen Tag vor der Anhörung des Gesundheitsausschusses zum Arzneimittelsektor haben die vier Pharmaverbände erstmals gemeinsam öffentliche Kritik an der Gesundheitsreform geäußert. Der Gesetzentwurf sei dringend verbesserungswürdig sagen BAH, BPI, ProGenerika und der VFA in einer heute veröffentlichten Gemeinsamen Erklärung. Die beteiligten Verbände sind sich darin einig, dass die gesundheitspolitischen Pläne der großen Koalition gravierende Auswirkungen auf die Arzneimittelversorgung und die Standortbedingungen für die gesamte pharmazeutische Industrie in Deutschland haben. (...)
|
31.10.2006: Pressemitteilung
“Die am 1. November in Kraft tretenden neuen Zuzahlungsbefreiungen für preiswerte Arzneimittel sind die Mogelpackung des Jahres.“ Dies erklärte der Erste Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, Hermann Hofmann, am Dienstag in Berlin. Befreit werden können nämlich unter anderem Blutdrucksenker, bestimmte Magenmittel und Medikamente gegen Asthma - also primär Medikamente, die zur Behandlung chronischer Krankheiten eingesetzt werden. (...)
|
27.10.2006: Pressemitteilung
Zur heutigen Pressekonferenz des VFA Bio erklärt Pro Generika: Biosimilars sind die Generika der Zukunft. Der EU-Gesetzgeber und die europäische Zulassungsagentur EMEA haben ein strenges Zulassungsverfahren für Biosimilars erlassen. Dass Generika-Hersteller diese neue große Herausforderung meistern, zeigen die ersten beiden erteilten Zulassungen für Biosimilars in diesem Jahr. Künftig wird es demnach auch forschende Generika-Hersteller geben. (...)
|
19.10.2006: Pressemitteilung
„Der Arzneiverordnungsreport (AVR) arbeitet mit veralteten Daten, die der Wirklichkeit nicht mehr entsprechen. Bezogen auf die Generikapreise war er bereits bei Drucklegung Makulatur.“ Dies erklärte Hermann Hofmann, Erster Geschäftsführer von Pro Generika, am Donnerstag in Berlin. „Wider besseres Wissen wurde im AVR kritisiert, dass die deutschen Generikapreise zu teuer seien.“ Als Beispiel wurde ausgerechnet der Preisunterschied zwischen Großbritannien und Deutschland angeführt. „Die Realität sieht jedoch völlig anders aus“, kritisierte Hofmann. (...)
|
5.10.2006 Pressemitteilung
Die Spitzenverbände der Krankenkassen sabotieren ein wesentliches Ziel der Großen Koalition in der Arzneimittelversorgung. „Die Bundesregierung setzt auf Vertragslösungen zwischen Krankenkassen und Arzneimittelherstellern, gleichzeitig nehmen die Spitzenverbände durch maßlosen Preisdruck den Herstellern jeden Verhandlungsspielraum,“, erklärte Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann. Dabei habe Deutschland bereits jetzt die günstigsten Generika-Preise unter den fünf wichtigsten Pharmamärkten in Europa. (...)
|
27.09.2006: Pressemitteilung
Der ohnehin harte Preiswettbewerb unter den deutschen Generikaherstellern hat sich deutlich verschärft: Zum 1. Juli wurden die Preise für Generika im Schnitt um 20 Prozent gesenkt. Als Folge hat Deutschland bei Generika jetzt die niedrigsten durchschnittlichen Preise unter den fünf wichtigsten Pharmamärkten Europas. Das sind neben Deutschland Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Für die Krankenkassen ergibt sich aus den Preissenkungen ein zusätzliches Einsparpotenzial von 527 Millionen Euro. (...)
|
12.09.2006: Pressemitteilung
Der Branchenverband Pro Generika hat turnusgemäß seinen Vorstand neu gewählt. Dabei wurden der Vorsitzende Hubert Mayr (HEXAL) und die Stellvertretende Vorsitzende Anne Demberg (STADApharm) in ihren Ämtern bestätigt. Dem Vorstand gehören - wie bisher - weiter an:
Alois Brenner (Winthrop) als Schatzmeister und Hannes Teissl (Sandoz). Als neues Mitglied komplettiert Gerd Lehmann (ratiopharm) die Vorstandsriege. (...)
|
01.09.2006: Pressemitteilung
Der Branchenverband Pro Generika hat die Spitzenverbände der Krankenkassen davor gewarnt, den Versicherten Sand in die Augen zu streuen. „Die Ankündigung der Krankenkassen, Arzneimittel aus weiteren 130 Wirkstoffgruppen bei entsprechenden drastischen Preissenkungen der Hersteller von der Zuzahlung freizustellen, ist auf den ersten Blick eine positive Nachricht für die Versicherten. Das löst aber das Problem der steigenden Arzneimittelausgaben nicht. Und das bezahlen die Versicherten mit steigenden Kassenbeiträgen“, erklärte Hermann Hofmann, Erster Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, am Freitag in Berlin. (...)
|
24.8.2006: Pressemitteilung
„Der Arbeitsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums für das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz enthält einige Ansätze, die zu mehr Vertragswettbewerb im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung führen können. Es wäre aber wünschenswert, dass der Gesetzgeber im Rahmen der parlamentarischen Beratungen über den Entwurf hinaus mehr Mut zu Deregulierung zeigt.“ Dies erklärte der Erste Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, Hermann Hofmann, am Donnerstag in Berlin. (...)
|
29.6.2006: Pressemitteilung
Die deutschen Generika-Preise werden zum 1. Juli einen historischen Tiefstand erreichen. Hiervon können erstmals auch die Patienten direkt profitieren. Denn zum 1. Juli tritt eine neue Regelung des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) in Kraft, wonach Patienten dann keine Zuzahlung leisten müssen, wenn sie ein besonders preisgünstiges Arzneimittel erhalten. (...)
|
20.6.2006 Pressemitteilung
Zu dem heute vorgestellten Arzneimittel-Report der Gmünder Ersatzkasse (GEK) erklärt Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann: „Der GEK-Report ist Jahr für Jahr ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie durch den Einsatz von Generika Kosten gespart und Ausgaben reduziert werden können. Allein 2005 haben die Gesetzlichen Krankenkassen mit Generika 3,4 Milliarden EURO gespart. (...)
|
6.6.2006: Pressemitteilung
Generika genießen unter Deutschlands Ärzten einen hervorragenden Ruf: Rund 90 Prozent attestieren ihnen ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als den patentfreien Erstanbieter-Präparaten. Entsprechend ist auch die Einstellung zu den Generika-Herstellern: Bei einer ohnehin positiven Gesamt-Beurteilung der pharmazeutischen Industrie stehen bei mehr als einem Drittel der niedergelassenen Ärzte die Generika-Hersteller in einem noch höheren Ansehen als die übrigen Arzneimittelhersteller. (...)
|
09.05.2006: Pressemitteilung
Die Arzneimittelpolitik in Deutschland wird von Pseudodebatten dominiert, die nicht zur Problemlösung beitragen. Das hat der Verband Pro Generika heute bei einer Pressekonferenz in Berlin kritisiert. Dies führe zu Fehleinschätzungen und falschen politischen Reaktionen, wie das Beispiel Arzneimittelverordnungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) gezeigt habe. „Mit diesem ersten gesundheitspolitischen Gesetz der Großen Koalition werden die Kostensenker bestraft, während die Kostentreiber ungeschoren davon kommen“, erklärte Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann. (...)
|
30.04.06: Pressemitteilung
Obwohl das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) erst morgen (1. Mai 2006) in Kraft tritt, hat das Bundesgesundheitsministerium entschieden, den neuen 10prozentigen Zwangsrabatt für die Hersteller preiswerter Arzneimittel bereits rückwirkend zum 1. April einzuziehen. „Diese zusätzliche Belastung für die Generika-Industrie ist ungerecht, unverständlich und letztlich willkürlich“, kritisierte Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann. (...)
|
24.3.2006: Pressemitteilung
„Die Bonus-Malus-Regelung wird im wahrsten Sinn des Wortes den (Arzt-)Praxistest nicht bestehen.“ Mit diesen Worten kommentierte der Erste Geschäftsführer von Pro Generika, Hermann Hofmann, die im AVWG vorgesehene Regelung. (...)
|
17.2.2006: Pressemitteilung
Das Arzneimittel-Spargesetz, das heute vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden soll, bestraft ausgerechnet die Hersteller der preiswerten Arzneimittel. „Das so genannte Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz trifft mit brutalen Festbetragsabsenkungen und Preisabschlag in erster Linie diejenigen, die allein im vergangenen Jahr dafür gesorgt haben, dass die gesetzlichen Krankenkassen mehr als drei Milliarden Euro eingespart haben“, kritisierte Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann. (...)
|
15.2.2006: Pressemitteilung
Mit einer Postkartenaktion hat Pro Generika wenige Tage vor Verabschiedung des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) die Mitglieder des Deutschen Bundestages noch einmal auf die besondere Belastung ausgerechnet für die preisgünstigen Arzneimittel aufmerksam gemacht. (...)
|
13.02.2006
|
| | | | | | |
letzte Änderungen: 23.5.2012 10:22
|
| |
|
|
|