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Generikamarkt in Deutschland - Marktdaten Gesamtjahr 2011

Marktdaten - monatliche Auswertung






Studie "Generikawettbewerb in Deutschland: Marktkonzentration und Rabattverträge" (April 2012)





profil Nr. 01/2012 (April 2012)






"Biosimilars - Ein Handbuch" 2. aktualisierte Auflage (Juli 2011)




PRESSEMITTEILUNGEN 2012



Zahl des Monats Mai:

79:78 - Wettbewerb nur ohne Rabattvertrag


  • Im Januar lief das Patent des Augenmedikaments Xalatan® (Wirkstoff Latanoprost) aus. Mit Patentablauf sind mehr als zehn Generikahersteller mit Latanoprost-Generika auf den Markt gekommen.
  • Xalatan®-Rabattverträge des Erstanbieters für mehr als die Hälfte aller GKV-Versicherten behindern jedoch den Generikawettbewerb, weil der Rabattvertrag über den Patentablauf hinaus Bestand hat und dadurch das Altoriginal bevorzugt abgegeben wird. Entsprechend liegt der Marktanteil des Altoriginals bei diesen Krankenkassen noch immer bei bis zu 79 %.
  • Bei den Krankenkassen ohne entsprechenden Erstanbieterrabattvertrag funktioniert der intensive Generikawettbewerb hingegen. Hier haben Generika bereits einen Marktanteil von bis zu 78 %.

[...]

2012-04-27


Pressemitteilung vom 27.04.2012

Pro Generika zum bevorstehenden Patentablauf von Candesartan: Rabattvertrag behindert Wettbewerb in 200 Millionen Euro-Arzneimittelmarkt


Ende April 2012 läuft das Patent des bei Bluthochdruck verordneten Wirkstoffes Candesartan aus. Generikaunternehmen haben sich intensiv darauf vorbereitet. Sie stehen in den Startlöchern, um den Preiswettbewerb dann auch bei diesem Wirkstoff zu zünden. Davon würde vor allem die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) profitieren. Allein im vergangenen Jahr musste sie über 200 Millionen Euro für diesen patentgeschützten Wirkstoff ausgeben.
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2012-04-25


Pressemitteilung vom 25.04.2012

Pro Generika zur aktuellen Ausschreibung der KKH-Allianz: KKH-Allianz setzt auf kurzfristige Einsparungen statt nachhaltigen Wettbewerb


Die KKH-Allianz hat aktuell zehn patentgeschützte Wirkstoffe ausgeschrieben, unter denen sich auch die Wirkstoffkombination Lamivusin + Zidovudin (Combivir®) befindet, die bei HIV-Patienten eingesetzt wird. Heute endet die Frist, bis zu der Pharmaunternehmen ihre Gebote einreichen können. Obgleich der Ablauf des Patentschutzes von Combivir® bereits absehbar ist, sollen die ausgeschriebenen Verträge jedoch bis zum Sommer 2014 gelten.
[... ]



Zahl des Monats April:

8 Milliarden Euro - Mit Biosimilars aus der Kostenfalle


  • Hochpreisige biopharmazeutische Arzneimittel lassen die Arznei-mittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigen.
  • Im vergangenen Jahr lag der Umsatz der Biopharmazeutika zu Lasten der GKV bereits bei 5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Biosimilars, die Folgeprodukte patentfrei gewordener Biopharmazeutika, hatten daran lediglich einen Anteil von 60 Millionen Euro. Grund dafür sind auch bestehende Marktzugangsbarrieren für Biosimilars wie z. B. Rabattverträge von Erstanbietern nach Patentablauf.
  • Durch Biosimilars könnte die GKV jedoch bis 2020 über 8 Milliarden Euro einsparen und mehr Versicherten Zugang zu dieser Hightech-Medizin ermöglichen.

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2012-04-16


Pressemitteilung vom 16.04.2012

Pro Generika zur aktuellen Wirkstoffausschreibung der Knappschaft: Kurzfristige Einsparungen, kurzsichtiges Handeln


Die Krankenkasse Knappschaft-Bahn-See hat am 7. April 2012 das Neuroleptikum Quetiapin - nur 13 Tage nach Patentablauf des Erstanbieterpräparates Seroquel® – ausgeschrieben.

Hierzu erklärt Bork Bretthauer, Geschäftsführer von Pro Generika:
„Der Wettbewerb im Generikamarkt entsteht wie in anderen Märkten dadurch, dass Unternehmen sich mit ihren Produkten am Markt etablieren können. Dafür braucht es vor allem Unternehmen, die bereit sind ins Risiko zu gehen und es braucht Zeit, bis sich der Wettbewerb entwickelt.
[... ]



Pressemitteilung vom 13.4.2012

„Faktencheck: Fünf Jahre Arzneimittelrabattverträge“



Im April 2007 erfolgte die sogenannte „Scharfstellung“ der Rabattverträge durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. Seitdem müssen in der Apotheke rabattierte Arzneimittel vorrangig abgegeben werden. Pro Generika hat vor diesem Hintergrund das Berliner IGES-Institut aktuell beauftragt, die Auswirkungen der Rabattverträge auf den Wettbewerb im Generikamarkt in den vergangenen Jahren einer wissenschaftlichen Analyse zu unterziehen. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.
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2012-03-30


Pressemitteilung vom 30.03.2012

Pro Generika zu AOK-Vorwürfen: Fakten statt Polemik!


„Wer die Arzneimittelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen nachhaltig sichern will, muss konstruktive Vorschläge unterbreiten, die auf Fakten basieren. AOK-Polemik hilft niemandem.“ So reagiert Bork Bretthauer Geschäftsführer von Pro Generika auf eine Pressemeldung der AOK zur heutigen Bundesratssitzung. „Der Vorwurf der ‚Kungelei im Hinterzimmer‘ fällt auf seinen Urheber zurück, der mit Fakten nicht belegen kann, dass seine Rabattvertragspolitik für die Gesetzliche Krankenversicherung insgesamt nachhaltig ist. Unsere Position ist dagegen ebenso klar wie transparent: Wir treten für mehr Wettbewerb ein. Deswegen zeigen wir auch Lösungen auf, wie wir wieder zu mehr Wettbewerb kommen“, so Bretthauer.

[...]



Zahl des Monats März:

4 Milliarden Euro - Überschüsse der GKV entsprechen einem Jahr Generikaversorgung in Deutschland!


  • Rund vier Milliarden Euro hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) allein im vergangenen Jahr an Überschuss erzielt.
  • Dieser Überschuss entspricht in etwa den 4,2 Milliarden Euro Umsatz, für den Generikaunternehmen in Deutschland 2011 eine nachhaltige Arzneimittelversorgung der GKV-Versicherten sicherstellten.
  • Darüber hinaus haben die Rabattverträge der Krankenkassen nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zu zusätzlichen Einsparungen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro geführt. Der überwiegende Teil davon entfällt dabei auf die Generikarabattverträge.


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2012-03-08



Gemeinsame Pressemitteilung von BAH, BPI, Pro Generika und vfa vom 08.03.2012

Die Herstellerverbände zur Entscheidung der Schiedsstelle


Die Verbände der pharmazeutischen Industrie haben mit dem GKV-Spitzenverband 2011 eine Rahmenvereinbarung über die Verhandlung von Erstattungsbeträgen ausgehandelt und sich dabei erfolgreich bis auf einen Punkt geeinigt. Lediglich in Bezug auf das Kriterium der tatsächlichen Abgabepreise in anderen europäischen Ländern konnte keine Einigkeit erzielt werden. Dieser Punkt wurde daher der gemeinsamen Schiedsstelle zur Festsetzung vorgelegt. Die Schiedsstelle hat inzwischen eine Länderauswahl getroffen, die aus Sicht der Herstellerverbände erhebliche Probleme aufwirft. Denn inhaltlich fußt diese Auswahl auf zwei Kriterien: In qualitativer Hinsicht will die Schiedsstelle vorrangig solche Länder berücksichtigt wissen, deren Wirtschaftskraft (gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf) mit der deutschen vergleichbar ist. Quantitativ will die Schiedsstelle mit ihrer Entscheidung rund 80 % der Bevölkerung des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) ohne Deutschland abgebildet haben.

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2012-03-06


Pressemitteilung vom 06.03.2012

Pro Generika zur 8. Tranche der AOK-Rabattverträge: „Preiswettbewerb funktioniert nur bei Vielfalt der Anbieter“


Die AOK hat heute die Ausschreibung ihrer 8. Tranche der Rabattverträge bekannt gegeben. Die entsprechenden Verträge sollen zum 1. Oktober 2012 in Kraft treten. Zu den 21 ausgeschriebenen Wirkstoffen und Wirkstoffkombinationen gehört nun auch das Neuroleptikum Olanzapin.

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2012-02-23


Pressemitteilung vom 23.02.2012

Vorstand von Pro Generika neu gewählt


Die Mitgliederversammlung von Pro Generika hat am 22.02.2012 Wolfgang Späth (Vorstand Core Gx der HEXAL AG) zum Vorstandsvorsitzenden und Dr. Sven Dethlefs (Geschäftsführer der TEVA/ratiopharm-Gruppe) zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden von Pro Generika wiedergewählt.

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Zahl des Monats Februar:

12,922 Mrd. Euro - Generikawettbewerb entlastet Krankenkassen 2011 in Rekordhöhe


  • 2011 haben sich die Ärzte im patentfreien Markt in 81 von 100 Fällen für eine effiziente Arzneimitteltherapie entschieden, in dem sie Generika verordneten und die Apotheken diese auf Kassenrezept abgaben.
  • Im Durchschnitt kostete ein generisches Arzneimittel 2011 ab Werk nur ein Drittel des wirkstoffgleichen patentfreien Erstanbieterprodukts.
  • Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wurde im vergangenen Jahr durch den Generikawettbewerb um 12,922 Milliarden Euro entlastet.



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2012-02-15


Pressemitteilung vom 15.02.2012

Falsches Signal!
Pro Generika fordert Aussetzung bei der Festbetragsanpassung für Epoetine


Der GKV-Spitzenverband plant aktuell, u.a. die Festbeträge für Epoetin-Arzneimittel anzupassen. Die Festbeträge preisgünstiger Biosimilars sollen weiter reduziert, die Festbeträge für die entsprechenden Erstanbieterprodukte dagegen zum Teil deutlich erhöht werden.

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2012-01-26


Pressemitteilung vom 26.01.2012

Pro Generika zur 7. Tranche der AOK-Rabattverträge: „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“


Die AOK hat gestern bekanntgegeben, dass die 7. Tranche ihrer Rabattverträge für insgesamt 95 Wirkstoffe zum 1. April 2012 startet. In der Presseerklärung betont die AOK, dass man mit der Erweiterung auf bundesweit acht Regionen den Interessen kleinerer Pharmaunternehmen entgegengekommen sei. Insgesamt hätten sich mehr als 80 kleinere, mittelständische und konzernzugehörige Pharmaunternehmen beteiligt.

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Zahl des Monats Januar:

973 Euro


  • Eines der umsatzstärksten Arzneimittel in der Gesetzlichen Krankenversicherung, Zyprexa® (Wirkstoff: Olanzapin), ist im September 2011 aus dem Patent gelaufen.
  • Der Patentablauf ermöglicht intensiven Preiswettbewerb auf diesem für die Krankenkassen so ausgabenrelevanten Wirkstoffmarkt. Dafür sorgen die Generikaunternehmen, die ihre wirkstoffgleichen Arzneimittel jetzt auf diesem Markt anbieten können.
  • Das patentfreie Altoriginal Zyprexa® kostet je nach Packungsgröße im Januar 2012 bis zu 973 Euro (Apothekenverkaufspreis). Doch obgleich Generika bereits mehr als 80 Prozent günstiger sind, verpflichtet das Gesetz die Apotheken in Deutschland, vielfach das teure Altoriginal abzugeben.


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PM20120120


Pressemitteilung vom 20.01.2012

IKK classic sollte eigene Studie ernst nehmen


Am 19.01.2012 hat die IKK classic die Studie „Kundenkompass Arzneimittelsicherheit“ vorgestellt. Hierzu kommentiert Bork Bretthauer, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika:

Die Studie zeigt die hohe Akzeptanz von Generika bei den Menschen in Deutschland: Weniger als ein Drittel würden nach der von der IKK classic vorgestellten Studie ein so genanntes Altoriginal einem Generikum vorziehen. „Das ist gut, weil die Menschen offenbar wissen, dass sie nur mit Generika eine ebenso qualitative wie kostengünstige Arzneimittel-therapie erhalten. Die Studie zeigt aber auch: Da ist noch Luft nach oben“, so Bretthauer.

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letzte Änderungen: 22.5.2012 9:40