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profil Nr. 03/2011 (Dezember 2011)





Studie "Generika in Deutschland: Wettbewerb fördern - Wirtschaftlichkeit stärken" (Oktober 2011)







"Biosimilars - Ein Handbuch" 2. aktualisierte Auflage (Juli 2011)




PRESSEMITTEILUNGEN 2008



19.12.2008: Pressemitteilung

Eine schöne Bescherung: BGH-Urteil wird Kassen Millionen Kosten


Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 17. Dezember entschieden, dass das Neuroleptikum (Mittel gegen Schizophrenie) Zyprexa® bis 2011 unter Patentschutz stehen soll. Er hat damit das Urteil des Bundespatentgerichts (BPG) vom 4. Juni 2007 kassiert, das das Patent auf den in Zyprexa® enthaltenen Wirkstoff Olanzapin für nichtig erklärt hatte. Nach dem Urteil des BPG brachten zahlreiche pharmazeutische Unternehmen Olanzapin-Generika auf den Markt. (...)

Hilfe für Seelen in Not


Wirkstoff des Monats Dezember 2008: Venlafaxin

Hilfe für Seelen in Not


Ab und zu ist jeder von uns im umgangssprachlichen Sinne depressiv. Jeder von uns kennt Tage, an denen alles grau und sinnlos erscheint. Doch eine solche vorübergehende niedergedrückte Stimmung ist nicht mit einer depressiven Erkrankung im medizinischen Sinne vergleichbar. Der Leidensdruck, dem depressive Menschen ausgesetzt sind, erreicht oft Ausmaße, die sich ein Gesunder nur schwer vorstellen kann. Depressionen zählen nicht von ungefähr zu den zehn Krankheiten, die die Lebensqualität am stärksten beeinträchtigen. (...)

Generika ohen Zuzahlung


Zahl des Monats Dezember 2008: 9,876

Generika ohen Zuzahlung


Für die Verbraucher ist das eine gute Nachricht: Nach Angaben des unabhängigen Marktforschungsinstituts INSIGHT Health waren im Oktober 2008 9.876 Generika von der Zuzahlung freigestellt. Patienten, denen ihr Arzt eines dieser Medikamente verordnet hat, müssen in der Apotheke keine Zuzahlung leisten. Bei jeder Verordnung und Abgabe eines dieser Arzneimittel sparen sie demnach mindestens 5 € und höchstens 10 €. Die qualitativ hochwertigen und preisgünstigen Generika leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Entlastung der gesetzlich Krankenversicherten. (...)



16.12.2008: Pressemitteilung

Alle Jahre wieder – AOK-Ausschreibung vorläufig gestoppt: Zuschlagsverbot für fast zwei Drittel aller Wirkstoffe


Nach den Informationen des Branchenverbandes Pro Generika haben Vergabekammern in allen fünf Gebietslosbereichen der AOK vorläufig flächendeckend untersagt, für fast zwei Drittel der insgesamt 64 von ihr ausgeschriebenen Wirkstoffe Zuschläge zu erteilen. Diese Zuschlagsverbote resultieren aus Nachprüfungsverfahren, die pharmazeutische Unternehmen beantragt haben, die im Ausschreibungsverfahren nicht zum Zuge gekommen sind. Insider rechnen damit, dass weitere Vergabeverbote für andere Wirkstoffe verhängt werden. (...)



16.12.2008: Pressemitteilung

EuGH-Verfahren zum Fremdbesitzverbot: Pro Generika begrüßt klares Votum für inhabergeführte Apotheke


Zum heute veröffentlichten Schlussantrag des Generalanwaltes beim Europäischen Gerichtshof, Yves Bot, zur Frage des deutschen Verbotes von Fremdbesitz an Apotheken erklärt Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt: „Die deutsche Generikaindustrie begrüßt das klare und eindeutige Votum, mit dem Generalanwalt Yves Bot das deutsche Verbot von Fremdbesitz an Apotheken als europarechtskonform bewertet hat. Die Generikahersteller sehen sich in ihrer Überzeugung bestätigt, ohne Wenn und Aber auf die inhabergeführte und Apotheke zu setzen. Nur sie bietet – wie auch bereits die deutsche Bundesregierung und der Bundesrat ausgeführt haben - die unabhängige Beratung, die ihre Kunden im Zusammenhang mit dem besonderen Gut Arzneimittel dringend benötigen. (...)“



11.12.2008: Pressemitteilung

Pro Generika begrüßt EU-Pharmapaket unter Vorbehalt: Patienteninformation darf nicht als Werbung missbraucht werden


„Dieses Paket ist weder für die Industrie noch für die Verbraucher ein Weihnachtsgeschenk“ sagte Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika zum so genannten Pharmapaket von EU-Kommissar Verheugen. Pro Generika unterstützt zwar den Vorschlag der EU-Kommission, die Anforderungen für Patienteninformationen über verschreibungspflichtige Arzneimittel gemeinschaftsweit zu harmonisieren. (...)



2.12.2008: Pressemitteilung

AOK-Rabattverträge

Schon jetzt zeichnen sich erhebliche Probleme ab

Obwohl noch nicht bekannt ist, welche Generikaunternehmen die Zuschläge für die Rabattverträge zu den 64 vom AOK-System für die Jahre 2009 und 2010 ausgeschriebenen Wirkstoffe erhalten werden, zeichnen sich bereits jetzt erhebliche grundsätzliche Schwierigkeiten ab. Und diese werden noch durch die Tatsache verschärft, dass die AOK erstmals für die neue Ausschreibung eine Aufteilung der Bundesrepublik in fünf Gebietslose vorgenommen hat. Damit sollen zum 1. März 2009 exakt 320 neue Rabattverträge in Kraft treten. (...)



28.11.2008: Pressemitteilung

Pharma-Sektorenuntersuchung der EU-Kommission

Pro Generika begrüßt Kritik der EU-Kommission an missbräuchlicher Ausnutzung und Ausweitung von Arzneimittelpatenten

„Das Arzneimittel-Patentsystem ist ein komplexer und integraler Teil der Gesundheitswirtschaft. Die Mitgliedsunternehmen von Pro Generika respektieren geistiges Eigentum und die Patentrechte daran ohne Wenn und Aber. Sie sehen allerdings mit großer Sorge, dass Originatoren nicht zuletzt wegen stockenden Nachschubs an innovativen Produkten mit allen Mitteln versuchen, ihre Patente auszuweiten und zu schützen. Sie schrecken dabei auch vor offensichtlichem Rechtmissbrauch nicht zurück. Diesen Auswüchsen tritt die EU-Kommission zu Recht entgegen. (...)”

Wirksame Hilfe gegen bakterielle Infektionen


Wirkstoff des Monats November 2008: Ciprofloxacin

Wirksame Hilfe gegen bakterielle Infektionen


Gäbe es keine Bakterien, könnten wir nicht leben. 10 Billionen bis 100 Billionen von ihnen leben allein im Darm eines gesunden Erwachsenen. Sie bilden die so genannte Darmflora, die eine Vielzahl essentieller Funktionen wahrnimmt. Bakterien sind aber nicht nur nützlich, sie können vielmehr schwere, ja sogar tödliche Infektionserkrankungen auslösen. Bekanntester und wirksamster Gegenspieler bakterieller Krankheitserreger sind Antibiotika. (...)

November 2008: 16,5 Prozent


Zahl des Monats November 2008: 16,5 Prozent

Generika entlasten jeden Kassenpatienten


Ohne Generika beliefe sich der allgemeine Beitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab 1. Januar nicht auf 15,5 Prozent, sondern auf mindestens 16,5 Prozent des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens. Der Grund ist einfach: In diesem Jahr wird die GKV fast 10 Milliarden Euro allein dadurch einsparen, dass Generika statt der teureren patentfreien Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in Apotheken abgegeben wurden. Und diese noch nie da gewesene Ersparnis entspricht ziemlich genau einem Beitragssatzpunkt. (...)



13.11.2008: Pressemitteilung

Rabattverträge verursachen mehr Kosten als Einsparungen


„2007 haben die Arzneimittelrabattverträge mehr Kosten als Einsparungen generiert. Sie müssen auch daher schnellstmöglich abgeschafft werden!“ Mit dieser Forderung trat Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, bei der Vorstellung der Marktdaten 2007/2008 am 12.11.2008 in Berlin an die Öffentlichkeit. (...)



12.11.2008: Pressemitteilung

Pro Generika Pressekonferenz „Marktdaten 2007/2008“

Krankenkassen sparen durch Generika 10 Milliarden Euro - Jeder GKV-Versicherte profitiert von Generika

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) spart in diesem Jahr fast 10 Milliarden Euro allein dadurch, dass Generika statt der deutlich teureren patentfreien Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in Apotheken abgegeben werden. Dies geht aus den Marktdaten für die ersten neuen Monate dieses Jahres hervor, die der Branchenverband Pro Generika am 12. November in Berlin vorstellte. Die Berechnungen beruhen auf den Zahlen der unabhängigen Marktforschungsinstitute IMS HEALTH und INSIGHT HEALTH. (...)

Auf Augenhöhe wachsen


Wirkstoff des Monats Oktober 2008: Somatropin

Auf Augenhöhe wachsen


Die Körpergröße ist ein charakteristisches Merkmal eines Menschen, das sich stark auf das Selbstbewusstsein auswirken kann. Kleinwüchsige Menschen haben nicht nur Probleme, sich in der Welt zurechtzufinden, die auf Normalgröße zugeschnitten ist, sondern sie müssen oft auch mit sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung kämpfen. (...)



17.10.2008: Pressemitteilung

Rabattausschreibung DAK

Ausschreiben will gelernt sein

„Ausschreibungsmängel führen zur Aufhebung des Ausschreibungsverfahrens. Jede Aufhebung zeigt, dass die ausschreibende Stelle das Metier nicht im Griff hat. Jetzt hat die DAK Lehrgeld gezahlt“, sagte Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika zur Aufhebung der Ausschreibung der DAK für drei Wirkstoffgruppen. (...)



16.10.2008: Pressemitteilung

Arzneimittelsparpaket

Krankenkassen außer Rand und Band

„Pro Generika und seine Mitgliedsunternehmen weisen das Ansinnen führender Repräsentanten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit aller Entschiedenheit zurück, die Bundesregierung solle ein Sofortprogramm auflegen, das die Arzneimittelausgaben durch eine Erhöhung des Zwangsrabatts um 600 Millionen Euro bzw. sogar um etwa eine Milliarde Euro reduziert“, kommentiert Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, den gestern bekannt gewordenen Vorstoß. (...)

zahl


Zahl des Monats Oktober 2008: 1 Milliarde Euro

AOK-Rabattvertrag: Sparen am falschen Ende


1 Milliarde Euro will die AOK mit den jetzt ausgeschriebenen Rabattverträgen über 64 Wirkstoffe in den Jahren 2009 und 2010 einsparen. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 erzielten alle Generikahersteller zusammen mit diesen Substanzen im AOK-Markt einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Die AOK erwartet von den Generikaherstellern also Preisnachlässe von durchschnittlich knapp 42 Prozent auf den Herstellerabgabepreis. Ein Umsatzrückgang in dieser Größenordnung hätte indes verheerende Auswirkungen auf die Ertragslage und damit die Leistungsfähigkeit der Unternehmen. Die Folgen hätten mittel- und langfristig sowohl die Patienten als auch die Krankenkassen auszubaden. (...)



13.10.2008: Pressemitteilung

Kassen sparen in diesem Jahr mehr als 8,1 Milliarden Euro durch Generika


Die Gesetzliche Krankenversicherung wird im Jahr 2008 mehr als 8,1 Milliarden Euro allein dadurch einsparen, dass preiswerte Generika statt der teureren patentfreien Erstanbieterprodukte von Ärzten verordnet und in den Apotheken abgegeben werden. Dies geht aus den neuen Marktdaten hervor, die der Branchenverband Pro Generika ab sofort auf seiner Homepage veröffentlicht. (...)



10.10.2008: Pressemitteilung

AOK: Bundes-AOK statt Wettbewerb


Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) gestern in der Presse aufgefordert, sich zu einer Bundes-AOK zusammen zu schließen. Sie erwartet davon unter anderem eine größere Verhandlungsmacht gegenüber Pharmaindustrie, Krankenhäusern und Ärzten. (...)



24.9.2008: Pressemitteilung

BAH, BPI, Pro Generika und VFA zum GKV-OrgWG: Halbherzige Vorschläge


Heute führt der Deutsche Bundestag eine Anhörung zum Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-OrgWG) durch. Ein von der Regierungskoalition eingebrachter Änderungsantrag enthält die Klarstellung, dass bei Rabattverträgen der Krankenkassen das Vergaberecht Anwendung findet. (...)



23.9.2009: Pressemitteilung

Arzneimittelverordnungsreport 2008

Kassen sollen kompletten Umsatz der Generikahersteller einsparen

Zur heutigen Vorstellung des Arzneiverordnungsreports 2008 (AVR) erklärt Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika: „Die deutsche Generikaindustrie hat im Jahr 2007 exakt 3,44 Milliarden Euro mit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) umgesetzt. Hiervon wollen die Autoren des AVR nach eigener Aussage allein bei zehn Wirkstoffgruppen 3,4 Milliarden - also 98,8 Prozent - des Gesamtumsatzes einsparen. (...)

publik/wirkstoff/2008-09


Wirkstoff des Monats September 2008: Tramadol

Ein Schmerzdämpfer


Schmerzen können einem das Leben gründlich vermiesen. Schon leichte Schmerzen verringern die Lebensqualität erheblich. Starke Schmerzen, die etwa bei Tumorerkrankungen auftreten, können den Alltag zur Hölle machen. Hier helfen Schmerzmittel. (...)



18.9.2008: Pressemitteilung

Arzneimittelausgaben

Generika dämpfen den Anstieg der Arzneimittelausgaben auch 2009

Hinsichtlich der vom Forschungsinstitut IGES prognostizierten Steigerung der Arzneimittelausgaben um 2,4 Mrd. Euro im nächsten Jahr erklärt der Geschäftsführer von Pro Generika, Peter Schmidt: „Generika werden die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 2008 nach Listenpreisen voraussichtlich um 7,8 Milliarden Euro entlasten. Hinzu kommen die Einsparungen aus Rabattverträgen, die derzeit nicht quantifiziert werden können. Ich gehe davon aus, dass das Einsparvolumen 2009 die Größenordnung von 8 Milliarden Euro überschreiten wird.” (...)



11.9.2008: Pressemitteilung

AOK: Ausschreibungschaos perfekt


Der Branchenverband Pro Generika sieht seine Mitgliedsunternehmen durch massive Fehler der AOK bei ihrer aktuellen Rabattvertrags-Ausschreibung unzumutbar belastet und stellt vor dem Hintergrund der ständigen Ausschreibungsprobleme das Instrument Rabattvertrag insgesamt in Frage. (...)



9.9.2008: Pressemitteilung

AOK-Rabattverträge 2009: Drohen ab Januar neue Lieferengpässe in den Apotheken?


Mitte November wird die AOK bekannt geben, mit welchen Generikaherstellern sie Rabattverträge für die Jahre 2009 und 2010 abschließen wird. Insgesamt hat sie 64 Wirkstoffe mit einem Gesamtumsatzvolumen von 2,3 Milliarden Euro (Apothekenverkaufspreis) ausgeschrieben. Sechs Wochen vor Jahresende werden damit 320 neue Rabattverträge abgeschlossen, die zum 1. Januar 2009 in Kraft treten sollen. (...)



5.9.2008: Pressemitteilung

Der Anfang ist gemacht


Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das Bundes-ministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) haben sich darauf verständigt, gesetzlich festzuschreiben, dass die Krankenkassen Arzneimittelrabattverträge nach dem materiellen Vergaberecht ausschreiben müssen. Die einschlägigen Bestimmungen des GWB sollen unmittelbar anwendbar sein. Auch sollen die jeweiligen Vergabekammern des Bundes bzw. der Länder für Nachprüfungsanträge zuständig sein. Allerdings sollen über sofortige Beschwerden gegen die Entscheidungen der Vergabekammern nicht die jeweiligen Oberlandesgerichte, sondern die Landessozialgerichte befinden. Dieser Kompromiss soll im Rahmen des Gesetzentwurfs zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-OrgWG) umgesetzt werden. (...)



2.9.2008: Pressemitteilung

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre AOK


Mit der Ausschreibung des AOK-Systems zu Rabattverträgen für 64 patentfreie Wirkstoffe tritt die Diskussion über die Risiken dieses neuen Wettbewerbsinstruments in eine neue Runde. „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Therapietreue sind auch aufgrund der aktuellen Ausschreibung erhebliche Probleme zu erwarten“, erklärt Peter Schmidt, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika. Denn da für die AOK-Versicherten ab 1. Januar 2009 für jeden ausgeschriebenen Wirkstoff nur noch das Präparat eines Herstellers (bisher waren es mindestens drei oder vier) zur Verfügung stehen soll, müssen zum Jahresbeginn zahlreiche Patienten wieder einmal auf ein neues Medikament umgestellt werden. (...)

publik/wirkstoff/2008-08


Wirkstoff des Monats August 2008: Glimepirid

Gefährlichen Zucker reduzieren


Chronisch erhöhte Blutzuckerwerte (Diabetes) gehören zu den großen Zivilisationskrankheiten der Industrieländer. Im Jahr 2006 waren nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 246 Millionen Menschen betroffen, darunter 8 Millionen Deutsche. Da Diabetes nicht schmerzt, läuft die Krankheit in der Anfangsphase meist unbemerkt ab. Dabei können erhöhte Blutzuckerwerte dramatische Folgen haben. Verändern sich infolge der Überzuckerung die Blutgefäße, kann es zum Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und Erblinden kommen. (...)



14.8.2008: Pressemitteilung

Arzneimittelrabattverträge: Gesetzgeber muss endlich für Rechtssicherheit sorgen!


In einem noch nicht veröffentlichten Beschluss vom 15. Juli 2008 hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass Zivilgerichte für die Frage zuständig sind, ob eine gesetzliche Krankenkasse einen ArzneimittelRabattvertrag ordnungsgemäß ausgeschrieben hat (Az. BGH X ZB 17/08). Der BGH widersprach damit der Rechtsauffassung des Bundessozialgerichts, das im April seinerseits die Sozialgerichtsbarkeit für zuständig erklärt hatte. (...)

Zahl


Zahl des Monats August 2008: 3,868 Milliarden

Einsparungen weiterhin nur durch Generika


Im ersten Halbjahr 2008 haben die gesetzlichen Krankenkassen allein durch den Einsatz von Generika bereits 3,868 Milliarden Euro eingespart. Dies geht aus den Halbjahreszahlen hervor, die das unabhängige Marktforschungsinstitut IMS Health jetzt veröffentlichte. Eine weitere Erkenntnis des Institutes: Nur im Marktsegment „Festbetragsarzneimittel“ – einer Domäne der Generika – waren die Umsätze der Krankenkassen mit –0,3 Prozent leicht rückläufig. In allen anderen Bereichen mussten sie mehr ausgeben als im Vorjahreshalbjahr. (...)



Marktdatenservice

Zahl der Rabattvertragsarzneimittel steigt weiter an

Im Juni 2008 gaben die Apotheken 22,4 Millionen Arzneimittel ab, für die ein Rabattvertrag zwischen Krankenkassen und den pharmazeutischen Herstellern bestand. Damit waren 43 von Hundert Medikamenten die von Ärzten zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet und in Apotheken abgegeben wurden, rabattierte Arzneimittel. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich ihr Absatz um 12,3 Millionen Packungen (dies entspricht 122,6 Prozent) erhöht. Bemerkenswert dabei ist: Die Kosten senkenden Preisnachlässe werden den Kassen auch weiterhin nahezu aus-schließlich von Generikaherstellern gewährt. Der Anteil der Generika am Rabattvertragsgesamtvolumen belief sich im Juni 2008 auf 97,6 Prozent.

Mit seinem Marktdatenservice trägt Pro Generika dazu bei, die Transparenz der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhöhen.

Marktdaten

Zahl


Zahl des Monats Juli 2008: 41,3 Prozent

Generika im Preisdschungel


Auf ihrem Weg vom Werkstor zum Patienten werden verschreibungspflichtige Generika in Deutschland um mehr als das Doppelte teurer. Der Grund hierfür liegt in der Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente, die in der Arzneimittelpreisverordnung gesetzlich festgelegt ist. Während die Herstellerabgabepreise (HAP) von den Unternehmen frei gebildet werden können, sind sämtliche Handelszuschläge durch diese Verordnung geregelt. (...)

publik/wirkstoff/2008-07


Wirkstoff des Monats Juli 2008: Mirtazapin

Licht im schwarzen Loch


Depressionen weisen ein diffuses, schwer greifbares Krankheitsbild auf. Patienten klagen über emotionale Leere, gedrückte Stimmung und Antriebslosigkeit. Sie haben das Gefühl, in ein schwarzes Loch zu fallen und können alltägliche Aufgaben oft nicht mehr bewältigen. Die Angehörigen sind in der Regel überfordert. Traurigkeit kennt schließlich jeder. Warum hat sie bei Depressiven oft keine erkennbare Ursache? Weshalb verschwindet sie nicht mit der Zeit? Wieso verpuffen Ablenkung und Zuspruch? Selbst Fachleute haben manchmal Schwierigkeiten, Symptome richtig zu deuten. (...)



25.6.2008: Pressemitteilung

GEK-Report würdigt Preissenkungen der Generika-Hersteller: Generika: Synonym für intelligentes Sparen in der GKV-Arzneimittelversorgung


Zum Arzneimittelreport der Gmünder Ersatzkasse (GEK) erklärt Pro Generika Geschäftsführer Peter Schmidt: „Der GEK-Arzneimittel-Report hebt auch in diesem Jahr wieder die Rolle der Generika als die tragende Säule der Wirtschaftlichkeit und als wirksamstes Instrument für die Optimierung der Effizienz in der Arzneimitteilversorgung hervor. Entgegen einzelner Berichterstattungen werden die Arzneimittelausgaben der GEK in der Kurzfassung des Reports sehr differenziert betrachtet. (...)“

publik/wirkstoff/2008-06


Wirkstoff des Monats Juni 2008: Metoprolol

Herzprobleme blocken


Das Herz schlägt ungefähr hunderttausendmal pro Tag, um das Blut durch den Körper zu pumpen und ihn mit Sauerstoff zu versorgen. Kommt es zu Funktionsstörungen, droht höchste Gefahr. Erhöhter Blutdruck ist einer der häufigsten Gründe für Herzerkrankungen. Da er lange Zeit keine Schmerzen verursacht, wird er oft erst spät erkannt. Das hat gefährliche Folgen. Denn Bluthochdruck kann zur Koronaren Herzkrankheit (Arterienverkalkung am Herzen) führen. Verengen sich aber die Arterien, die das Herz selbst mit Sauerstoff versorgen, steigt die Wahrscheinlichkeit von Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und Herzinfarkt. (...)



MARKTDATENSERVICE

2.928 Arzneimittel-Rabattverträge im April

Im April 2008 bestanden 2.928 Arzneimittelrabattverträge, an denen inklusive der abrechnungstechnisch „weiterlebenden“ fusionierten Versicherungsträger 240 Krankenkassen und 88 pharmazeutische Unternehmen beteiligt waren. Damit erhöhte sich die Zahl der Hersteller, die Rabattvertragspartner sind, gegenüber dem Vorjahresmonat um 25,7 Prozent. Rund 1,28 Millionen der insgesamt 1,3 Millionen vereinbarten Rabatte betrafen Generika. Derzeit liegt der Generikaanteil am Rabattgesamtvolumen bei 98,1 Prozent. Diese Zahlen gehen aus den Marktdaten hervor, die der Branchenverband Pro Generika auf seiner Homepage veröffentlicht. Seit heute hat Pro Generika dieses Serviceangebot um die Bereiche „Rabattverträge“ und „Zuzahlungsfreistellungen“ erweitert.

Mit seinem Marktdatenservice trägt Pro Generika dazu bei, die Transparenz der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu erhöhen.

Marktdaten



11.6.2008: Pressemitteilung

Neue Zuzahlungsfreistellungsgrenzen: Auch Krankenkassen können Rabattarzneimittel von der Zuzahlung freistellen


Die Generikapreise sind in den letzten beiden Jahren vor allem wegen der Anreize, die im Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) enthalten sind, besonders schnell gesunken. Das wohl wirksamste Ausgabendämpfungsinstrument war die Zuzahlungsfreistellung. Arzneimittel können von der Zuzahlung freigestellt werden, wenn ihr Preis den Festbetrag um mindestens 30 Prozent unterschreitet. Von dieser den Geldbeutel der Patienten schonenden Möglichkeit haben alle Generikahersteller Gebrauch gemacht. Ergebnis: Am 1. Januar 2008 waren 11.507 im Markt befindliche Arzneimittel von der Zuzahlung freigestellt. (...)

Zahl


Zahl des Monats Juni 2008: 98,1 Prozent

Rabattverträge fast nur mit Generikaherstellern


Im April 2008 hatten pharmazeutische Unternehmer und Krankenkassen auf der Produktebene (Pharmazentralnummer) 1.303.336 Rabatte vereinbart, die auf 25.058 Arzneimittel (aktive Handelsformen) gewährt wurden. Im Durchschnitt war jedes dieser Arzneimittel Gegenstand von 52 Rabattvereinbarungen. 1.278.070 dieser Rabatte betrafen Generika. Dies geht aus Berechnungen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes INSIGHT HEALTH hervor. Auf Generika entfiel also ein Anteil von 98,1 Prozent am Gesamtvolumen der Rabatte. Generika entlasten die Arzneimittelausgaben der Kassen also nicht nur durch ihre ohnehin schon sehr günstigen Listenpreise, sondern auch noch durch kassenindividuelle Preisnachlässe. (...)

publik/wirkstoff/2008-05


Wirkstoff des Monats Mai 2008: Alendronsäure

Stärkere Knochen


Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung. In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Menschen an ihr. Ihre Symptome: Knochenschmerzen, Brüche, Abnahme der Körpergröße sowie „Rundrücken“. Sie sind auf eine Beschleunigung und Intensivierung des natürlichen altersbedingten Knochenabbaus zurück zu führen. Frauen sind häufiger als Männer von Osteoporose betroffen. (...)

Zahl


Zahl des Monats Mai 2008: 29 Prozent

Hoher Nutzen für wenig Geld


In 60 Prozent aller Fälle, in denen sie medikamentös behandelt wurden, sind gesetzlich Krankenversicherte im I. Quartal 2008 mit einem Generikum versorgt worden. Dafür haben die Krankenkassen 1,9 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind nur 29 Prozent der GKV-Arzneimittelausgaben von insgesamt 6,5 Milliarden Euro. Der Grund dafür liegt in den sehr niedrigen deutschen Generikapreisen. Im März 2008 kostete die Krankenkassen ein Generikum im Durchschnitt netto 18,87 Euro. Für ein in puncto Wirkstoff, Dosierung und Darreichungsform identisches patentfreies Erstanbieterprodukt gaben sie dagegen durchschnittlich 37,40 Euro aus. Mit Durchschnittskosten von 81,71 Euro je Verordnung lagen die patentgeschützten Arzneimittel an der Spitze. (...)



16.05.2008: Pressemitteilung

Pro Generika Marktdaten März 2008: Weniger Kosten für mehr Arzneimittel


Der intensive Preiswettbewerb im generikafähigen Markt hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im ersten Quartal 2008 erneut deutlich entlastet. Obwohl gesetzlich Krankenversicherte in den ersten drei Monaten dieses Jahres 2 Millionen Packungen (plus 1,1 Prozent) aus diesem Segment mehr verordnet und in der Apotheke erhalten haben, mussten die gesetzlichen Krankenkassen 143 Millionen Euro weniger dafür ausgeben. Dies entspricht einer Minderbelastung von 5,3 Prozent. (...)



5.5.2008: Pressemitteilung

Moderates erstes Quartal!


Berlin (Pro Generika/VFA). Nach Daten, die Pro Generika und dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller vorliegen, hat sich der Umsatz im Arzneimittelmarkt der gesetzlichen Krankenversicherung im ersten Quartal 2008 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 5 Prozent erhöht. In diesen Zahlen zeigt sich der steigende Arzneimittelbedarf, der durch die Zunahme chronischer Krankheiten und der Alterung der Gesellschaft gekennzeichnet ist. So gab es bei Anti-Alzheimer-Präparaten Verordnungssteigerungen von 10 Prozent und bei Antidiabetika von 5 Prozent. Die Herstellerpreise sind von Januar bis Mai 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent gesunken. (...)

publik/wirkstoff/2008-04


Wirkstoff des Monats April 2008: Ibuprofen

Ein Multitalent


Schmerzen sind einerseits als Warnsignale für unseren Körper wichtig, andererseits beeinträchtigen sie unser Wohlbefinden. Häufig sogar recht massiv. Schmerzen treten in vielen Formen und Nuancen auf. Das Spektrum reicht von stechend bis dumpf und von schwach bis unerträglich. Dennoch entstehen Schmerzen zumeist auf dieselbe Weise: Rezeptoren, das sind spezielle Sinneszellen, registrieren in Art eines biologischen Sensors den Schmerz. Solche Schmerzrezeptoren befinden sich überall im Körper. Sie leiten das empfangene Signal an Rückenmark und Gehirn weiter, wo es registriert und verarbeitet wird. (...)



VERBAND

Neues Vorstandsmitglied

Bei der Pro Generika-Mitgliederversammlung am 22.4.2008 ist Thomas Heinemann, Geschäftsführer der Actavis Deutschland GmbH & Co. KG zum neuen Beisitzer in den Vorstand des Verbandes gewählt worden.

Dr. Heike Streu, die vorher den Posten bekleidet hatte, stand für ihr Amt nicht mehr zur Verfügung, da sie in der RANBAXY-Gruppe auf europäischer Ebene neue Aufgaben übernommen hat.

Der Pro Generika-Vorstand besteht aus dem Vorstandsvorsitzender Wolfgang Späth (HEXAL) und der Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Anneliese Demberg (STADA). Schatzmeister ist Dr. Ludger Hubl (Mylan dura). Alois Brenner (Winthrop), Gerd Lehmann (ratiopharm) und der neu gewählte Thomas Heinemann komplettieren als Beisitzer den Vorstand.



15.4.2008: Pressemitteilung

Pro Generika Marktdaten Februar 2008: Krankenkassen sparten mit Generika bereits 1,4 Mrd. Euro


Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im Januar und Februar 2008 durch Generika bereits 1,4 Milliarden Euro eingespart. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres waren 6 von 10 Arzneimitteln, die GKV-Versicherte von Ärzten verordnet und in Apotheken erhalten haben, Generika. Im generikafähigen Markt, in dem sich die Ärzte bei ihren Verordnungen zwischen patentfreien Erstanbieterprodukten und qualitativ ebenso hochwertigen und sicheren generischen Alternativen entscheiden können, blieb die Generikaquote auf ihrem dem Höchstwert von 85 Prozent. Diese Zahlen gehen aus den Marktdaten 2008 hervor, die der Branchenverband Pro Generika ab sofort auf Basis der Februarzahlen auf seiner Homepage zur Verfügung stellt. Die Daten wurden vom unabhängigen Marktforschungsinstitut IMS HEALTH erhoben. (...)

Zahl


Zahl des Monats April 2008: 1,1 Milliarden

Patentabläufe: Die Einsparungen von morgen


Bis 2010 läuft der Patentschutz für insgesamt 59 Wirkstoffe aus, mit denen die Hersteller dieser noch patentgeschützten Substanzen jährlich einen Umsatz von rund 2 Mrd. Euro erzielten. Die Patentabläufe werden zu neuen Einsparungen führen. Denn nach einer Untersuchung des Marktforschungsinstitutes Accenture liegt der durchschnittliche Generikapreis bereits wenige Monate nach Markteinführung um 55 Prozent unter dem des Erstanbieterproduktes direkt vor Patentablauf. Zudem senken die Hersteller der Erstanbieterprodukte innerhalb eines Jahres nach Einführung des ersten Generikums ebenfalls ihre Abgabepreise – in der Regel um 15 Prozent. (...)



18.3.2008: Pressemitteilung

Pro Generika Marktdaten Januar 2008 667 Millionen Euro Sparbeitrag allein im Januar


Der Sparbeitrag, den die Generikaindustrie für die Entwicklung der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) leistet, hat im Januar nochmals eine neue Rekordmarke erreicht. Dies geht aus den Marktdaten für den Monat Januar 2008 hervor, die der Branchenverband Pro Generika seit dem 18. März auf seiner Homepage zur Verfügung stellt. Die Zahlen beruhen auf Berechnungen des unabhängigen Marktforschungsinstitutes IMS Health. (...)

zahl


Zahl des Monats März 2008: 373 Millionen

Von Generika profitieren alle Beteiligten


Im vergangenen Jahr wurden gesetzlich Krankenversicherte 373 Millionen Mal mit Generika versorgt. Damit sind 57 von 100 Packungen, die zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Apotheken abgegeben wurden, preiswerte Medikamente mit Wirkstoffen, deren Patentschutz abgelaufen ist (in der Regel 10 Jahre nach Markteinführung). Generika sind den Erstanbieterprodukten in Qualität und Sicherheit absolut ebenbürtig. Sie haben nicht nur den gleichen Wirkstoff, sondern auch die gleiche Wirkstärke, Darreichungsform und Packungsgröße. Allerdings sind sie deutlich preiswerter als die Erstanbieterprodukte. (...)



27.2.2008: Pressemitteilung

Juristisches Hickhack um AOK-Rabattverträge vorläufig beendet Landessozialgericht Baden-Württemberg bestätigt Vergabeverbot


Das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg hat heute die 61 Rabattverträge der AOK-Gemeinschaft endgültig aufs Eis gelegt, die Gegenstand von Prozessen sowohl vor der 2. Vergabekammer des Bundes und der Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf sowie dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf und dem Sozialgericht Stuttgart waren. (...)



18.2.2008: Pressemitteilung

Neuer Rekord: Krankenkassen sparen durch Generika 6,5 Milliarden Euro - Pro Generika präsentiert die Daten des GKV-Marktes 2007


Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr allein durch den Einsatz von Generika die Rekordsumme von 6,5 Milliarden Euro eingespart. Das entspricht 0,6 Beitragssatzpunkten. Diese Zahlen gehen aus den Marktdaten für das Gesamtjahr 2007 hervor, die der Branchenverband Pro Generika heute unter www.progenerika.de in das Internet einstellte. Die Marktdaten basieren auf Erhebungen des unabhängigen Institutes IMS Health. (...)

Zahl


Zahl des Monats Februar 2008: 57 Prozent

Generika sind mehr denn je das Rückgrat der GKV-Arzneimittelversorgung


Der Anteil der Generika an der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist so hoch wie nie zuvor. Im Jahr 2007 waren 57 von 100 aller zu ihren Lasten abgegebenen Arzneimittel Generika. Die so genannte Generikaquote ist damit gegenüber dem Jahr 2006 um drei Prozentpunkte gestiegen. Noch stärker ist der Zuwachs im generikafähigen Markt, dem Segment der Arzneimittelversorgung, in dem patentfreie Erstanbieterprodukte im direkten Wettbewerb mit Generika stehen. Hier übertraf die Generikaquote die bisherige Rekordmarke aus dem Jahr 2006 um vier Prozentpunkte und erreichte das neue Allzeithoch von 82 Prozent. (...)



1.2.2008: Pressemitteilung

Anstieg der GKV-Arzneimittelausgaben nur durch Generika gebremst


Zur heutigen Bekanntgabe der Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung durch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) erklärt der Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika, Peter Schmidt:
„Die um die politisch induzierten Ausgabenzuwächse bereinigte Steigerungsrate von 3,4 Prozent bei den Arzneimittelausgaben ist ausgesprochen moderat. Der relativ geringe Ausgabenanstieg ist vor allem der Preispolitik der Generikahersteller geschuldet. Die Generikaindustrie hat im Jahr 2007 einen noch nie da gewesenen Einsparbeitrag geleistet: Generika haben die Krankenkassen nämlich um sage und schreibe 6,4 Milliarden Euro entlastet. Der tatsächliche Spareffekt liegt sogar noch höher. (...)“



VORSTANDSWAHL

Vergrößerter Vorstand neu gewählt

Bei der Pro Generika-Mitgliederversammlung am 29.1.2008 ist der Vorstand des Verbandes neu gewählt worden. Dem Gremium gehören jetzt sechs statt bisher fünf Mitglieder an.

In ihren Ämtern als Vorstandsvorsitzender und Stellvertretende Vorstandsvorsitzende wurden Wolfgang Späth (HEXAL AG) und Anneliese Demberg (STADApharm) bestätigt.

Als Schatzmeister wurde Dr. Ludger Hubl (Mylan dura) neu in den Vorstand gewählt. Sein Vorgänger Alois Brenner (Winthrop) gehört dem Vorstand weiterhin als Beisitzer an. Dr. Heike Streu (Basics) und Gerd Lehmann (ratiopharm) komplettieren als weitere Beisitzer den Vorstand.

Zahl


Zahl des Monats Januar 2008: 13,33 Euro

Generika immer preiswerter


Der Preisunterschied zwischen Generika und patentfreien Erstanbieterprodukten ist so hoch wie noch nie. Im Oktober 2007 kostete ein patentfreies Erstanbieterprodukt ab Werkstor im Durchschnitt 22,39 Euro. Das sind 6,51 Euro (41 Prozent) mehr als im Oktober 2006. Gleichzeitig verbilligte sich der Herstellerabgabepreis von Generika um 14,1 Prozent auf durchschnittlich 9,06 Euro. Patentfreie Erstanbieterprodukte waren also im Schnitt 13,33 Euro teurer als Generika. (...)



14.1.2008: Pressemitteilung

Fulminanter Einsparrekord in Sicht: Der Arzneimittelmarkt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von Januar bis November 2007


Pro Generika stellte heute unter www.progenerika.de die Daten des GKV-Arzneimittelmarktes für den Zeitraum vom Januar bis zum November 2007 ins Internet ein (Datenbasis IMS Health). „Bereits bis Ende November 2007 haben Generika die Krankenkassen um sage und schreibe 5,9 Milliarden Euro entlastet. Für das gesamte Jahr zeichnet sich damit ein noch nie da gewesenes Einsparvolumen 6,4 Milliarden Euro ab. Das entspricht immerhin 0,6 Beitragssatzpunkten“, erklärte Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt. (...)


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letzte Änderungen: 26.1.2012 9:13